Wie Gerichtsverfahren zu Obsorge und Kontaktrecht funktionieren

Mütter vor Gericht. Wie Gerichtsverfahren zu Obsorge und Kontaktrecht funktionieren. Tipps & Tricks aus der Praxis.

Dienstag, 19. April 2022 | 19 – 21 Uhr

Kostenloses Webinar mit Mag.a Susanne Wunderer

Worum geht es?

Die Trennung vom Vater des gemeinsamen Kindes, stellt für jede Mutter eine Herausforderung dar. Auf dem Weg dazu, das Leben wieder zu ordnen und auf neue Beine zu stellen, fängt aber für viele Mütter der Kampf mit dem Vater an diesem Punkt erst so richtig an. Denn wenn sie sich mit ihm nicht darüber einigen können, wo das Kind wohnen soll, und wann es wie viel Zeit beim Vater verbringen soll, wird das Pflegschaftsgericht involviert. Dort entsteht dann oftmals ein zermürbender Streit, in den immer mehr Institutionen (Familiengerichtshilfe, Kinderbeistand, Elternberatung, Besuchsbegleitung, Kinder- und Jugendamt, Sachverständige, etc.) involviert werden, und im Zuge dessen sich bei vielen Müttern mehr und mehr das Gefühl einstellt, sie müssten hilflos zusehen, wie das Wohl ihrer Kinder mit Füßen getreten wird.

In dem Webinar hörst du, wie ein typischer Fall abläuft, welche Institutionen welche Aufgaben und Rechte haben, was ein Anwalt / eine Anwältin leisten kann und was nicht, wie man den Spagat Lebens- und Gerichtsrealität schafft und wie man selbst und die Kinder dabei nicht unter die Räder kommen.

Vortragende:

Mag.a Susanne Wunderer hat an der WU Wien studiert und ist alleinerziehende Mutter einer Tochter. Da sie selbst früh mit einem Pflegschaftsverfahren konfrontiert war, hat sie vor einigen Jahren eine Selbsthilfegruppe gegründet, um Unterstützung durch den Austausch mit anderen betroffenen Müttern bieten zu können. Die lange und intensive Beschäftigung mit Pflegschaftsverfahren hat sie zur Expertin werden lassen. Seit einem Jahr ist sie Vorstandsmitglied bei FEM.A, wo sie sich um alles Rechtliche und die Interessensvertretung von Alleinerzieher*innen kümmert. Sie betreut täglich das FEM.A-Telefon und kann aus vielen, vielen Praxis-Fällen, die sie täglich aus ganz Österreich hört, berichten.

Worauf sich Mütter bei einem familiengerichtlichen Gutachten einstellen müssen

Wie Mütter argumentativ richtig vorgehen, wenn eine Gutachterin vom Familiengericht bestellt wird.

Wie werden meine Argumente bezüglich Gewalt in der Elternbeziehung ausreichend gehört? Wie kann ich richtig argumentieren, wenn Kinder der Gewalt gegenüber der Mutter beigewohnt haben?

Dienstag, 22. März 2022 | 18 – 20 Uhr
Kostenloses Webinar mit der Klinischen und Gesundheitspsychologin Mag.a Maria Eberstaller


Um am Webinar teilzunehmen, musst du dich hier anmelden:

Den Zoom Link findest du auch im Bestätigungsmail, dass du im Anschluss deiner Anmeldung erhältst.

Worum geht es?

Im Webinar wird Frau Mag.a Maria Eberstaller den Ablauf eines gerichtlichen Gutachtens erläutern und was es mit Konstrukten wie der Erziehungsfähigkeit, Bindungstoleranz, Kooperationsbereitschaft, ect. auf sich hat. Wir wollen uns auch der Frage widmen, wie man erlebte Partnerschaftsgewalt in ein Gutachten einbringen kann und worauf es dabei ankommt. Ein wichtiger Teil des Gutachtens ist die Kinderdiagnostik. Welche Verfahren gibt es dazu und ab welchem Alter werden diese angewendet? Wann wird eine Interaktionsbeobachtung stattfinden und wie wird der Kindeswille dabei erörtert? Das Webinar soll Raum für Deine Fragen bieten. 

Die Vortragende

Mag.a Maria Eberstaller
Klinische und Gesundheitspsychologin

Die Klinische- und Gesundheitspsychologin Mag.a Maria Eberstaller ist 53 Jahre alt. Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Nach ihrer Ausbildung hat sie als Hortpädagogin zu arbeiten begonnen und vier Jahre eine Gruppe geleitet. Danach erst kam der Entschluss zum Studium der Psychologie. Die Freude an der Arbeit mit Kindern ist geblieben. Die Tätigkeit als Sachverständige hat sie in den Bereich der Obsorge und Familienrecht geführt. Seit einigen Jahren wird sie immer öfter von Müttern und Vätern aufgesucht, die Sorge haben, dass es ihrem Kind im Obsorgestreit nicht gut geht. Sie begleitet diese Familien als Psychotherapeutin, schreibt aber auch Befunde und Stellungnahmen, um darzulegen, wie es dem Kind in seiner Situation geht. Sie hält dies für sehr wichtig, weil meist der Blick auf das Kind in den Obsorgeverfahren verloren geht. 

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Wie kann ich mein Kind während der Trennung bestmöglich begleiten

Was Kinder getrennter Eltern brauchen

Samstag, 19. März 2022 | 10 – 12 Uhr
Kostenloses Webinar zum Mitmachen mit der Erziehungsberaterin Isabella Wuthe


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Worum geht es?

Eine Trennung der Eltern stellt für die meisten Kinder eine Veränderung und höchstwahrscheinlich eine Belastung dar, weil sie unmittelbar betroffen sind. Wohnsituation, Alltagsroutine, Bezugspersonen, Freunde können sich schlagartig verändern und viele Fragen, sowie emotionale Verunsicherungen entstehen. Trotzdem ist es für Kinder möglich, solche Erfahrungen konstruktiv und ohne traumatische Langzeitfolgen zu verarbeiten, sowie weiterhin glücklich zu bleiben. Wie Eltern ihr Kind dabei bildungstolerant und authentisch begleiten können, wird in diesem Online-Workshop gemeinsam mit Elternberaterin Isabella Wuthe erarbeitet. Gerne kannst du deine eigenen Erfahrungen und Fragestellungen einbringen. 

Die Vortragende

Mag.a Isabella Wuthe, MAS
Elternberaterin, psychologische Beraterin, Coach, Kommunikations-Trainerin

Die Kommunikations-Expertin berät u. a. Eltern in der Trennungsphase. Seit 10 Jahren ist sie als Trainerin, systemischer Coach, psychologische Beraterin und Mediatorin in Graz und Wien selbständig tätig. Weitere Infos unter http://www.setzdiesegel.at .

Schwerpunkte: Elternberatung nach §95 Außstrg., Familienmediation, psychologische Beratung in schwierigen Lebenssituationen

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Wie die Obsorge, das Kontaktrecht und die Sicherheit von Frauen und Kindern theoretisch durch die Istanbul Konvention geschützt wären

Die Istanbul-Konvention im Familienrecht zwischen Theorie und Praxis

Dienstag, 15. März 2022 | 19 – 21 Uhr
Kostenloses Webinar mit der Rechtsanwältin Mag.a Sonja Aziz
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Worum geht es?

Österreich nimmt im Rahmen seiner Gewaltschutzgesetze eine internationale Vorreiterrolle ein, dennoch gibt es nach wie vor Lücken und Rechtschutzdefizite in der Umsetzung. Strafverfahren wegen häuslicher Gewalt werden vorschnell von der Staatsanwaltschaft eingestellt, die Verurteilungsquote ist nach wie vor niedrig. In Pflegschaftsverfahren bleibt das Erleben bzw. Miterleben von Gewalt weitgehend unberücksichtigt. Dabei ist wissenschaftlich belegt, dass auch miterlebte Gewalt Kinder traumatisieren kann. Gemeinsame Obsorge gilt in der derzeitigen Rechtsprechung der Gerichte in allen Instanzen als Regelfall und wird seitens der Gerichte trotz Gewalt und im Widerspruch zu den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen, wie § 138 ABGB betreffend die Kriterien des Kindeswohls, angeordnet.

Mit der Ratifizierung der Istanbul Konvention hat sich Österreich zur umfassenden Bekämpfung aller Formen von Gewalt an Frauen sowie zur Umsetzung geeigneter Maßnahmen verpflichtet. Die Konvention umfasst alle Formen von Gewalt gegen Frauen. Auch psychische Gewalt ist davon umfasst und muss bei Entscheidungen über das Kontaktrecht und die Obsorge berücksichtigt werden. Diese dürfen die Rechte und die Sicherheit des Opfers oder der Kinder nicht gefährden.

Gewaltschutz von Frauen und Kindern muss nachdrücklich und verlässlich im Familienrecht verankert und von den Familiengerichten berücksichtigt werden. Der Gewaltschutz darf durch das Kontaktrecht des Vaters nicht ausgehebelt werden. Welche Rechte die Istanbul Konvention konkret vorsieht und welche Maßnahmen es noch umzusetzen gilt, erfahren Sie in diesem Webinar. 

Anschließende Diskussionsmöglichkeit.

Die Vortragende

Sonja Aziz ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Familienrecht und juristische Prozessbegleitung (Vertretung von Opfern im Strafverfahren). Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit publiziert und hält sie Vorträge und Fortbildungen zum Thema Gewalt gegen Frauen sowie familienrechtlichen Fragestellungen. Sie engagiert sich ehrenamtlich im Verein Allianz GewaltFREI Leben, war Mitglied der Task Force Strafrecht, Opferschutz & Täterarbeit sowie des par­la­men­tarischen Dialogs “Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen” und beriet das Frauen*volksbegehren hinsichtlich der Gewaltschutzforderung. Seit 2020 arbeitet sie intensiv mit dem Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A zusammen.

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Quellen:

Artikel 31 – Sorgerecht, Besuchsrecht und Sicherheit der Istanbul Konvention:

  1. Die Vertragsparteien treffen die erforderlichen gesetzgeberischen oder sonstigen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass in den Geltungsbereich dieses Übereinkommens fallende gewalttätige Vorfälle bei Entscheidungen über das Besuchs- und Sorgerechtbetreffend Kinder berücksichtigt werden.
  2. Die Vertragsparteien treffen die erforderlichen gesetzgeberischen oder sonstigen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Ausübung des Besuchs- oder Sorgerechts nicht die Rechte und die Sicherheit des Opfers oder der Kinder gefährdet.
    file:///C:/Users/Startklar/Downloads/EuR-Konvention_Gewalt_gegen_Frauen%20(3).pdf

§ 138 ABGB Kindeswohl
https://www.jusline.at/gesetz/abgb/paragraf/138

In allen das minderjährige Kind betreffenden Angelegenheiten, insbesondere der Obsorge und der persönlichen Kontakte, ist das Wohl des Kindes (Kindeswohl) als leitender Gesichtspunkt zu berücksichtigen und bestmöglich zu gewährleisten. Wichtige Kriterien bei der Beurteilung des Kindeswohls sind insbesondere

  1. eine angemessene Versorgung, insbesondere mit Nahrung, medizinischer und sanitärer Betreuung und Wohnraum, sowie eine sorgfältige Erziehung des Kindes;
  2. die Fürsorge, Geborgenheit und der Schutz der körperlichen und seelischen Integrität des Kindes;              
  3. die Wertschätzung und Akzeptanz des Kindes durch die Eltern;
  4. die Förderung der Anlagen, Fähigkeiten, Neigungen und Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes;
  5. die Berücksichtigung der Meinung des Kindes in Abhängigkeit von dessen Verständnis und der Fähigkeit zur Meinungsbildung;
  6. die Vermeidung der Beeinträchtigung, die das Kind durch die Um- und Durchsetzung einer Maßnahme gegen seinen Willen erleiden könnte;
  7. die Vermeidung der Gefahr für das Kind, Übergriffe oder Gewalt selbst zu erleiden oder an wichtigen Bezugspersonen mitzuerleben;
  8. die Vermeidung der Gefahr für das Kind, rechtswidrig verbracht oder zurückgehalten zu werden oder sonst zu Schaden zu kommen;
  9. verlässliche Kontakte des Kindes zu beiden Elternteilen und wichtigen Bezugspersonen sowie sichere Bindungen des Kindes zu diesen Personen;
  10. die Vermeidung von Loyalitätskonflikten und Schuldgefühlen des Kindes;
  11. die Wahrung der Rechte, Ansprüche und Interessen des Kindes sowie
  12. die Lebensverhältnisse des Kindes, seiner Eltern und seiner sonstigen Umgebung.

Kinder- und Jugendhilfe, Kinderbeistand, Besuchsmittlung, Elternberatung und  Mediation

Welche Aufgaben haben die begleitenden Institutionen des Pflegschaftsgerichts wie Kinderbeistand, Besuchsmittlung, Elternberatung, Mediation und Kinder- und Jugendhilfe? Was wird hier von mir als Mutter erwartet?

Kostenloser Onlineworkshop mit Diskussionsmöglichkeit | Donnerstag, 24. Februar 2022 | 18:00 bis 20:00 Uhr

Um am Workshop teilzunehmen, musst du dich hier anmelden:

Den Zoom Link findest du auch im Bestätigungsmail, dass du im Anschluss deiner Anmeldung erhältst.

Worum geht es?

Im Rahmen eines Pfegschaftsverfahrens ist ein Elternteil oft mit den Begriffen „Kinder- und Jugendhilfe, Kinderbeistand, Besuchsmittlung/-begleitung, Elternberatung und Mediation“ konfrontiert.

Immer wieder stellt sich die Frage der gesetzlichen Verankerung und welche Maßnahmen ein Pflegschaftsgericht beschlussmäßig auferlegen kann. Muss ich als Elternteil mitwirken? Über welche Institutionen erfolgen Besuchsmittlungen oder -begleitungen und was ist das definierte Ziel dieser Maßnahmen?

Während diesem gegenständlichen Rechtsworkshop wird jeder der einzelnen Begriffe näher beleuchtet. Der Rechtsworkshop „Kinder- und Jugendhilfe, Kinderbeistand, Besuchsmittlung/-begleitung, Elternberatung und Mediation“ soll dir nachstehendes Wissen vermitteln:

  • Was versteht man unter dem Begriff „Kinder- und Jugendhilfe“ und wie erfolgt die gesetzliche Regelung?
  • Was ist von der Kinder- und Jugendhilfe mitumfasst?
  • Welche Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gibt es?
  • Was versteht man unter dem Begriff „Kinderbeistand“?
  • Wann bestellt ein Pflegschaftsgericht einen Kinderbeistand und was sind seine Aufgaben?
  • Was versteht man unter dem Begriff der „Besuchsmittlung“ und der „Besuchsbegleitung“?
  • Wie erfolgt die Finanzierung einer Besuchsbegleitung?
  • Was sind die Aufgaben einer Besuchsmittlung und Besuchsbegleitung und welche Berichtspflicht hat ein Besuchsmittler und -begleiter gegenüber dem Pflegschaftsgericht?
  • Was bedeutet der Begriff der „Elternberatung“?
  • Was ist das definierte Ziel einer Elternberatung?
  • Wie viele Einheiten werden auferlegt?
  • Wird die Einhaltung von gerichtlich auferlegten Einheiten überprüft?
  • Was versteht man unter dem Begriff der „Mediation“?
  • Wie läuft eine Mediation ab, was sind die Voraussetzungen?
  • Was ist das definierte Ziel einer Mediation?
  • Was ist der Unterschied zwischen Elternberatung und Mediation?
  • Praxisbeispiele
  • Diskussionspunkte

Vortragende:

Dr.in Judith Kolb, Anwältin in Graz.

Sie ist seit 2013 Rechtsanwältin und seit 2015 Partnerin in der Kanzlei Stipanitz – Schreiner & Partner in Graz. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt im Familienrecht.

Wie Mütter argumentativ richtig und strategisch stark bei Gericht auftreten können

Wie Mütter argumentativ richtig und strategisch stark bei Gericht auftreten können, wenn ihnen Bindungsintoleranz und PAS unterstellt wird.

Kostenloser Onlineworkshop mit Diskussionsmöglichkeit | Mittwoch, 23. Februar 2022 | 18:00 bis 20:00 Uhr

Der Zoom-Link wird Dir einen Tag vor dem Workshop zugeschickt.

Worum geht es?

Die Väterrechtsbewegung ist seit einigen Jahren sehr aktiv und bemüht sich, frauen- und gleichstellungspolitische Errungenschaften wieder zu untergraben. Ziele sind Privilegien wieder herzustellen, die eigenen zum Teil gewaltvollen Strategien als Opferreaktionen darzustellen und Stimmung gegen weitere Verbesserungen in der Gleichstellungspolitik zu machen.

Häufige Argumente, die die Vertreter*innen der Väterrechtsbewegung einbringen, versuchen sie wissenschaftlich zu belegen, um ihnen mehr Gewicht zu verleihen. Diese Argumente werden oftmals auch bei Unterhalts- und Obsorgeverfahren eingesetzt, was häufig zu für Frauen nachteiligen Entscheidungen führt.

In diesem Workshop geht es um Informationen zu den unterschiedlichen Taktiken der Väterrechtsbewegung sowie darum, mit diesen strategisch umzugehen, um bei den eigenen Wahrnehmungen zu bleiben, sich zu schützen und diesen argumentativ zu begegnen.

Der Workshop soll auch die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Austausch und Fragen bieten.

Vortragende:

Fotocredit: Erich Marschik

DSAin Elisabeth Cinatl, MSc

Systemische Psychotherapeutin und Organisationsentwicklerin, diplomierte Sozialarbeiterin; Geschäftsleiterin des Vereins wendepunkt – Frauenberatungsstelle und Frauenhaus Wiener Neustadt sowie Vorstandsvorsitzende des Netzwerks österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen

www.cinatl.at

www.wendepunkt.or.at

www.netzwerk-frauenberatung.at

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