Mental Load

Kostenloser Online-Workshop mit Diskussionsmöglichkeit zum Thema Mental Load 

Donnerstag, 16. Dezember 2021 | 18:00 bis 20:00 Uhr

Anmeldung via Mail an event@verein-fema.at

Darum geht es:

Mental Load meint die unsichtbaren Aufgaben im Unternehmen „Familie“, welche meist auf den Schultern der Frau allein lasten. Verstärkt wird dieses Ungleichgewicht mit der Geburt eines Kindes, aber auch Frauen ohne Kinder erleben diese mentale Überlastung des sich ständig verantwortlich Fühlens und der 1000 To-Do´s im Kopf. Alleinerzieherinnen sind zwangsweise noch stärker belastet.

Selbst nach einer Trennung mit ausgedehntem Kontaktrecht durch den Vater übernehmen überwiegend Frauen diese Aufgaben. Es ist kein persönliches Versagen von Frauen, dies alles nicht zu schaffen. Es ist ein strukturelles Problem, welches Frauen benachteiligt und zur absoluten Erschöpfung führen kann.

Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit.

Vortragende:

Barbara Schrammel DSP, MSc

Sozialpädagogin, Psychotherapeutin, Psychodrama 
Schwerpunkte: Jüngere Frauen, Gruppentherapie, Gewalt

Wie Schadensersatzansprüche gegenüber familienpsychologischen Sachverständigen im Rahmen von Pflegschaftsverfahren durchgesetzt werden können

Online-Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit

Donnerstag, 09. Dezember 2021 | 18:00 bis 20:00 Uhr | Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung notwendig
Anmeldung via Mail an event@verein-fema.at

Worum geht es:

Liegt ein Sachverständigengutachten mit einer klaren Empfehlung vor, ist esin der Praxis trotz Beibringung methodenkritischer Stellungnahmen, trotz umfassender Erörterungen und Aufzeigen von Widersprüchen oder Nichteinhaltung von standardisierten Testverfahren beinahe unmöglich, die ausgesprochene Empfehlung eine*r Familienpsycholog*in zu revidieren.

Manche familienpsychologische Sachverständigen sind für Erörterungen und andere Sichtweisen kaum zugänglich (nicht satisfaktionsfähig).Gerade in Pflegschaftsverfahren können derartige Empfehlungen für Kinder und für Mütter einen massiven Eingriff in die Familienautonomie bedeuten. Gerade wenn ein*e Sachverständige*r empfiehlt, dass sich ein Kind im Haushalt des anderen Elternteiles aufzuhalten hat oder die Entscheidung getroffen wird, dass Kinder in Drittpflege genommen werden sollen, stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit.

Gerade wenn es Anhaltspunkte gibt, dass die Empfehlung auf unvollständigen Testverfahren und auf unrichtigen Schlussfolgerungen der Interpretation von Befundergebnissen betreffend fußt, stellt sich die Frage, inwieweit gegenüber eine*m Sachverständige*n und/oder gegenüber dem Pflegschaftsgericht Schadenersatzansprüche erhoben werden können.Aus diesem Grund möchte die Rechtsanwältin Judith Kolb mit dem  gegenständlichem Rechtsworkshop das Amtshaftungsgesetz zum einen und auch die Voraussetzungen zur Erhebung von Schadensersatzansprüchen gegenüber familienpsychologischen Sachverständigen zum anderen näher beleuchten.

Der Rechtsworkshop soll nachstehendes Wissen vermitteln:

  • Was versteht man unter dem Begriff eine*s Sachverständigen?
  • Wann wird ein*e Sachverständige*r in einem Pflegschaftsverfahren (Obsorge/ Kontaktrechtsverfahren) bestellt?
  • Welche Voraussetzungen müssen vorliegen?
  • Gibt es eine Haftung der*s Sachverständigen nach dem Amtshaftungsgesetz?
  • Welche Voraussetzungen müssen vorliegen, damit ein*e Sachverständige*r haftbar gemacht werden kann?
  • Haftung einer*s Pflegschaftsrichter*in nach dem Amtshaftungsgesetz
  • Beleuchtung der diesbezüglichen Möglichkeiten anhand eines konkreten Fallbeispiels.


Vortragende:

Dr.in Judith Kolb, Anwältin in Graz.Sie ist seit 2013 Rechtsanwältin und seit 2015 Partnerin in der Kanzlei Stipanitz – Schreiner & Partner in Graz. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt im Familienrecht. Im Rahmen ihrer Vertretungstätigkeit in Pflegschaftsverfahren (Obsorge/Kontaktrecht) sowie auch in Unterhaltsverfahren stellt sich immer wieder die Frage, inwieweit gegen Entscheidungen von Richter*innen und Empfehlungen von Sachverständigen Ansprüche definiert werden können. Die Frage der Amtshaftungsansprüche und Schadensersatzansprüche wird kaum Bedeutung beigemessen.


16 Tage gegen Gewalt an alleinerziehenden Frauen

Einladung zur Zoom-Pressekonferenz: 16 Tage gegen Gewalt an alleinerziehenden Frauen

Donnerstag, 25. November 2021, 8:00 Uhr

https://zoom.us/j/8076151774?pwd=RytDdnJ1VGlKdkZPOEExMWRtZkNGUT09
Meeting-ID: 807 615 1774
Kenncode: 93uPL1

Pressekonferenz anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen – Frauenorganisationen präsentieren Forderungen – Kritik an Regierungsvorhaben zum Kindschaftsrecht
 
„Mit Blick auf den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ziehen wir eine traurige Bilanz. In Österreich verzeichnen wir eine Serie an Femiziden, dennoch geht die Bundesregierung nicht auf die wiederholten Forderungen der Gewaltschutz- und Frauenorganisationen ein, die Gewaltprävention endlich mit den nötigen finanziellen und personellen Ressourcen auszustatten“, so Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.
 
Speziell auch Alleinerzieherinnen sind verschiedenen Gewaltformen ausgesetzt – um darauf aufmerksam zu machen, präsentiert der Verein FEM.A dazu eine Fotokampagne. Vertreterinnen kritisieren zudem die geplanten Änderungen im Kindschafts- und Unterhaltsrecht scharf.
 
Im Rahmen der Pressekonferenz werden Gewaltschutzexpertinnen und Alleinerziehenden-Vertreterinnen formulieren, warum sie einer automatischen, gemeinsamen Obsorge, einer ansteigenden Doppelresidenz (Drittel-Lösung) und der geplanten Betreuungs-App kritisch gegenüberstehen und welche Strategien es für eine funktionierende Gewaltprävention braucht.

Ihre Gesprächspartnerinnen:

  • Andrea Czak, MA, Obfrau Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A
  • Mag.a Susanne Wunderer, Vorstandsfrau Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A
  • Mag.a Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF
  • Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings (ÖFR)

Zoom-Pressekonferenz

Donnerstag, 25. November 2021, 8:00 Uhr
Link: https://zoom.us/j/8076151774?pwd=RytDdnJ1VGlKdkZPOEExMWRtZkNGUT09
Meeting-ID: 807 615 1774
Kenncode: 93uPL1

Rückfragen & Kontakt

Andrea Czak, MA, Obfrau Verein Feministische Alleinerzieherinnen (FEM.A), office@verein-fema.at, www.verein-fema.at
Mag.a Maria Rösslhumer, AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, maria.roesslhumer@aoef.at, Tel. 0664-793 07 89, www.aoef.at
Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, office@frauenring.at,
Tel. 0664-6145800, www.frauenring.at
Mag.a Susanne Wunderer, Vorstandsfrau Verein Feministische Alleinerzieherinnen (FEM.A), office@verein-fema.at, www.verein-fema.at

Presseaviso als Download >>

Mit freundlicher Unterstützung von

Online-Expert:innentreffen: Femizide und psychische Gewalt besonders gegen Mütter in Österreich

Die Coalition of Faith-based Organizations, in Zusammenarbeit mit der Sigmund Freud Universität, organisiert ein Online Expert:innentreffen über

Femizide und psychische Gewalt besonders gegen Mütter in Österreich

Mittwoch, 1. Dezember 2021, 19:00 – 20:30 Uhr

Das Ziel des Treffens, das hauptsächlich auf Deutsch stattfinden wird, ist es, das Folgende zu diskutieren:

  • Die  zunehmende Anzahl der Fälle von Femiziden und Gewalt gegen Frauen und Empfehlungen zur Bekämpfung von Femiziden und Gewalt;
  • Die Berücksichtigung von Gewalt, besonders psychische Gewalt gegen Mütter, und dem Kindeswohl im österreichischen Gesetz und in Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren;
  • Die Wichtigkeit (a) von einem besseren Schutz von Frauen vor Femizid und Gewalt, besonders psychischer Gewalt, und (b) vom Sammeln, Analysieren und Bewerten von Daten über Fälle von Femiziden und psychischer Gewalt als Prävention.

Eröffnung und Begrüßung durch Michael PlatzerCoalition of Faith-Based OrganizationsUniv.-Prof. Konrad Lachmayer, Vizedekan der Fakultät für Rechtswissenschaften, Sigmund Freud Universität und Andrea Czak, Obfrau, Verein Feministische Alleinerzieherinnen (FEM.A)

Moderator:   Friedrich ForsthuberPräsident des Landesgerichtes für Strafsachen, Wien

SPRECHERINNEN

  • Irmgard Griss, frühere Präsidentin des Obersten Gerichtshofs und ehemalige Vorsitzende einer Kindeswohlkommission
  • Renate Winter, österreichische Richterin und frühere Präsidentin des Sondergerichtshofs für Sierra Leone
  • Angela Me,  Chefin,  Research and Trend Analysis Branch, Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung  (UNODC)
  • Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)
  • Rosa Logar, Geschäftsführerin, Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie
  • Isabel Haider, Institut für Strafrecht und Kriminologie, Universität Wien
  • Sonja Aziz, Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Familienrecht und juristische Prozessbegleitung (Vertretung von Opfern in Strafverfahren)
  • Sybille Moeller, Vorsitzende, Mütterinitiative für Alleinerziehende (MIA)
  • Susanne Wunderer, Vorstandsfrau, Verein Feministische Alleinerzieherinnen (FEM.A)

WEBINAR LINK: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_RLIKms10Q9KtRZQvYIBcBw

Bild: copyright Sabine Aichhorn

Mitmachen: White Lily Revolution

Wir möchten Dich zu dieser wunderbaren Aktion von den MIAs – unserer Schwesternorganisation in Deutschland – aufmerksam machen: Die White Lily Revolution.

Zum ersten Mal haben die MIAs, die Mütterinitiative für Alleinerziehende, am 25. November 2020, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, zum ersten Mal die Aktion whitelilyrev ins Leben gerufen.

Auch 2021 legen an diesem Tag wieder deutschlandweit betroffene Mütter auf den Stufen vor Familiengerichten und Jugendämtern weiße Lilien nieder. Sie machen damit auf die institutionelle Gewalt aufmerksam, die ihnen und ihren Kindern in vielen Familiengerichtsverfahren wiederfährt.

Fotos der niedergelegten weißen Lilien posten die Teilnehmerinnen entweder unter #whitelilyrev selbst auf Social Media – oder senden die Fotos an uns ein. Wir stellen sie dann anonym in unseren Aktions-Account bei Instagram online.

Hier erfährst du mehr über die Aktion:

Warum finanzielle Unabhängigkeit von Frauen als Teil von Gewaltprävention verstanden werden sollte

Onlinediskussion anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Donnerstag, 2. Dezember 2021| 18:00 bis 20:00 Uhr | Teilnahme via Zoom

Teilnahme per Zoomlink: https://zoom.us/j/8076151774?pwd=RytDdnJ1VGlKdkZPOEExMWRtZkNGUT09
Meeting-ID: 807 615 1774
Kenncode: 93uPL1

Anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen gehen wir der Frage nach, inwieweit das Thema Geld und Einkommensverteilung als Teil von Gewaltprävention besprochen werden können. Ökonomische Abhängigkeiten sind nicht nur wesentliche Bedingungen für Gewalt, sie können auch selbst eine Erscheinungsform von Gewalt sein. Dies zeigt sich am Arbeitsmarkt und in der ungleichen Verteilung von unbezahlter Arbeit, in der Verfügungsmacht über Ressourcen im privaten Haushalt und in der Ausrichtung zum Beispiel von Konjunkturpolitik. Wir überlegen, wie wir Ungleichheiten ansprechen, Gewalt vorbeugen und diskutieren konkrete geld-, steuer- und budgetpolitische Konzepte und auch, welche Utopien wir entwickeln können, um welche notwendigen Schritte zu setzen sind, einen Systemwandel hin zu wirtschaftlicher Gleichstellung zu erreichen. 

Panelist*innen:

Foto: © Igor Ripak

Dr.in Teresa Schweiger, M.A. ist Geschäftsführerin von poika, Verein zur gendersensiblen Bubenarbeit in Wien. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Cross Work/Gender&Kreatives Arbeiten/Gewaltprävention/Identität(en) und Buben*arbeit auf europäischer Ebene.

Foto: © Mercan Sümbültepe

Christian Berger, geboren 1991, ist Sozioökonom, Lektor u. a. an der WU Wien, arbeitet in der Referent in der Arbeiterkammer Wien und ist Autor. Er war einer der Sprecher*innen des Frauen*Volksbegehrens. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Gesellschaftstheorie und Kulturkritik, Feministische Politische Ökonomie sowie Grundlagen der Gleichbehandlung

Moderation:

Foto © Bettina Frenzel

Andrea Czak, MA, ist die Obfrau des Vereins Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A. Sie ist selbst alleinerziehende Mutter einer Tochter. Seit 2017 setzt sie sich als politische Aktivistin für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder ein. Sie hat den Verein gegründet, weil sie gegen die Ungerechtigkeit, die alleinerziehende Mütter und ihre Kinder vor Gericht erfahren, aufstehen wollte. Als Obfrau vertritt sie den Verein nach außen, indem sie ihn bei Veranstaltungen repräsentiert, sich um die Vernetzung kümmert und die Öffentlichkeitsarbeit gestaltet.

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