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SUMMARY:Online-Lesen für FEM.A: Asha Hedayati "Die stille Gewalt"
DESCRIPTION:Asha Hedayati liest aus ihrem Buch ” Die stille Gewalt – Wie der Staat Frauen alleinlässt” am Montag 10. März 2025 | 19-21 Uhr \nGewalt gegen Frauen ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit\, sie hat sich in den letzten Jahren noch einmal deutlich verschärft. Jede vierte Frau ist einmal in ihrem Leben von Gewalt in ihrer Partnerschaft betroffen; mit großer Sicherheit haben wir alle im Bekannten- und Freundeskreis sowohl Betroffene als auch Täter. Asha Hedayati ist Anwältin für Familienrecht und macht immer wieder die Erfahrung\, dass die staatlichen Strukturen Frauen nicht nur unzureichend vor Gewalt schützen\, sondern sogar selbst Teil eines gewaltvollen Systems sind. Partnerschaftsgewalt ist wie ein blinder Fleck bei Familiengerichten\, Polizei und Jugendämtern\, in Sorge- und Umgangsrechtsverfahren. Hedayati beschreibt in ihrem Buch\, wie diese Praxis funktioniert\, die die betroffenen Frauen allein lässt\, und zeigt auf\, was sich ändern muss\, damit die zuständigen Institutionen wirklich den Schutz bieten\, den sie leisten sollten. \nÜber Asha Hedayati:\nFoto Copyright: Heike Steinweg \nAsha Hedayati\, geboren 1984 in Teheran\, Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt Universität Berlin. Als Rechtsanwältin arbeitet sie seit fast 10 Jahren Im Bereich des Familienrechts und vertritt dabei schwerpunktmäßig gewaltbetroffene Frauen in Trennungs-\, Scheidungs-\, und Gewaltschutzverfahren. Neben der Arbeit als Anwältin\, bildet sie Sozialarbeiter*innen von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet aus und ist Gastdozentin für Familienrecht und Kinder- und Jugendhilferecht an der Alice-Salomon-Hochschule und der Paritätischen Akademie für Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit. Als Panelistin und Speakerin spricht sie regelmäßig öffentlich zu den Themen häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen. Ziel ihrer Arbeit ist das Sichtbarmachen von Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen marginalisierter Gruppen und das Aufzeigen der strukturellen Problematik beim Thema Gewalt gegen Frauen.
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