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SUMMARY:Online-Lesung - Lesen für FEM.A: Wenn Frauen zu sehr schuften
DESCRIPTION:Kostenlose Online-Lesung mit Maria Rösslhumer und Eva Surma | Mittwoch\, 12. November 2025 | 19-21 Uhr \nMit ihrem im Herbst 2025 erschienenen Buch greifen Maria Rösslhumer und Eva Surma ein Thema auf\, das aktueller kaum sein könnte: die Überlastung von Frauen durch unbezahlte Arbeit\, den anhaltenden Gender Pay Gap und die Erwartung\, gesellschaftliche Verantwortung quasi selbstverständlich zu übernehmen. Auf 150 Seiten verdichten die Autorinnen ihre Analyse zu einem pointierten Essay\, der historische feministische Debatten mit der Gegenwart verknüpft. \nIm Mittelpunkt steht die Frage\, warum Frauen oft nicht nur im Beruf\, sondern auch im privaten und sozialen Umfeld „zu viel schuften“. Die Diagnose ist deutlich: Strukturelle Ungleichheiten\, politische Versäumnisse und persistente Gewaltverhältnisse tragen dazu bei\, dass Engagement und Fürsorge häufig zur Selbstüberforderung führen. Rösslhumer und Surma verbinden Kritik mit einem klaren Appell: Es braucht solidarische Netzwerke unter Frauen\, mehr Sichtbarkeit unbezahlter Leistungen und ein ernsthaftes politisches Umdenken. \nDie Stärke des Buches liegt in seiner Prägnanz und gesellschaftlichen Relevanz. Der Text motiviert\, stellt unbequeme Fragen und macht Mut\, über eigene Grenzen nachzudenken. Gleichzeitig bleibt durch den knappen Umfang manches nur angerissen: Differenzierungen zwischen verschiedenen Lebensrealitäten von Frauen oder die empirische Fundierung könnten stärker ausgearbeitet sein. \nDennoch ist „Wenn Frauen zu sehr schuften“ ein wichtiges\, anregendes Werk\, das Diskurse öffnet und Debatten neu belebt. Es eignet sich als kraftvoller Impulsgeber\, der sowohl zum Nachdenken als auch zum Handeln anregt. \n  \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Mag.a Maria Rösslhumer\, Politikwissenschaftlerin\, war Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)\, Leiterin der Frauenhelpline gegen Gewalt (0800/222 555) www.frauenhelpline.at  und Onlineberatung www.haltdergewalt.at\, von 1999-2017 Geschäftsführerin des Vereins WAVE (Women Against Violence Europe)\, des Europäischen Netzwerks gegen Gewalt an Frauen und Kindern www.wave-network.org . Vorstandsmitglied des Österreichischen Frauenrings und Mitgründerin des Vereins OBRA (ONE BILLION RISING AUSTRIA)\, Vorstandsmitglied von MAMANET Austria\, Trainerin\, Gender- und Gewaltexpertin. www.aoef.at\, Gesamtkoordination von StoP-Margareten und StoP-Österreich www.stop-partnergewalt.at.\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Eva Surma\, gebürtige Grazerin\, hat DaF in Graz und Modena studiert. 2005 gründet sie in Leibnitz gemeinsam mit Sandra Jakomini den feministischen verein-freiraum. Mitglied der internationalen Plattform literatur*grenzenlos und des österreichischen PEN. Mutter von 4 Kindern und zweifache Oma.
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