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SUMMARY:Webinar „Wie Frauen und Alleinerzieher*innen die Polizei nach Partnergewalt erleben“
DESCRIPTION:Kostenloses Webinar mit Magdalena Übleis-Lang | Mittwoch\, 2. Dezember 2026 | 19 – 21 Uhr \nFrauen kontaktieren die Polizei oft aus akuter Angst vor schwerer Gewalt oder Tötung – für sich selbst oder ihre Kinder. Doch wie erleben sie diesen entscheidenden Kontakt? Und welche Hürden stehen einem wirksamen Opferschutz im Weg? \nDiese Veranstaltung rückt die Herausforderungen und Erfahrungen von Betroffenen sowie Opferschutzmitarbeiter*innen mit der Polizei ins Zentrum. Die zugrundeliegende Masterarbeit basiert auf einer qualitativen Studie mit Interviews und einer Fokusgruppe. \nDie Ergebnisse zeigen: Betroffene stoßen im Kontakt mit der Polizei auf große Hürden. Dazu zählen hohe Erwartungen daran\, wie sich Opfer „zu verhalten haben“\, Schwierigkeiten der Polizei\, Gefährder zu erkennen – besonders wenn diese manipulativ sind oder selbst Polizisten –\, sowie eine kaum hinterfragte Macht der Polizei zu entscheiden\, wer als Opfer anerkannt wird. \nBleiben opferschutzbezogene Maßnahmen aus\, führt das häufig dazu\, dass Gewalt wieder erlebt wird. Aus den Ergebnissen werden konkrete Vorschläge abgeleitet\, wie die Polizeiarbeit verbessert werden kann\, um Betroffene besser zu schützen und sekundäre Viktimisierung durch die Polizei zu vermeiden. \nInhalte des Webinars:\n\nWarum der erste Polizeikontakt über weiteren Schutz entscheidet\nHohe Erwartungen an Opfer: Wie das Narrativ vom „perfekten Opfer“ wirkt\nSchwierigkeiten der Polizei\, Gefährder zu identifizieren – besonders bei manipulativem Verhalten oder wenn der Gefährder selbst Polizist ist\nSprachliche Barrieren und Dolmetsch-Einsatz\nSekundäre Viktimisierung durch die Polizei: Wenn Opferschutz ausbleibt\nKonkrete Vorschläge zur Verbesserung der Polizeiarbeit und des Opferschutzes\n\nHinweis: Das Webinar stellt keine Rechtsberatung dar\, sondern evidenzbasierte Einblicke und Handlungsempfehlungen aus Forschung und Praxis. \nDie Vortragende:\nMagdalena Übleis-Lang ist Sozialarbeiterin und hat in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Frauenhaus Wien gearbeitet. Sie hält Masterabschlüsse in Gender Studies und Politikwissenschaft. Für ihre Masterarbeit „Wie Opfer von Partnergewalt die Polizei erleben“ erhielt sie den Johanna-Dohnal Preis 2025. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Partnergewalt gegen Frauen\, Geschlechtergerechtigkeit\, Migration und Neoliberalismuskritik. Aktuell arbeitet sie als politische Referentin für Frauen und Soziales. Sie lehrte an der Universität Wien (BA Politikwissenschaft) sowie an der FH St. Pölten (BA Soziale Arbeit). Sie arbeitete in verschiedenen Forschungsprojekten an der Universität Wien\, der ÖAW und dem Oiip. Demnächst schließt sie ihre Ausbildung zur Supervisorin\, Coach und Organisationsentwicklerin ab. Der rote Faden ihrer beruflichen Laufbahn ist ein tiefes Interesse an gesellschaftlicher Ungleichheit und sozialer Gerechtigkeit\, das Arbeiten mit und für Menschen. Magdalena ist Mutter eines dreijährigen Kindes und bemüht sich\, stets politisch up to date zu sein.
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