Aktuelles

4. Mai 2026 | Presseaussendung

Tag der finanziellen Selbstbestimmung der Frau: Alleinerzieherinnen schließen die Unterhaltslücke mit Finanzkompetenz

Wenn der Kindesunterhalt fehlt, kompensieren die Mütter die fehlende Leistung. FEM.A stärkt Alleinerzieherinnen mit Finanzwissen und fordert ein Unterhaltsrecht gegen Kinderarmut.

Am 5. Mai, dem Tag der finanziellen Selbstbestimmung der Frau, macht der Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A auf jene Leistungsträgerinnen aufmerksam, die im politischen Diskurs viel zu oft unsichtbar bleiben: Alleinerzieherinnen, die ihre Familien in der Regel finanziell allein erhalten. Denn nur etwa die Hälfte der Kinder bekommt laut Statistik Austria Kindesunterhalt vom Vater. Mehr als ein Drittel der Kinder von Alleinerzieherinnen bekommt gar keine Zahlungen, also auch keinen Unterhaltsvorschuss oder Halbwaisenpension. Alleinerzieherinnen zahlen mit ihrem Einkommen, ihren Ersparnissen und ihrem Verzicht den Preis für den fehlenden Unterhalt ihrer Kinder. FEM.A stärkt die Frauen deshalb mit Finanzwissen und Karriereentwicklung.

18. März 2026 | krone.at

Obsorge, Kontaktrecht: Warum das Kindeswohl oft auf der Strecke bleibt

Unsere Obfrau Andrea Czak bringt die Perspektive der Mütter in Pflegschaftsverfahren in eine ausgedehnte Analyse des Krone Journalisten Gabor Agardi ein. Andrea Czak zeigt auf, wie wichtig Gewaltschutzschulungen für Richter*innen sind. Denn im Zuge der Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren kommt es dadurch häufig zu einer Retraumatisierung der Frauen, die „nicht mit einem Gewalttäter kooperieren und vor allem ihre Kinder schützen wollen.“

6. März 2026 | Puls 4

Warum Österreichs Alleinerzieherinnen kämpfen müssen

Unsere Obfrau Andrea Czak kritisiert heute auf Puls24 anlässlich des Internationalen Frauentags die prekäre Situation von Alleinerzieher*innen, die mangelnde Gleichstellung in Österreich und warnt vor Altersarmut bei Frauen durch unbezahlte Care-Arbeit. Sie fordert verpflichtende Gewaltschutzschulungen von Richter*innen, damit Gewalt gegen Frauen und Kinder in Pflegschafts- und Unterhaltsverfahren erkannt und sanktioniert wird.

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Weitere Informationen

6. März 2026 | Presseaviso

Zum Weltfrauentag: Vielfalt, Kreativität und Zusammenhalt von Frauen im Mittelpunkt einer besonderen Veranstaltung 

Anlässlich des Internationalen Weltfrauentages lädt die Allen & Oberdorfer Rechtsanwältinnen OG in Kooperation mit dem Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A sowie der 26 Gallery Twenty Six zu einer inspirierenden Veranstaltung ein. Im Zentrum des Abends stehen die Vielfalt, Stärke und Kreativität von Frauen. 

Im Rahmen einer Kunstausstellung präsentieren Künstlerinnen ihre Werke und geben damit eindrucksvolle Einblicke in unterschiedliche weibliche Perspektiven, Lebensrealitäten und Ausdrucksformen. Die ausgestellten Kunstwerke zeigen, was Frauen ausmacht: Sie sind so vielfältig, kraftvoll und kreativ wie die Kunst selbst. 

Begleitend zur Ausstellung sprechen engagierte Rednerinnen über Diversität, persönliche Lebenswege und Erfahrungen mit Misogynie sowie über gesellschaftliche Herausforderungen. Ebenso stehen Mut, Solidarität und Zusammenhalt im Fokus. 

24. Februar 2026 | Presseaussendung

Karriere- und Finanzwissen stärkt die finanzielle Unabhängigkeit von Alleinerzieher*innen

Alleinerzieher*innen tragen nicht nur die Verantwortung für ihre Familien, in der Regel stemmen sie auch die finanzielle Hauptlast. Trotz Erwerbsarbeit leben viele von ihnen in Armut oder sozialer Ausgrenzung. Der Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A stellt daher das erste Halbjahr 2026 unter das Motto „Karriere und finanzielle Selbstfürsorge für Alleinerzieher*innen“. Ziel ist es, alleinerziehende Mütter gezielt zu stärken, ihnen Wissen, Handlungsspielräume und Selbstvertrauen zurückzugeben.

sn.at

Monetäre Angelegenheiten: „Für ein selbstbestimmtes Leben“

konsumentenfragen.at

Webinare zu Karriere und Finanzen für Alleinerzieher:innen

26. – 29 Jänner 2026 | OE1

Nach der Gewalt

Diese Radiokolleg-Reihe beleuchtet vom 26.-29. Jänner, was nach erlebter Gewalt passiert und welche Unterstützung es wirklich gibt. Ihr erfahrt, wie Schutz- und Hilfsangebote wie Frauenhäuser, Hilfe­linien und Gewaltambulanzen arbeiten und wo es noch Herausforderungen gibt.

Es wird thematisiert, wie Frauen nach der Trennung oft als Alleinerzieherinnen kämpfen, welche rechtlichen Hürden drohen und wie wirtschaftliche Absicherung gelingt.

Auch politische und gesellschaftliche Maßnahmen, wie der neue Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen oder internationale Beispiele zur Prävention, stehen im Fokus.