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SUMMARY:Internationaler Tag gegen sexualisierte Kriegsgewalt
DESCRIPTION:Sexualisierte Kriegsgewalt ist eine historisch anhaltende Form der Gewalt\, welche in bewaffneten Konflikten als systematische Erniedrigung der Zivilbevölkerung eingesetzt wird. Der Internationale Tag gegen Sexualisierte Kriegsgewalt thematisiert nicht nur die Vergewaltigung im Kriegskontext sondern auch die dazugehörige Zwangsprostitution und sexuelle Versklavung. Medica Mondiale beschreibt diese Form der Gewalt als einen grausamen Ausdruck patriarchaler Machtkämpfe\, welches den weiblichen Körper instrumentalisiert. Die Folgen für betroffene Frauen und Mädchen sind langfristig spürbar; Neben schweren körperlichen Verletzungen leiden viele unter komplexer posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und weiteren psychischen Belastungen. Darüber hinaus werden diese Frauen manchmal auch innerhalb ihrer Gemeinschaft stigmatisiert. \nGenaue Daten zu sexualisierter Kriegsgewalt sind schwer zu erfassen\, da gesellschaftliche Tabus\, Angst vor Stigmatisierung und unsichere Rahmenbedingungen eine systematische Dokumentation komplizieren. Die internationale Gemeinschaft hat zwar inzwischen die sexualisierte Kriegsgewalt als Kriegsverbrechen anerkannt und 2008 auch Maßnahmen wie die UN-Resolution 1820 verabschiedet\, jedoch fehlen noch immer systematische Unterstützungsstrukturen\, um dies zu verwirklichen. Die Dunkelziffer bleibt also hoch\, und sexualisierte Gewalt in Konflikten ist weiterhin stark tabuisiert. \nMedica Mondiale betont an diesem wichtigen Tag\, dass sexualisierte Gewalt in Kriegen nicht isoliert betrachtet werden darf\, sondern als Teil eines umfassenderen Systems geschlechtsspezifischer Gewalt. Nur durch langfristige Förderung lokaler Initiativen und internationale Verantwortung und natürlich den Abbau patriarchaler Strukturen kann die sexualisierte Kriegsgewalt international verhindert werden.
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SUMMARY:Vortrag für FEM.A: Sebastian Tippe - Toxische Männlichkeit
DESCRIPTION:Online-Vortrag am Donnerstag\, 19. Juni 2025 mit Sebastian Tippe | 19 – 21 Uhr \nHäusliche und institutionelle Gewalt\, sexuelle Belästigung\, Femizide\, Vergewaltigungen\, Gewalt unter der Geburt: Gewalt gegen Frauen ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Täter sind fast ausschließlich Männer. Doch ist dies nur die Spitze vom Eisberg: Frauenhass ist sozialisationsbedingt tief in unserer patriarchalen Welt verwurzelt und beginnt bereits bei alltäglichen Situationen: Wenn Männer Frauen permanent unterbrechen\, wenn sie ihnen die Welt erklären\, sich Raum nehmen\, der ihnen nicht zustehen\, Frauen objektivieren und sexualisieren\, wenn Männer Gaslighting betreiben\, sich nicht mit Mental Load auseinandersetzen und die Care Arbeit auf Mütter abwälzen\, während sich für Väter nach einer Geburt wenig ändert. Häufig üben Männer nach der Trennung weiterhin psychische und körperliche Gewalt aus und instrumentalisieren ihre Kinder\, um der Mutter zu schaden. Amokläufe\, Prostitution\, die Pornografie-Industrie\, Mord oder Krieg sind weitere extreme Ausmaße von männlicher Gewalt. Toxische Männlichkeit beschreibt all diese problematischen Einstellungen und Verhaltensweisen. \nSebastian Tippe beschreibt in seinem Vortrag die Gründe für die Frauenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft und zeigt typische Verhaltensweisen von Männern auf. Anschließend stellt er Lösungen auf der individuellen und strukturellen Ebene vor und gibt Einblicke aus der Praxis der feministischen Jungenarbeit. \nDer Autor:\nSebastian Tippe ist Diplom-Pädagoge & Trauma-Pädagoge\, Fachkraft bei Kindeswohlgefährdung\, Verfahrensbeistand\, psychologischer Sachverständiger in familiengerichtlichen Verfahren\, Referent und Autor von “Toxische Männlichkeit. Erkennen\, reflektieren\, verändern”.\nSebastian Tippe arbeitet zudem als Trauma-Fachberater und begleitet Betroffene von häuslicher Gewalt und stärkt Kinder für die Kindesanhörung.
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CATEGORIES:Lesen für FEM.A,Narzisstische (Ex-)Partner,Webinar
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