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SUMMARY:Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch
DESCRIPTION:Jedes Jahr lädt der Europarat seine Partner ein\, sich anlässlich des Europatags einem bestimmten Thema zu widmen. \nDie Ausgabe 2023 des Europäischen Tages konzentriert sich auf „Von Opfern/Überlebenden sexueller Gewalt in der Kindheit lernen\, um politische Veränderungen anzuregen“. \nDies wird eine Gelegenheit sein\, hervorzuheben\, wie wichtig es ist\, sich auf nationaler und lokaler Ebene mit Opfern/Überlebenden auseinanderzusetzen\, von ihnen und ihren traumatischen Erfahrungen zu lernen und zu verstehen\, was besser hätte getan werden können\, um auf sie zu reagieren\, sie zu melden und sie zu unterstützen. \nDer Europarat arbeitet anlässlich des Europatags mit einem breiten Publikum zusammen\, darunter Mitgliedstaaten\, Organisationen der Zivilgesellschaft und nationale Parlamente. Diese Webseite bietet Zugriff auf die verschiedenen Initiativen dieser Partner (siehe unten unter „Aktivitäten“)\, sodass alle ihre Produkte teilen können\, um bewährte Verfahren zu entwickeln. \nSexuelle Ausbeutung und sexueller Missbrauch betreffen Kinder überall. Der Großteil des Missbrauchs geschieht im Vertrauenskreis des Kindes. In vielen Fällen wird die Polizei nie darüber informiert. Den Opfern/Überlebenden zufolge sind Schamgefühle und Stigmatisierung häufige Hindernisse für die Offenlegung oder Meldung von Missbrauch. Daher haben sie keine Möglichkeit\, Hilfe oder Unterstützung bei der Heilung dieses Traumas in Anspruch zu nehmen. Dies bedeutet auch\, dass die Täter ungestraft bleiben\, was zu weiterem Missbrauch desselben oder anderer Kinder führen kann. \nDen Opfern/Überlebenden eine Stimme zu geben\, kann zu Veränderungen führen. Dieses Jahr ist eine Gelegenheit\, das Bewusstsein auf allen Ebenen der Gesellschaft zu schärfen\, um Stigmatisierung vorzubeugen und zu beseitigen. Es ist von entscheidender Bedeutung\, aus den Erfahrungen der Opfer/Überlebenden zu lernen\, um Gesetze\, Richtlinien und Dienstleistungen zu verbessern\, um diese Verbrechen besser zu verhindern und minderjährige Opfer/Überlebende zu schützen. \nWir möchten mehr darüber erfahren\, wie Opfer/Überlebende bereits Veränderungen bewirken\, sei es auf lokaler\, nationaler oder regionaler Ebene. In diesem Zusammenhang führen wir Untersuchungen durch\, um mehr über die verschiedenen Arten zu erfahren\, wie Opfer/Überlebende Veränderungen anregen. \nDas Übereinkommen des Europarats zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch\, auch bekannt als „Lanzarote-Konvention“\, verlangt die Kriminalisierung aller Arten von Sexualstraftaten gegen Kinder. Darin ist festgelegt\, dass Staaten in Europa und darüber hinaus spezifische Gesetze erlassen und Maßnahmen ergreifen sollen\, um sexuelle Gewalt zu verhindern\, minderjährige Opfer zu schützen und Täter strafrechtlich zu verfolgen.
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SUMMARY:Webinar „Wenn Trennung die Gewalt nicht beendet – Gewalt nach der Trennung und die Grenzen des Familienrechts“
DESCRIPTION:Kostenloses Webinar mit Mag.a Rebecca Oberdorfer | Mittwoch\, 18. November 2026 | 19 – 21 Uhr \nEine Trennung beendet eine Beziehung\, aber nicht immer die Gewalt. Gerade bei gemeinsamen Kindern können Kontrolle\, Einschüchterung und Machtausübung nach der Trennung fortbestehen und sich auf neue Schauplätze wie Obsorge\, Kontaktrecht\, Übergaben\, Kommunikation oder gerichtliche Verfahren verlagern. \nDoch welche Formen kann Gewalt nach einer Trennung annehmen? Wo endet ein hochstrittiger Elternkonflikt und wo beginnt Gewalt? Wann werden Kinder zum Instrument von Kontrolle und Machtausübung? \nDas Webinar beleuchtet unterschiedliche Formen körperlicher\, psychischer\, ökonomischer und digitaler Gewalt und zeigt anhand praxisnaher Fallbeispiele\, wie sich Gewaltdynamiken nach einer Trennung verändern und fortsetzen können. \nEin besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage nach effektivem Rechtsschutz: \n\nWelche unmittelbaren Schutzmöglichkeiten bestehen?\nWelche Instrumente bieten Gewaltschutz- und Familienrecht?\nWelche Bedeutung hat eine Gewaltvorgeschichte in Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren und wo stößt das Recht an seine Grenzen?\n\nInhalte des Webinars im Überblick:\n\nFormen und Dynamiken von Gewalt – insbesondere nach der Trennung\nHochstrittigkeit oder Gewalt? Abgrenzung in der familienrechtlichen Praxis\nKinder im Gewaltkontext: Obsorge\, Kontaktrecht und Instrumentalisierung\nEffektiver Rechtsschutz: Betretungs- und Annäherungsverbot\, einstweilige Verfügung und familienrechtliche Maßnahmen\nBeweise und Dokumentation von Gewalt\nGrenzen des Familienrechts und bestehende Schutzlücken\n\nIm Mittelpunkt steht die Frage: Wie können Gewalt und Kontrolle frühzeitig erkannt\, Betroffene wirksam geschützt und zugleich hochstrittige Trennungskonflikte differenziert beurteilt werden? \nDie Vortragende:\n\nMag.a Rebecca Oberdorfer ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkt im Familienrecht und Gewaltschutz. Sie verbrachte die ersten Jahre ihrer Karriere in renommierten Wirtschaftskanzleien in Wien und arbeitete zudem als Senior Legal Lawyer in angesehenen Unternehmen in Österreich\, hat ihre Karriere sodann aber in der renommierten Anwaltssozietät der Dr. Helene Klaar und Dr. Norbert Marschall Rechtsanwälte OG\, welche auf Familienrecht spezialisiert ist\, fortgesetzt\, wo sie schließlich als Rechtsanwältin gearbeitet hat. Im Jahr 2024 hat die Rechtsanwältin gemeinsam mit ihrer Kanzleipartnerin die Allen & Oberdorfer Rechtsanwältinnen OG gegründet. \n 
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