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SUMMARY:Equal Pension Day
DESCRIPTION:Der Equal Pension Day markiert jenen Tag\, an dem Männer bereits so viel Pension erhalten haben\, wie Frauen erst bis Jahresende erhalten haben werden. Dieser Tag fällt 2021 österreichweit auf den 6. August 2024. Frauen bekommen demnach durchschnittlich um 922 Euro im Monat weniger Pension als Männer\, das entspricht einer Differenz von 40\,1 Prozent \n„Solange mehrheitlich Männer darüber entscheiden können\, was für Frauen\, Kinder und sie selbst gut ist\, wird es die erforderlichen substanziellen Quantensprünge nicht geben.“ \nJohanna Dohnal \nEqual Pension Day >>
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SUMMARY:Welttag der sexuellen Gesundheit
DESCRIPTION:Am 4. September findet jährlich der Welttag der sexuellen Gesundheit statt – eine weltweite Initiative\, die seit 2010 von der World Association for Sexual Health ins Leben gerufen wurde. Auch die WHO unterstreicht die Bedeutung dieses Tages als Gelegenheit\, die sexuelle Gesundheit als essentiellen Bestandteil des körperlichen\, psychischen und sozialen Wohlbefindens in den Fokus zu rücken. \nSexuelle Gesundheit versteht sich weit über den Schutz vor Erkrankungen oder ungewollter Schwangerschaft hinaus. Sie steht auch für Respekt\, Selbstbestimmung und den Zugang zu Information\, Beratung und medizinischer Versorgung – unabhängig von Geschlecht\, Herkunft oder sexueller Orientierung Presse Service. Gerade weil Kategorisierungen\, Tabus und strukturelle Barrieren nach wie vor existieren\, sind Öffentlichkeitsarbeit und Entstigmatisierung umso wichtiger. \nFEM.A unterstützt Alleinerzieher*innen – insbesondere Mütter – dabei\, ihre Rechte zu stärken und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Im Sinne der sexuellen Gesundheit möchten wir allen Menschen – nicht zuletzt alleinerziehenden Frauen – den Zugang zu Wissen\, Beratung\, Empowerment und Schutz ermöglichen. Ein selbstbestimmter Umgang mit dem eigenen Körper und Sexualität ist auch ein elementarer Beitrag zur individuellen Lebensqualität und gesellschaftlichen Teilhabe. \nAnlässlich des Welttages der sexuellen Gesundheit möchten wir als FEM.A dazu aufrufen: Nutzen wir diesen Tag\, um offen über sexuelle Gesundheit zu sprechen\, aufzuklären\, diskriminierungsfreie Beratung zu ermöglichen – und so einen Raum zu schaffen\, in dem jede Möglichkeit zur Selbstbestimmung wahrgenommen werden kann.
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SUMMARY:Innere Stärke entwickeln: Ein Wegweiser für Alleinerzieher*innen in schwierigen Phasen
DESCRIPTION:Kostenloses Webinar mit Nina Quintero | Donnerstag\, 17. September 2026 | 19-21 Uhr \nViele von uns versuchen\, herausfordernde Lebenssituationen im Kopf zu bewältigen\, indem sie zu viel nachdenken\, stark bleiben wollen und einfach funktionieren. Doch anhaltende Belastung wirkt nicht nur mental – sie verändert den Zustand unseres Nervensystems. Und genau dieser Zustand prägt unmittelbar Dein Denken\, Fühlen und Handeln. Wenn Du alleinerziehend bist und Dich in einem belastenden Pflegschaftsverfahren befindest\, bedeutet das oft emotionale Daueranspannung\, wiederkehrende Konflikte\, Sorge um Dein Kind und Entscheidungen unter Druck. Dein Nervensystem läuft dabei häufig im Alarmmodus\, selbst dann\, wenn Du nach außen stark wirkst. Wenn Dein System über längere Zeit angespannt ist\, reagierst Du vielleicht schneller gereizt\, fühlst Dich erschöpft\, innerlich unruhig oder nicht mehr richtig bei Dir. In rechtlichen Auseinandersetzungen oder herausfordernden Gesprächen kann das zusätzlich Deine Klarheit und Handlungsfähigkeit beeinträchtigen. \nDiese Reaktionen sind keine persönlichen Schwächen\, sondern körperliche Prozesse. In diesem Webinar geht es darum zu verstehen\, wie Dein Nervensystem auf Belastung reagiert und warum sich Überforderung nicht einfach „wegdenken“ lässt. Regulation beginnt nicht im Kopf\, sondern im Körper. Gerade in Situationen\, in denen äußere Umstände kaum kontrollierbar sind\, kann Deine Fähigkeit zur Selbstregulation zu einem entscheidenden Stabilitätsanker werden: um Dich selbst wieder klarer zu spüren\, Deine Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen\, innerlich nicht vollständig von Konflikten mitgerissen zu werden und trotz hoher Belastung handlungsfähig zu bleiben. Der Atem ist dabei ein direkter Zugang. Er ist eng mit Deinem Nervensystem verbunden und kann Dir helfen\, Schritt für Schritt mehr Selbstregulation\, innere Klarheit und Handlungsspielraum zu gewinnen. \nIm ersten Teil des Webinars erhältst Du verständlich vermittelte Grundlagen zum Zusammenspiel von Nervensystem und Atmung. Im zweiten Teil erlebst Du einfache\, sanfte Atem- und Körperübungen\, die unmittelbar stabilisierend wirken und im Alltag – auch in akuten Belastungssituationen – anwendbar sind. Das Webinar bietet zudem Raum für Fragen und Austausch.
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SUMMARY:Weltkindertag in Österreich & Deutschland
DESCRIPTION:Kinder haben das Recht auf gewaltfreies und würdiges Aufwachsen. Dieses Recht hat Verfassungsrang. Trotzdem ignorieren Gerichte in Österreich die Gewalt von Vätern. Sie zwingen viele Kinder von Alleinerzieher*innen\, sogar gegen ihren Willen\, zum Besuchskontakt zu gewalttätigen Vätern\, auch unbegleitet. Das hat im Vorjahr sogar zum Mord an einem Fünfjährigen in Wien geführt: https://www.derstandard.at/story/3000000182882/-hammerattacke-nach-f252nfj228hrigem-weitere-leiche-in-donau-entdeckt \nDoch auch die finanzielle Gewalt gegen Kinder von Alleinerzieher*innen steigt: Das Armutsrisiko von Kindern bis 19\, die in Ein-Eltern-Haushalten leben\, ist mittlerweile zweieinhalb Mal so hoch wie in anderen Familienformen. 45% sind armutsgefährdet\, weil sie keinen oder zu wenig Unterhalt bekommen. Die Unterhaltsgesetze schonen Vätervermögen statt das Kindeswohl in den Vordergrund zu stellen. Nur die Hälfte der Kinder von Alleinerzieher*innen bekommt Unterhalt vom Vater\, 10% bekommen Unterhaltsvorschuss. Der Unterhaltsvorschuss diskriminiert Kinder aufgrund des Einkommens und Vermögens der Unterhaltspflichtigen\, denn es gibt keinen Mindestbetrag\, der staatliche Vorschuss wird nur an der Zahlungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners berechnet. Manche Kinder bekommen deshalb wenig oder gar keinen Unterhaltsvorschuss. Das ist ein klarer Verstoß gegen Artikel 1 der Kinderrechtskonvention! \nFEM.A fordert:\n\nDie Einhaltung der Gesamtheit aller Rechte von Kindern\, sei es durch die Kinderrechtskonvention\, das ABGB\, die Istanbul-Konvention oder andere Gesetze und ratifizierte Konventionen.\nDen Kinderschutz in Pflegschaftsverfahren und im Familienrecht\, insbesondere eine Beendigung des Kontaktrechts bei Gewalt.\nDie sofortige Umsetzung der Unterhaltsgarantie\, damit die Kinderarmut in Österreich beendet wird.\n\nZur Info:\n\nFEM.A setzt sich für #Kinderrechte ein: https://kinder-rechte.at/\nDie UN Kinderrechts-Konvention kannst Du hier nachlesen: https://unicef.at/infomaterial/kinderrechte-unterrichtsmaterialien/\nHier findest Du die Handreiche Umgang mit Gewalt im Zusammenhang mit Obsorge und Kontaktrecht: https://verein-fema.at/wp-content/uploads/2024/01/Handreiche_Letzversion-09.01.2024.pdf\nErfahre mehr darüber\, wie die Istanbul-Konvention Kinderrechte schützt: https://verein-fema.at/die-istanbul-konvention/\nWas die Lanzarote-Konvention ist\, und wie sie Dein Kind vor sexuellem Missbrauch schützen möchte\, kannst Du hier nachlesen: https://verein-fema.at/lanzarote-bericht/\nAuch die Frauenrechts-Konvention macht Gewaltschutz für Kinder zum Thema: https://verein-fema.at/bericht-der-un-sonderberichterstatterin-reem-alsalem/\n\n#Weltkindertag #Kindertag #Kinderrechte #Kinderschutz #Kinderarmut #Gewaltschutz #Opferschutz #Obsorge #Kontaktrecht #institutionelleGewalt #StopptInstitutionelleGewalt #Pflegschaftsverfahren #Familienrecht #Familiengericht #Unterhaltsgarantie #Kindesunterhalt #Unterhaltsvorschuss #IstanbulKonvention #LanzaroteKonvention #KinderrechtsKonvention #Unterhaltsvorschuss
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SUMMARY:Internationaler Tag der Alleinerziehenden
DESCRIPTION:„She has to have four arms\, four legs\, four eyes\, two hearts\, and double the love. There is nothing single about a single mom.“\nMandy Hale \nAm 28. September wird der von Monika Grußmann nach Wien importierte Internationale Tag der Alleinerziehenden im Öffentlichen Raum gefeiert. Der Feiertag wurde 2019 von Wendula Strube in Berlin ausgerufen und seither haben schon mehrere Länder begonnen mitzufeiern: Alleinerzieher*innen in der Schweiz\, Norwegen\, Deutschland\, Österreich\, Frankreich und sogar Ungarn feiern an diesem Tag sich selbst auf vielfältige Weise. \nDer Verein Feministische Alleinerzieher*innen – FEM.A\, der Alleinerzieher*innen österreichweit Hilfe anbietet und für ihre Rechte kämpft\, unterstützte den IDSP in Wien von Beginn an. 2023 hat FEM.A den September zum Monat der Alleinerziehenden erklärt. Obfrau Andrea Czak dazu: „Alleinerzieher*innen werden mit der Sorgearbeit und den finanziellen Schwierigkeiten von unserer Gesellschaft allein gelassen. Monika Grußmann setzt mit dem IDSP ein Zeichen\, damit Alleinerzieher*innen einmal im Jahr zumindest sich selbst feiern können – und zwar ohne dass sie gleichzeitig Care Arbeit leisten müssen.“ \n„Don‘t pity me because I am a single mom. Respect me for having the courage to do it alone\, the strength to never give up\, and the love to put my child‘s needs before my own.“\n(Unbekannt)
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SUMMARY:Save Abortion Day
DESCRIPTION:Internationaler Safe Abortion Day: Sicherer Schwangerschaftsabbruch \nAm Safe Abortion Day machen Frauenrechts- und Menschenrechtsorganisationen weltweit auf die Missstände beim Zugang zu sicherem Schwangerschaftsabbruch aufmerksam. Der Safe Abortion Day wurde erstmals 1990 von der“ als Aktionstag für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Lateinamerika und der Karibik begangen. \nDer Aktionstag wurde bereits 1990 als „Campaña 28 Septiembre“ während des 5. Lateinamerikanischen und Karibischen Feminist*innentreffens in San Bernardo\, Argentinien ins Leben gerufen. Damals sprach man vom „Tag für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs“. Das Datum wurde von der brasilianischen Delegation vorgeschlagen\, um an den 28. September 1888 zu erinnern\, an dem in Brasilien die Freiheit des Mutterleibs erklärt wurde: allen von Sklavinnen geborenen Kindern wurde die Freiheit zugesichert. 2011 erklärte das “Women’s Global Network for Reproductive Rights” (WGNRR)” den 28. September zum „Internationalen Safe Abortion Day.“ \nSituation in Österreich \nErst 1973 hat Österreich die sogenannte „Fristenlösung“ unter Christian Broda eingeführt: Innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate kann eine Schwangerschaft straffrei abgebrochen werden. Seither hat sich allerdings wenig getan: Immer noch steht der Schwangerschaftsabbruch im Strafgesetzbuch (§§ 96 und 97)\, der Eingriff muss selbst bezahlt werden und ist nicht flächendeckend in Österreich möglich. \nKostenloser\, flächendeckender Zugang zu sicherem Schwangerschaftsabbruch ist für alle Schwangeren wichtig\, insbesondere für Alleinerzieher*innen und die\, die es nicht werden wollen: Denn die Hälfte der Alleinerzieher*innen ist armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Sie können sich den Eingriff schwer leisten\, geschweige denn eine Reise in ein anderes Bundesland\, um den Eingriff durchführen zu lassen. Auch für Schwangere\, die Gewalt durch den Erzeuger erfahren haben oder in einer Gewaltbeziehung leben\, ist der niederschwellige Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen wichtig: Nur so kann sichergestellt werden\, dass sie nicht gegen ihren Willen an den Gewalttäter gebunden werden. Das Recht auf einen entkriminalisierten Schwangerschaftsabbruch ist ein grundlegendes Menschenrecht. Es muss die freie Entscheidung bleiben\, ob\, wann\, mit wem und unter welchen Umständen wir Kinder bekommen! \nIn Österreich stellen sich vor allem patriarchal und kirchlich geprägte Menschen gegen die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs. Unter dem Euphemismus „Schutz des Lebens“ möchten Abtreibungsgegner Frauen entmündigen und für den Erhalt der patriarchalen Macht kämpfen. Manche greifen dabei zu drastischen Maßnahmen: Sie belästigen Schwangere am Weg zum Schwangerschaftsabbruch vor der Klink oder bedrohen Ärzt*innen\, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen. \nFEM.A ist Teil des Bündnis Safeabortionday.at unterstützt die Kampagne #AusPrinzip. \nDie wichtigsten Forderungen: \n\nSchwangerschaftsabbruch entkriminalisieren: § 96 und § 97 StGB. streichen\nKostenlose Verhütungsmittel und Schwangerschaftsabbrüche\nAbbrüche in allen öffentlichen Krankenanstalten mit gynäkologischer Abteilung und die Abgabe von Mifegyne durch alle Ärzt*innen\nAnlegung des elektronischen Eltern-Kind-Pass nur mit Zustimmung der Schwangeren\, um Schwangerschaftsabbruchstatistik durch die Hintertür zu verhindern!\n\n			\n				\n				\n				\n				\n				      Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.  Mehr Informationen   Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
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SUMMARY:Weltstillwoche
DESCRIPTION:Die Weltstillwoche ist eine Initiative der WABA – World Alliance for Breastfeeding Action – und findet seit 1991 weltweit jährlich statt. Sie ist somit die größte gemeinsame Kampagne aller Organisationen\, die das Stillen fördern. In Österreich wird die Weltstillwoche immer von 1. bis 7. Oktober zelebriert.
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SUMMARY:Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit
DESCRIPTION:Mahatma Gandhi war kein Feminist\, er hat sogar seine Großnichten missbraucht und rassistische Äußerungen getätigt. Umso mehr erstaunt es\, dass der Internationale Tag der Gewaltlosigkeit als Hommage an Gandhi von der UNO auf seinen Geburtstag gelegt wurde.\n\n\nUngeachtet des Ursprungs des Internationalen Tages der Gewaltlosigkeit steht FEM.A für die Grundprinzipien Gewaltlosigkeit\, auch bekannt als gewaltloser Widerstand: Wir lehnen die Anwendung physischer Gewalt ab\, um soziale Gerechtigkeit\, politische Veränderungen und Gewaltschutz zu erreichen. 98% der Anrufer*innen an der FEM.A Helpline haben zumindest eine der vielen Gewaltformen erlebt. Gewaltlosigkeit hat deshalb für FEM.A auch in der eigenen Arbeit oberste Priorität!\n\n\n\nSo kämpfen wir gewaltlos für Alleinerzieher*innen und ihre Kinder:\n\n\n\n• Mit Öffentlichkeitsarbeit\n• Durch Social Media Kampagnen\n• Durch Kundgebungen und Mahnwachen\n• Mit Petitionen für unsere Anliegen\n• Mit Kunst und Performance\n• Durch demokratische Teilhabe (Lobbying)\n• Durch Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit\n• Durch juristische Stärkung von Alleinerzieher*innen\n• Durch die Mitgliedschaft in Solidaritätsnetzwerken
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SUMMARY:Webinar: Kindliche Belastung im Kontaktkonflikt - erkennen\, dokumentieren\, gut vertreten
DESCRIPTION:Kostenloses Webinar mit Dr.in Ulrike Altendorfer-Kling | Mittwoch\, 7. Oktober 2026 | 19-21 Uhr \nDas Webinar bietet einen praxisnahen Fahrplan für Situationen\, in denen Kinder durch intensive oder belastende Kontakte mit dem anderen Elternteil sichtbar unter Stress stehen oder gesundheitlich reagieren. Das kann verschiedene Gründe haben. \nEs werden folgende Fragen beantwortet: \n\nWie können Mütter Belastungen beim Kind fachlich korrekt beobachten und dokumentieren?\nWas ist aus medizinischer und gutachterlicher Sicht relevant und nachvollziehbar?\nWas sollte bei Gericht konkret eingebracht oder aufgezeigt werden?\nWie können Mütter sich in solchen Verfahren verhalten\, um bestmöglich zu vermeiden\, in eine ungünstige Rolle zu geraten?\n\nDer Fokus wird auf die Perspektive des Kindes gelegt und darauf\, wie medizinische oder entwicklungsbezogene Aspekte nachvollziehbar dargestellt werden können. Denn Kinder sind im Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren einzubeziehen und deren Kindeswille ist zu erfragen und im Verfahren entsprechend zu berücksichtigen. \nIn Österreich wurden die Kinderrechte in der Bundesverfassung verankert. Die Istanbul- und die Lanzerote-Konvention wurden von Österreich ratifiziert und schützen die Kinder vor Gewalt. Daher ist es für Eltern und Kinder wichtig\, sich medizinische Hilfe zu holen\, wenn Gewalt passiert. Gewaltprävention und Kinderschutz haben in Österreich einen zentralen Stellenwert und gelten auch vor Gericht\, da der Staat für den Schutz von Gewaltbetroffenen verantwortlich ist. \nDie Vortragende:\nDr.in Ulrike Altendorfer-Kling\, Generalsekretärin der Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie\, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP)  \nDr.in Altendorfer-Kling ist darüber hinaus als Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin ärztliche Leiterin der Kinder-Jugend-Seelenhilfe der Pro Mente Salzburg. Sie ist allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Allgemeinmedizin und Kinder- und Jugendpsychiatrie. Weiter ist sie Lehrbeauftragte der Österreichischen Ärztekammer für Psychosoziale\, Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin und zertifizierte Balintgruppenleiterin (in dieser Funktion Lehrbeauftragte der Med Uni Wien). Sie ist Präsidentin der Österreichischen Balintgesellschaft. Weiters ist sie Lehrbeauftragte des ÖAGG\, Fachsektion Psychodrama\, Soziometrie und Rollenspiel und der Paracelsus Medizinischen Universität (PMU).   \n 
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SUMMARY:Podiumsdiskussion: Gleichberechtigung um jeden Preis? Obsorgerechte\, Gewalt und feministische Kritik
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion mit Mag.a Sonja Aziz und Mag.a Dr.in Mariam Irene Tazi-Preve\, Moderation: Andrea Czak\, MA | Samstag\, 10. Oktober 2026 | 18 – 20 Uhr \nVeranstaltungsort: EGA\, Windmühlgasse 26\, 1060 Wien \nFür Kinderbetreuung ab 3 Jahren ist gesorgt. Bitte gib die Anzahl und das Alter der Kind(er) bei Deiner Reservierung an. \nDas Buch „Sorgerecht und väterliche Gewalt“ von Ilka Schnaars stellt eine unbequeme\, aber notwendige Frage: Was passiert\, wenn der Anspruch auf „Gleichwertigkeit“ von Elternschaft dort durchgesetzt wird\, wo Gewalt im Spiel ist? \nEs zeigt anhand rechtlicher Entwicklungen und Entscheidungen rund um das Bundesverfassungsgericht in Deutschland\, dass Mütter in Obsorgeverfahren zunehmend strukturellen Benachteiligungen ausgesetzt sind\, selbst dann\, wenn sie und ihre Kinder von Gewalt betroffen sind. In Österreich ist die Situation sehr ähnlich. \nIm Zentrum steht eine fundamentale Kritik\, dass die rechtliche Gleichstellung von Mutter und Vater oft als neutral dargestellt wird\, aber in der Praxis dazu führen kann\, dass Gewaltverhältnisse ausgeblendet oder relativiert werden. Damit wird nicht nur individuelles Leid unsichtbar gemacht\, sondern auch eine Form struktureller und institutioneller Gewalt reproduziert. \nDiese Perspektive knüpft an feministische Analysen an\, wie sie etwa von Mariam Tazi-Preve formuliert werden. Sie zeigt auf\, dass Familie kein neutraler Raum ist\, sondern ein politischer Ort\, an dem Machtverhältnisse wirken. Gewalt gegen Frauen und Kinder ist kein Einzelfall\, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Strukturen und muss auch als solcher benannt werden. \nAus dieser Sicht wird deutlich\, wenn Institutionen wie Familiengerichte\, Gutachter*innen\, Mitarbeiter*innen von Familiengerichtshilfe und Kinder- und Jugendhilfe Gewalt nicht konsequent als Machtverhältnis erkennen\, sondern in „Konflikte zwischen Eltern“ übersetzen\, verschiebt sich die Verantwortung. Betroffene Mütter müssen sich rechtfertigen\, während Gewalt entpolitisiert wird. \nAuch aktuelle Analysen zeigen\, dass Mütter vor Gericht zunehmend unter Druck geraten und häufiger die Obsorge verlieren\, während ihre Aussagen über erlebte Gewalt infrage gestellt werden. \nGenau hier setzt auch die Perspektive von FEM.A an. In unserer Kampagne gegen Gewalt wird klar benannt\, dass Gewalt im Kontext von Trennung und geteilter Obsorge kein Randphänomen ist\, sondern Teil eines Systems\, das Betroffene oft nicht schützt\, sondern zusätzlich belastet. \n  \nDie Podiumsdiskussion bringt diese Perspektiven zusammen und stellt zentrale Fragen:\n\nWas bedeutet „Gleichberechtigung“ im Familienrecht?\nWie kann verhindert werden\, dass Gewalt in Verfahren unsichtbar gemacht wird?\nWelche Rolle spielen Gerichte\, Gutachten und väterrechtliche Narrative dabei?\nWelche (gesetzlichen) Veränderungen braucht es\, damit der Schutz von Frauen und Kindern tatsächlich im Mittelpunkt steht?\nDiese Diskussion versteht sich bewusst als feministische Intervention\, indem sie kritische und unbequeme Fragen stellt. Denn es geht nicht nur um Einzelfälle\, sondern um grundlegende Fragen von Gerechtigkeit\, Macht und Schutz.\n\nRezensionen: \n\nhttps://www.mariamtazi-preve.com/deutsch/publikationen/rezensionen/\nwww.christel-goettert-verlag.de/portfolio-beitraege/fema2026-04/?portfolioCats=726\n\n \nAm Podium begrüßen wir:\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Mag.a Sonja Aziz ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Familienrecht und juristische Prozessbegleitung (Vertretung von Opfern im Strafverfahren). Sie ist Partnerin der AZIZ BREITENECKER KOLBITSCH Rechtsanwaltskanzlei. Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit publiziert sie und hält Vorträge und Fortbildungen zum Thema Gewalt gegen Frauen sowie zu familienrechtlichen Fragestellungen. Sie engagiert sich ehrenamtlich im Verein Allianz GewaltFREI Leben\, war Mitglied der Task Force Strafrecht\, Opferschutz & Täterarbeit sowie des parlamentarischen Dialogs “Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen” und beriet das Frauen*volksbegehren hinsichtlich der Gewaltschutzforderung. Seit 2020 arbeitet Mag.a intensiv mit dem Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A zusammen. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Mag.a Dr.in Mariam Irene Tazi-Preve \nGeboren in Innsbruck\, lebt in Wien und Florida. Studium der Politikwissenschaft und Romanistik\, Lektorin an der University of Central Florida\, Autorin und Herausgeberin zahlreicher Veröffentlichungen – „Das Versagen der Kleinfamilie“ „Väter im Abseits“\, „Mutterschaft im Patriarchat“ u.a. Mitbegründerin von “Bumerang. Zeitschrift für Patriarchatskritik”\, Referentin in Nordamerika und Europa\, Teil der Netzwerke “Network of Societies of Peace”\, “Motherhood Initiative for Research and Community Involvement”\, “Network on the Gift Economy”. Arbeitsschwerpunkte sind politische und feministische Theorie\, Politik und Reproduktion\, der europäische Wohlfahrtsstaat und Zivilisationstheorie. \nWebsite: https://www.mariamtazi-preve.com \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Moderation: \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Andrea Czak\, MA\, ist Gründerin und geschäftsführende Obfrau des Vereins Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A. Seit der Gründung 2019 setzt der Verein sich für die Rechte von Alleinerzieherinnen in Österreich ein\, mit Fokus auf Gewaltschutz\, finanzielle Absicherung und die Sichtbarkeit von Ein-Eltern-Familien\, von denen rund 94 % Frauen sind.  \nCzak bringt ihre Expertise in Pflegschafts- und Unterhaltsverfahren sowie der Umsetzung der Istanbul-Konvention sowohl in die direkte Unterstützung Betroffener als auch in nationale und internationale politische Prozesse ein. Sie leitet die FEM.A-Helpline\, moderiert Fachwebinare und arbeitet eng mit Ministerien\, Fachstellen und Netzwerken zusammen.  \nUnter ihrer Leitung hat sich FEM.A zu einer zentralen Anlaufstelle entwickelt\, die jährlich tausende Betroffene unterstützt\, öffentliche Kampagnen und Fachformate organisiert und auf strukturelle Missstände aufmerksam macht. Czak engagiert sich außerdem in Projekten wie „Wir für Kinderrechte“ und „Stoppt institutionelle Gewalt“ sowie in Netzwerken wie dem Österreichischen Frauenring und der Allianz GewaltFREI leben\, um die Perspektiven von Alleinerzieherinnen in politische Entscheidungsprozesse einzubringen.
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SUMMARY:Internationaler Mädchentag
DESCRIPTION:„Frauenpower ist meiner Meinung nach\, Mädchen genau das zu lassen\, was sie sind. Lass sie wütend sein. Lass sie nachtragen. Und rebellisch. Lass sie hart und weich und liebevoll und traurig und albern sein. Lass sie falsch liegen. Lass sie Recht haben. Lass sie alles sein\, denn sie sind alles.“ \nAmy Sherman-Palladino \n\nJedes Jahr am 11. Oktober findet der Internationale Mädchentag\, auch Welt-Mädchentag genannt\, der Vereinten Nationen statt. Er soll auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinweisen. Der Internationale Mädchentag verfolgt insbesondere das Ziel\, auf die schwierige Situation von Mädchen in vielen Ländern der Welt aufmerksam zu machen. Durch begleitende Kampagnen sollen Möglichkeiten zu Verbesserung der Situation gezeigt werden. \nDie Idee zu diesem Tag entstand 2003 als Teil der Kampagne “Because I am a Girl” des Vereins Plan International Deutschland e.V. Im September 2008 wurde der erste noch inoffizielle Internationale Mädchentag ausgerufen. 2009 forderten die Landesorganisationen von Plan International die UNO auf\, den Tag offiziell als weltweiten Aktionstag zu unterstützen. Am 19. Dezember 2011 griff die UNO die Idee auf. Unterstützt wurde sie unter anderen vom Deutschen Bundestag\, der am 21. September 2011 fraktionsübergreifend für die Einrichtung des Tages stimmte. (Mit Material von: Wikipedia) \nDer Text “Internationaler Mädchentag” wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen. \nA/RES/66/170\nhttps://www.un.org/en/observances/girl-child-day\nhttps://www.unicef.org/gender-equality/international-day-girl-2021\nhttp://www.unwomen.org/en/news/in-focus/girl-child \n„No one can make you feel inferior without your consent.“ \nEleanor Roosevelt
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SUMMARY:Webinar: Zwischen Reiz und Reaktion – Wie Alleinerzieher*innen lernen können\, mit toxischen Beziehungen umzugehen
DESCRIPTION:Kostenloses Webinar mit Claudia Hendling | Dienstag\, 13. Oktober 2026 | 19-21 Uhr \nViele Frauen in belastenden oder toxischen Beziehungen kennen das Gefühl\, sich ständig erklären\, anpassen oder verteidigen zu müssen. Dieses Webinar zeigt einen neuen Weg: nicht mehr automatisch reagieren zu müssen\, sondern bewusst bei sich selbst zu bleiben. \nDie Vortragende arbeitet dabei mit dem sogenannten InterSpace-Modell. Dabei geht es darum\, den Raum zwischen Reiz und Reaktion bewusster wahrzunehmen und für sich zu nutzen. Dadurch können mehr Klarheit\, innere Stabilität und Handlungsspielraum entstehen. \n Themen des Webinars:\n\nWie toxische Dynamiken in Beziehungen entstehen und wirken\nWie man sich innerlich daraus lösen kann\nWie Grenzen gesetzt werden können\, ohne in Eskalation zu geraten\nWie es gelingt\, auch in schwierigen Situationen bei sich selbst zu bleiben\nWarum bestimmte Verhaltensmuster immer wieder aktiviert werden\n\nZiel des Webinars ist es\, wieder stärker in Kontakt mit sich selbst zu kommen und aus dieser inneren Klarheit heraus handlungsfähiger zu werden. \nDie Vortragende:\n \nClaudia Hendling begleitet Frauen auf ihrem Weg aus toxischen Beziehungen und belastenden Beziehungskonflikten hin zu einem Leben in innerer Stärke\, Klarheit und Selbstbestimmung. \nMit ihrem Herzensanliegen\, Frauen beim Wiederaufbau ihres Selbstwerts zu unterstützen\, schafft sie einen geschützten Raum für Orientierung\, Heilung und Neubeginn. Frauen finden bei ihr die Ermutigung\, wieder in den Spiegel zu schauen\, Grenzen zu setzen und ihren eigenen Rosengarten zu gestalten – einen Ort\, an dem sich das Leben wieder frei und echt anfühlt. \nAls Lebens- und Sozialberaterin\, Supervisorin und Elternberaterin nach § 95 AußStrG bringt sie fachliche Kompetenz und langjährige Erfahrung in die Begleitung ein. \nClaudia Hendling\, MSc\nTegetthoffgasse 5\,\n2460 Bruck an der Leitha \noffice@claudiahendling.at\nhttps://www.claudiahendling.at/\n+43 660 824 23 53
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SUMMARY:Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten
DESCRIPTION:https://www.un.org/Depts/german/gv-62/band1/ar62136.pdf \nhttps://www.un.org/en/observances/rural-women-day \n„Was Frauen noch lernen müssen\, ist\, dass niemand ihnen Macht gibt. Sie müssen sie sich nehmen.“ \nRoseanne Barr (Schauspielerin und Autorin)
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SUMMARY:Welternährungstag
DESCRIPTION:Am 16. Oktober jedes Jahres findet der Welternährungstag oder Welthungertag statt. Er soll darauf aufmerksam machen\, dass noch immer zu viele Menschen auf der Welt an Hunger leiden. \nHunger mitten in Österreich\, ist das möglich? Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: laut Statistik Austria leiden um die 5% der Alleinerzieher*innen in Österreich an Hunger\, weil sie nicht genügend Geld für Essen haben. Der Anteil ist damit doppelt so häufig wie in der Gesamtbevölkerung. Außerdem können sich mehr als 10% manchmal oder oft nicht genügend Essen leisten\, auch das ist mehr als doppelt so oft wie in der Gesamtbevölkerung. Zusätzlich können es sich laut EU SILC Befragung 11% Alleinerzieher*innen nicht leisten\, jeden 2. Tag eine Hauptmahlzeit auf den Tisch zu bringen. Im Vergleich zu Paarfamilien mit Kindern sind das fast dreimal so viele. \nWie armutsbetroffene Alleinerzieher*innen den Hunger in der Praxis erleben\, wissen wir aus unserer Beratungstätigkeit: Sie müssen ständig überlegen\, ob und was sie sich für ihre Kinder zu essen leisten können. Sie wollen ihre Kinder gesund ernähren\, doch gleichzeitig dürfen sie auch nicht hungrig ins Bett gehen. Die Vorlieben der Kinder bleiben meist auf der Strecke: Den Müttern blutet das Herz\, wenn sie ständig die Wünsche ihrer Kinder ablehnen müssen\, nie kaufen können\, was die Kinder gerne essen würden. Ein Eis im Sommer wird für diese Kinder zum Luxus\, sie leiden stark unter der Ausgrenzung! \nDie Gründe für die Ernährungsarmut: \n\nNur etwa die Hälfte der Kinder von Alleinerzieher*innen bekommt Unterhalt von ihrem Vater. Außerdem deckt der durchschnittliche Kindesunterhalt\, wenn er bezahlt wird\, nur etwa ein Drittel der Kinderkosten. Grund für den fehlenden bzw. geringen Unterhalt sind die zahnlosen Unterhaltsgesetze.\n36% bekommen gar kein Geld\, also keine Ersatzleistungen wie Unterhaltsvorschuss oder Halbwaisenpension.\nAuch bei den staatlichen Familienleistungen werden Alleinerzieher*innen benachteiligt: sie müssen sich den Familienbonus mit dem Kindesvater teilen\, dem Kind kommt er also nicht zugute.\n\nQuellen: Unterhaltsbefragung 2021\, Kinderkostenanalyse 2021: Statistik Austria\, Familienleistungen im Vergleich 2021: WIFO \nHunger ist die Auswirkung von finanzieller Gewalt. Viele Mütter sehen sich gezwungen\, ihre Kinder allein durchzubringen. Bei geringem Stundenlohn (Motherhood Pay Gap\, Gender Pay Gap\, fehlende Kinderbetreuung) müssen als also 5% der Mütter unter Hunger leiden\, um ihre Kinder durchzubringen! \nFEM.A fordert: \n\nDie sofortige Umsetzung der Unterhaltsgarantie\, damit Alleinerzieher*innen nie mehr unter Hunger leiden muss!\nDie Verschärfung der Unterhaltsgesetze\, damit alle Kinder von Alleinerzieher*innen vor Hunger geschützt sind. Alle Kinder haben ein Recht auf ausreichendes und gesundes Essen!\nDie Auszahlung des gesamten Familienbonus in dem Haushalt\, wo die Kinder wohnen!\n\n 
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SUMMARY:Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut
DESCRIPTION:Österreich zählt zu den reichsten Ländern der Welt\, dennoch ist es bei der Armut von Alleinerzieher*innen und ihren Kindern eines der Schlusslichter: 41% der Alleinerzieher*innen sind von Armut betroffen. Nur in fünf anderen Ländern der EU sind Alleinerzieher*innen ähnlich stark von Armut betroffen wie in Österreich. Die Hälfte der Alleinerzieher*innen und ihrer Kinder lebt in Armut oder Ausgrenzung. \nDarum sind österreichische Alleinerzieher*innen von Armut betroffen:\n\nDie Kindesväter können oder wollen keinen Kindesunterhalt zahlen: Nur die Hälfte der Kinder bekommt Unterhalt vom Vater. Alleinerzieher*innen und ihre Kinder müssen von nur einem Gehalt leben.\nVäter die Kindesunterhalt zahlen\, bezahlen viel zu wenig: Nur etwa ein Drittel der Kinderkosten sind durch Unterhaltszahlungen gedeckt.\nEs gibt keine Untergrenze beim Unterhalt: Obwohl es eine Höchstgrenze gibt\, sind nach unten die Tore offen. Manche Kinder bekommen monatlich nur 20 Euro von ihrem Vater.\nDurch die Rechtsprechung wurden Anreize geschaffen\, den Kindesunterhalt zu verringern: ein Kind bekommt gleich 10% weniger Unterhalt\, wenn es mindestens 2 Tage pro Woche vom Unterhaltspflichtigen betreut wird. Die laufenden Kosten muss allerdings weiter der betreuende Elternteil zahlen\, dann aber aus der eigenen Tasche wie die Kinderbetreuung\, Projekttage\, den Schulbedarf\, etc.\nNur 10% der Kinder von Alleinerzieher*innen bekommen den Unterhaltsvorschuss\, 36% bekommen gar keine Zahlungen. Das liegt daran\, dass der Unterhaltsvorschuss an viele Bedingungen geknüpft ist\, wie etwa\, dass der Staat sich das Geld vom Unterhaltspflichtigen auch zurückholen kann.\nMütter werden dafür verantwortlich gemacht\, den Kindesunterhalt für ihre Kinder einzuklagen. Immer wieder werden die Mütter von den Kindesvätern bedroht\, wenn sie den Kindesunterhalt von ihnen einfordern wollen. Manche Väter drohen dann mit Kontaktabbruch zu den Kindern\, andere sogar\, der Mutter „die Kinder wegzunehmen“.\nDie Kinderkosten sind laut Kinderkostenanalyse bei Alleinerzieher*innen fast doppelt so hoch wie bei Paarfamilien. Das ist logisch\, denn sie benötigen den gleich großen Wohnraum\, obwohl sie nun Miete\, Heizung und Strom von einem Gehalt bestreiten müssen.\nAlleinerzieher*innen bekommen oft einen geringen Stundenlohn: Sie sind vom Gender Pay Gap und vom Motherhood Pay Gap betroffen. Außerdem sind sie mehr als Eltern in Paarfamilien auf günstige Kinderbetreuung angewiesen\, wodurch sie in ihrer Jobwahl eingschränkt sind.\n\nWas es braucht\, um die Armut von Alleinerzieher*innen zu beseitigen:\n\nEine staatliche Unterhaltsgarantie in Höhe der Kinderkosten\nEin Unterhaltsgesetz\, das das Kindeswohl vor die Schonung der Vätervermögen stellt\nFlächendeckende\, kostenlose und ganztägige Kinderbetreuung\n\nFEM.A will die Kinderarmut in Österreich beenden: Unterzeichne jetzt unsere Petition für die Unterhaltsgarantie und teil sie in Deinem Freundeskreis! \nhttps://mein.aufstehn.at/petitions/kinderarmut-beenden-unterhaltsgarantie-jetzt
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SUMMARY:Ratifizierung der Istanbul Konvention
DESCRIPTION:Istanbul-Konvention Gewalt gegen Frauen\nAm 11. Mai 2011 wurde das “Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt” von 13 Staaten\, unter anderem auch Österreich\, in Istanbul unterzeichnet – und trägt daher den Kurztitel “Istanbul-Konvention”. \nDie Konvention ist das erste völkerrechtlich verbindliche Instrument zur umfassenden Bekämpfung aller Formen von Gewalt an Frauen in Europa. Daher sind Staaten\, die die Konvention ratifiziert haben\, zur Umsetzung verpflichtet. \nÖsterreich ratifizierte die Konvention am 14. November 2013\, am 1. August 2014 trat sie in Kraft. Details zur Vorgeschichte der Konvention können in den Erläuterungen zur Konvention nachgelesen werden: \nÜbereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt sowie Erläuterungen (2011) (PDF\, 1 MB) \nQUELLE: Bundeskanzleramt \n  \n„Die Gewalt lebt davon\, dass sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird.“ \nJean-Paul Sartre \n 
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SUMMARY:Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch
DESCRIPTION:Jedes Jahr lädt der Europarat seine Partner ein\, sich anlässlich des Europatags einem bestimmten Thema zu widmen. \nDie Ausgabe 2023 des Europäischen Tages konzentriert sich auf „Von Opfern/Überlebenden sexueller Gewalt in der Kindheit lernen\, um politische Veränderungen anzuregen“. \nDies wird eine Gelegenheit sein\, hervorzuheben\, wie wichtig es ist\, sich auf nationaler und lokaler Ebene mit Opfern/Überlebenden auseinanderzusetzen\, von ihnen und ihren traumatischen Erfahrungen zu lernen und zu verstehen\, was besser hätte getan werden können\, um auf sie zu reagieren\, sie zu melden und sie zu unterstützen. \nDer Europarat arbeitet anlässlich des Europatags mit einem breiten Publikum zusammen\, darunter Mitgliedstaaten\, Organisationen der Zivilgesellschaft und nationale Parlamente. Diese Webseite bietet Zugriff auf die verschiedenen Initiativen dieser Partner (siehe unten unter „Aktivitäten“)\, sodass alle ihre Produkte teilen können\, um bewährte Verfahren zu entwickeln. \nSexuelle Ausbeutung und sexueller Missbrauch betreffen Kinder überall. Der Großteil des Missbrauchs geschieht im Vertrauenskreis des Kindes. In vielen Fällen wird die Polizei nie darüber informiert. Den Opfern/Überlebenden zufolge sind Schamgefühle und Stigmatisierung häufige Hindernisse für die Offenlegung oder Meldung von Missbrauch. Daher haben sie keine Möglichkeit\, Hilfe oder Unterstützung bei der Heilung dieses Traumas in Anspruch zu nehmen. Dies bedeutet auch\, dass die Täter ungestraft bleiben\, was zu weiterem Missbrauch desselben oder anderer Kinder führen kann. \nDen Opfern/Überlebenden eine Stimme zu geben\, kann zu Veränderungen führen. Dieses Jahr ist eine Gelegenheit\, das Bewusstsein auf allen Ebenen der Gesellschaft zu schärfen\, um Stigmatisierung vorzubeugen und zu beseitigen. Es ist von entscheidender Bedeutung\, aus den Erfahrungen der Opfer/Überlebenden zu lernen\, um Gesetze\, Richtlinien und Dienstleistungen zu verbessern\, um diese Verbrechen besser zu verhindern und minderjährige Opfer/Überlebende zu schützen. \nWir möchten mehr darüber erfahren\, wie Opfer/Überlebende bereits Veränderungen bewirken\, sei es auf lokaler\, nationaler oder regionaler Ebene. In diesem Zusammenhang führen wir Untersuchungen durch\, um mehr über die verschiedenen Arten zu erfahren\, wie Opfer/Überlebende Veränderungen anregen. \nDas Übereinkommen des Europarats zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch\, auch bekannt als „Lanzarote-Konvention“\, verlangt die Kriminalisierung aller Arten von Sexualstraftaten gegen Kinder. Darin ist festgelegt\, dass Staaten in Europa und darüber hinaus spezifische Gesetze erlassen und Maßnahmen ergreifen sollen\, um sexuelle Gewalt zu verhindern\, minderjährige Opfer zu schützen und Täter strafrechtlich zu verfolgen.
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SUMMARY:Tag der Kinderrechte
DESCRIPTION:Wir fordern zum heutigen Tag der Kinderrechte:\n– Die ausnahmslose Anwendung der Istanbul-Konvention\, insbesondere des Artikels 31\n– Eine inhaltlich verpflichtende Gewaltschutz-Schulung aller Familienrichter*innen und aller anderen Akteur*innen in Pflegschaftsverfahren\n– Die sofortige Aussetzung des Kontaktrechts und der Obsorge\, wenn Gewalt im Raum steht\n– Die wortwörtliche Aufnahme des Artikel 31 der Istanbul-Konvention in den Gesetzestext des § 138 ABGB zum Kindeswohl.\n– Eine Informationskampagne für Betroffene durch das Justizministerium über die Istanbul-Konvention\, insbesondere über den Artikel 31\, damit Kinder über ihre Rechte aufgeklärt werden.\nWeltkindertag (A/RES/836 (IX))\nhttps://www.un.org/en/observances/world-childrens-day\nhttps://www.unicef.org/world-childrens-day \n„In ihren kleinen Welten\, in denen Kinder ihre Existenz haben\, gibt es nichts\, das so genau wahrgenommen und so genau gefühlt wird\, wie Ungerechtigkeit.“ \nCharles Dickens
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SUMMARY:Präsenzseminar: Wie Alleinerzieher*innen sich gegen Gewalt schützen und strategisch in Familienrechtsverfahren diesbezüglich vorgehen können
DESCRIPTION:Präsenzseminar mit Mag.a Sonja Aziz | Samstag\, 21. November 2026 | 14 – 17 Uhr \nPflegschaftsverfahren stellen für viele Mütter eine große Herausforderung und Belastung dar; umso mehr dann\, wenn sie oder ihre Kinder von psychischer\, physischer oder ökonomischer Gewalt betroffen sind\, die vom Vater ausgeübte Gewalt jedoch bei Obsorge- und Kontaktrechtsentscheidungen oft nicht ausreichend berücksichtigt wird. Im Strafverfahren stehen mittlerweile etablierte Instrumente zum Schutz gewaltbetroffener Frauen und deren Kinder zur Verfügung (abgesonderte Vernehmung\, kostenlose Vertretung durch Opferschutzanwält*innen etc). Gleichzeitig wird denselben Betroffenen in familienrechtlichen Verfahren oftmals sogar eine enge Zusammenarbeit mit dem Gewalttäter auf Elternebene aufgetragen. \nWie Du das verhindern kannst\, lernst Du im Zuge dieses Seminars mit der Familienrechts- und Opferschutzanwältin Sonja Aziz. Sie zeigt konkrete rechtliche Tipps und Strategien auf\, mit denen sich betroffene Mütter in allen Stadien der Verfahren gegen weitere Gewalt und Vorwürfe von Vätern schützen können und den ihnen und ihren Kindern zustehenden Schutz von Behörden und der Justiz einfordern können. \nEingegangen wird unter anderem auf folgende Fragen:\n\nWie kann ich mich und meine Kinder im ersten Schritt vor unmittelbarer Gewalt schützen und eine Wegweisung und einstweilige Verfügung erwirken?\nWelche Rechte habe ich als Gewaltbetroffene im Rahmen eines Strafverfahrens durch die kostenlose juristische und psychosoziale Prozessbegleitung?\nWie kann ich auch in Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren weitere Gewalt und Retraumatisierung verhindern?\nWie stelle ich sicher\, dass die vom Vater ausgeübte Gewalt gegen mich ausreichend bei Kontakt- und Obsorgeentscheidungen berücksichtigt wird?\nWie präsentiere ich mich richtig bei gerichtlichen und behördlichen Terminen?\nWie reagiere ich auf den unwissenschaftlichen Vorwurf der „Bindungsintoleranz“?\nWie mache ich auf Gewalt aufmerksam\, ohne Victim Blaming ausgesetzt zu werden bzw. wie gehe ich mit Victim Blaming um?\n\nDas Seminar vermittelt Dir das nötige Know-How und die passenden Werkzeuge\, damit Du Dich gezielt auf Gerichtsverhandlungen\, Termine bei der Familiengerichtshilfe oder Begutachtungssituationen vorbereiten und Dich und Deine Kinder gleichzeitig vor Gewalt schützen kannst. \nViel zu oft müssen Gewaltbetroffene sowie deren Anwält*innen vor Gericht noch auf gewaltsensible Verfahrensführung pochen. Mit der Handreiche zum Umgang mit Gewalt im Zusammenhang mit Obsorge und Kontaktrecht gibt es jedoch seit Jänner 2024 einen Leitfaden\, der Richter*innen klare Handlungsanweisungen gibt. Die Anwältin Sonja Aziz zeigt im Seminar\, wie man die Empfehlungen der Handreiche vor Gericht erfolgreich einsetzen kann.  Außerdem hast Du die Möglichkeit\, in einer Fragerunde mit der Expertin auf spezifische Fragen einzugehen\, um in Zukunft Deinen individuellen Umständen entsprechend handeln und reagieren zu können. \nDie Vortragende:\nMag.a Sonja Aziz ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Familienrecht und juristische Prozessbegleitung (Vertretung von Opfern im Strafverfahren). Sie ist Partnerin der AZIZ BREITENECKER KOLBITSCH Rechtsanwaltskanzlei. Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit publiziert sie und hält Vorträge und Fortbildungen zum Thema Gewalt gegen Frauen sowie zu familienrechtlichen Fragestellungen. Sie engagiert sich ehrenamtlich im Verein Allianz GewaltFREI Leben\, war Mitglied der Task Force Strafrecht\, Opferschutz & Täterarbeit sowie des parlamentarischen Dialogs “Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen” und beriet das Frauen*volksbegehren hinsichtlich der Gewaltschutzforderung. Aufgrund ihrer Expertise im Bereich Gewalt gegen Frauen und Familienrecht wird Mag.a Aziz regelmäßig von Journalist:innen für Interviews – sei es im TV\, Radio oder in Printmedien – angefragt\, darunter vom ORF (ZiB\, „Thema“\, div. Dokumentationen\, ORFIII etc.)\, ARTE\, Ö1\, Puls4\, FM4\, DerStandard\, orf.at etc. Seit 2020 arbeitet Mag.a intensiv mit dem Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A zusammen. Darüber hinaus pflegt sie seit Beginn ihrer juristischen Tätigkeit eine enge Kooperation mit diversen Frauenberatungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen\, deren Mitarbeiter:innen und Klient:innen sie regelmäßig berät. \nAls feministische Anwältin weiß Mag.a Aziz\, dass sich viele Klient*innen in der herausfordernden Phase einer Trennung mit existentiellen Sorgen\, Ängsten\, Unsicherheit und Stress konfrontiert sehen. Dies trifft insbesondere zu\, wenn Klient*innen psychischer\, physischer oder ökonomischer Gewalt ausgesetzt sind. Ihr vorrangiges Anliegen ist es\, ihren Klient:innen zu einer effektiven Rechtsdurchsetzung zu verhelfen und ihnen in dieser emotional belastenden Zeit verlässlich zur Seite zu stehen. Als erfahrene Anwältin für Familienrecht und Opferschutz engagiert sie sich mit höchstem Einsatz und entschiedener Durchsetzungskraft für ihre Klient*innen und steht ihnen mit umfassendem Fachwissen und einfühlsamer Unterstützung zur Seite. Tätigkeitsschwerpunkte: Ehe- und Familienrecht\, Juristische Prozessbegleitung\, Opferschutz Mag.a Sonja Aziz ist auch auf Instagram vertreten\, wo regelmäßig interessante Beiträge geteilt werden: https://www.instagram.com/sonja.aziz \nMag.a Sonja Aziz\nTaborstraße 10/ Stiege 2\n1020 Wien \nTelefon: +43 12 14 77 10 60\nE-Mail: aziz@tabor.wien\nWebsite: https://www.tabor.wien/
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SUMMARY:Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
DESCRIPTION:FEM.A kämpft für ein Ende der Gewalt gegen Mütter und Kinder durch Kindsväter und Institutionen. \nWas Gewalt gegen Frauen betrifft befinden wir uns in einem Notstand. \nLaut der FRA (European Union Agency For Fundamental Rights) hat mehr als jede Dritte Frau in Österreich (35\,7 %) im Laufe ihres Lebens körperliche Gewalt oder Drohungen und/oder sexuelle Gewalt erlebt. In der Partnerschaft ist es nahezu jede Fünfte Frau in Österreich (17\,1 %)\, die im Laufe ihres Lebens körperliche Gewalt oder Drohungen und/oder sexuelle Gewalt durch einen Intimpartner in ihrem Leben erfahren hat. Die Thematisierung von Gewalt gegen Frauen ist lebensnotwendig. Eine Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigt\, dass es in Österreich in den Jahren 2010 bis 2020 312 Morde und 439 Mordversuche an Frauen gab. Diese besorgniserregenden Zahlen bedeuten nicht nur\, dass Frauen passiv zum Opfer fallen\, sondern\, dass ein Großteil der Männer in Österreich im Allgemeinen und in Partnerschaften gewalttätig ist. \nGewalt gegen Frauen kann viele Formen annehmen – körperliche\, sexualisierte\, finanzielle\, psychische\, digitale\, institutionelle Gewalt oder Stalking. Dabei ist Gewalt nicht etwas\, was mit einem Beziehungsende endet. Die sogenannte Nachtrenungsgewalt bezeichnet Gewalt vom Ex-Partner gegen Frau und Kind ab dem Zeitpunkt der Trennung. Diese Gewalt tritt vor allem dann auf\, wenn häusliche Gewalt bereits während der Beziehung ausgeübt wurde. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes konnte in der ersten bundesweiten Umfrage in Deutschland zum Thema zeigen\, dass es bei jeder zehnten Trennung zu Nachtrennungsgewalt kommt. Nach Angaben einer Studie des Bundesministeriums für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMFSFJ) haben 70 Prozent der Frauen\, die häusliche Gewalt erfahren haben und deren Kinder weiterhin Kontakt zum Vater haben\, bei Treffen oder Übergaben erneut Gewalterfahrungen gemacht. Empirische Untersuchungen zeigen\, dass gerade in der Trennungsphase das Gewalt- und Tötungsrisiko für Frauen und Kinder um ein 5-Faches höher ist. Nachtrennungsgewalt kann in Form von häuslicher Gewalt auftreten\, in Form von Aufhetzen der Kinder gegen die Mutter um eine Entfremdung herbeizuführen\, sowie durch Ausübung psychischer und finanzieller Belastung auf die Mutter durch Anordnung von Gerichtsverfahren.  \nStändige Gerichtsanträge zu Obsorge und Kontaktrecht sind ein Weg für Kindsväter\, um nach der Trennung weiterhin Kontrolle auf die Mutter ausüben zu können. Diese Gewalt kann auch von offiziellen Institutionen getragen und verstärkt werden. Gerade in Pflegschaft- und Unterhaltsverfahren\, bei denen Sensibilität und Schutz von höchster Bedeutung sein sollten\, erfahren Frauen oftmals Diskriminierung. Unzureichende Gewaltschutzmaßnahmen im Familienrecht und unzureichende Sensibilisierung von Richter*innen und Gutachter*innen lassen dies oft ungestört zu.  \nEs gibt Fortschritte: Die österreichische Bundesregierung beschloss im Rahmen eines Ministerratsbeschlusses die Erarbeitung eines Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen 2025–2029. Sie verpflichtet sich damit zur langfristigen\, ressortübergreifenden Erarbeitung und Umsetzung konkreter Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt.  \nDennoch ist der Kampf für ein gewaltfreies Leben von Frauen lange nicht vorbei. FEM.A fordert weitere umfassende Reformen im Bereich Gewaltschutz. Wir brauchen Vernetzungsstrukturen\, die Hilfe bieten und Frauen davor schützen\, isoliert häuslicher Gewalt ausgeliefert zu sein. Es braucht weitreichende finanzielle\, rechtliche und psychologische Unterstützung für Frauen\, um sie im Fall von Gewalterfahrungen aufzufangen. Vor allem fordern wir einen gesellschaftlichen Wandel um Gewalt gegen Frauen entschieden zu bekämpfen. Dafür müssen wir aufhören\, Gewalt gegen Frauen als ein isoliertes Problem im privaten Raum zu betrachten\, und beginnen\, sie offen zu thematisieren. Wir dürfen nicht länger von Einzelfällen sprechen\, sondern müssen die zugrunde liegenden patriarchalen Strukturen sichtbar machen und anprangern. Dazu gehört auch\, die Täter beim Namen zu nennen – meist sind es Ehemänner\, Ex-Partner oder Väter. Gewalt gegen Frauen ist kein Zufall\, kein Versehen. Sie ist das Ergebnis bewusster Handlungen von Männern\, begünstigt durch gesellschaftliche Strukturen\, die Frauen isolieren und Täter schützen.  \n  \nQuellen:  \n\nDaten der FRA & PKS https://www.gewaltinfo.at/fachwissen/gewalt-in-der-partnerschaft.html\nDaten der Terre des Femmes & BMFSFJ https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/hintergrundinformationen/umgangsrecht/nachtrennungsgewalt#:~:text=Bei%20jeder%20zehnten%20Trennung%20kommt\,Kind%20durch%20den%20Ex%2DPartner.\nBMFSFJ – Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (2011) https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/93728/ddf0bb44235e207056818876f794767f/famfg-familiensachen-arbeitshilfe-data.pdf \nhttps://verein-fema.at/fort-und-rueckschritte-im-gewaltschutz-von-alleinerzieherinnen/\n\nZusätzliche Info:  \nhttps://www.un.org/en/observances/ending-violence-against-women-day \nhttps://www.unwomen.org/en/news-stories/in-focus/2022/11/in-focus-16-days-of-activism-against-gender-based-violence
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SUMMARY:Webinar: Ist das schon Gewalt und was gegen Gewalt an Alleinerzieher*innen wirkt
DESCRIPTION:Kostenloses Webinar mit Dr.in Bettina Zehetner | Donnerstag\, 26. November 2026 | 18 – 20 Uhr \nGewalt gegen Frauen ist nicht das Problem einzelner\, sondern ein gesellschaftliches Problem\, das uns alle betrifft. Gewalt gegen Alleinerzieherinnen ist keine “Privatsache”\, sondern eine alltägliche Menschenrechtsverletzung. \nIm Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht meist nur die offensichtliche körperliche Gewalt und deren extremste Konsequenz\, der Frauenmord. Wir von Frauen* beraten Frauen* wollen mit unserem Handbuch „Ist das schon Gewalt? Gewalt erkennen und verändern“ die vielen Formen von Gewalt sichtbar machen – psychische\, physische\, sexualisierte\, ökonomische\, symbolische\, strukturelle und institutionelle Gewalt sowie Gewalt im digitalen Raum – und Handlungsmöglichkeiten und Strategien gegen Gewalt diskutieren. \n\nWie können wir Gewalt frühzeitig erkennen und benennen?\nWie können Betroffene sich wehren und schützen?\nWie können wir Alleinerzieherinnen\, die Gewalt erleben\, sinnvoll unterstützen?\nWie stärkt feministische Beratung Alleinerzieherinnen in ihrer Handlungsfähigkeit?\nWas braucht es auf gesellschaftlicher Ebene\, um geschlechtsspezifische Gewalt eindeutig zu verurteilen und präventiv dagegen zu wirken?\n\n\nDie Vortragende:\n\n\n\n\n\nDr.in Bettina Zehetner ist psychosoziale Beraterin im Verein Frauen* beraten Frauen* (www.frauenberatenfrauen.at) mit den Schwerpunkten Trennungsbegleitung\, Gewalt\, frauenzentrierte Laufbahnberatung und Beratung im Medium Schreiben / Onlineberatung. Jüngste Publikation: “Reparaturprojekt Mann – Erholungsgebiet Frau. Feministische Beratung”\, weitere \nVeröffentlichungen: https://homepage.univie.ac.at/bettina.zehetner/publikationen.html
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SUMMARY:Internationaler Tag der Menschenrechtsaktivistinnen
DESCRIPTION:Am Internationaler Tag der Menschenrechtsaktivistinnen werden Menschenrechtsaktivistinnen geehrt\, die seit Jahrhunderten gegen das Patriarchat\, Diskriminierung und Ungleichheit kämpfen. Sie haben sich für eine freiere und gleichberechtigtere Welt eingesetzt und so maßgeblich zum Fortschritt der Menschheit beigetragen. Viele von ihnen standen an der Spitze von Sozialbewegungen und haben uns mit ihrem Kampf inspiriert. \nAls feministische Alleinerzieherinnen ehren wir an diesem Tag jährlich eine der vielen Menschenrechtsaktivistinnen\, die sich für Mütter und ihre Rechte eingesetzt haben. Gleichzeitig haben wir es uns auf unsere Fahnen geheftet\, ihr Vermächtnis zu verteidigen und weiterzutragen. \nMehr Infos zum Internationalen Tag der Menschenrechtsaktivistinnen:\nInternational Day for Women Human Rights Defenders – Statement by United Nations High Commissioner for Human Rights Volker Türk\, 29 November 2022 \nInternational Women Human Rights Defenders Day\, US Department of State\, November 2021
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SUMMARY:Tag der Menschenrechte
DESCRIPTION:Heute\, am 10. Dezember\, feiern wir den Internationalen Tag der Menschenrechte\, der an die Verabschiedung der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 erinnert. Diese Rechte gelten für alle Menschen\, unabhängig von Geschlecht\, Herkunft oder Lebenssituation. \nAlleinerzieher*innen in Österreich erleiden Diskriminierung in vielen Lebensbereichen\, zum Beispiel am Arbeitsmarkt\, im Steuerrecht\, im Pensionssystem und dem Unterhaltsrecht. Etwa die Hälfte der Alleinerzieher*innen und ihre Kinder leben deshalb in Armut oder Ausgrenzung. Im Familienrecht geschehen oftmals die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen: Mütter und Kinder erleben institutionelle Gewalt. Ihre Rechte als Gewaltopfer werden verletzt. Sie begegnen Vorurteilen gegenüber Frauen und stehen oftmals unter Generalverdacht. Sie werden gezwungen\, dem gewalttätigen Mann immer wieder gegenüberzutreten. Auch Alleinerzieher*innen und ihre Kinder\, die zu Unrecht unter Berufung auf „Gefahr im Verzug“ von der Kinder- und Jugendhilfe in Obhut genommen wurden\, erleiden schwere Menschenrechtsverletzungen in Form von institutioneller Gewalt durch ungerechtfertigte Kindesabnahmen! \nWir erinnern heute daran\, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind\, schon gar nicht\, wenn es um ein so wichtiges Gut wie die Familie und Kinder geht! Stoppt institutionelle Gewalt! \n#TagDerMenschenrechte #StopptInstitutionelleGewalt #HumanRightsDay #OurRightsOurFuture \nhttps://www.un.org/en/observances/human-rights-day\nhttps://www.ohchr.org/en/aboutus/pages/humanrightsday.aspx \n„Die Frage der Menschenrechte ist so wichtig\, dass es bezüglich ihrer Gültigkeit keine Meinungsverschiedenheiten geben kann.“ \nDalai Lama
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SUMMARY:Charity: Vorweihnachtliche Lesung mit Cornelius Obonya 
DESCRIPTION:Lesung mit Cornelius Obonya |  Freitag\, 18. Dezember | 18 Uhr  \nBezirksmuseum Hietzing \, Am Platz 1\, 1130 Wien \nWenn die Tage kürzer werden und sich der Zauber der Vorweihnachtszeit über die Stadt legt\, ist es Zeit\, innezuhalten und füreinander da zu sein.  \nAm Freitag\, dem 18. Dezember 2026 um 18 Uhr lädt der Verein FEM.A zu einem besonderen Abend ins Bezirksmuseum Hietzing zu einer vorweihnachtlichen Lesung mit Cornelius Obonya ein. Als einer der bedeutendsten Schauspieler Österreichs versteht er es wie kaum ein anderer\, Sprache zum Klingen zu bringen\, klar\, eindringlich und mit einer Tiefe\, die weit über den Moment hinaus wirkt. Seine Stimme trägt durch Texte\, legt Zwischentöne frei und schafft genau jene konzentrierte Atmosphäre\, die die Adventszeit so besonders macht. Durch den Abend führt die Obfrau von FEM.A\, Andrea Czak. Es wird ein Abend voller Worte sein\, die nachklingen. Ein Abend\, an dem Literatur und vorweihnachtliche Stimmung zusammenfinden\, ruhig\, berührend und von einer Intensität\, die Raum lässt zum Zuhören und Nachdenken.  \nGleichzeitig ist dieser Abend mehr als eine Lesung\, denn er ist ein Zeichen der Solidarität. FEM.A unterstützt alleinerziehende Frauen\, die im Alltag oft große Verantwortung alleine tragen und auf konkrete Hilfe angewiesen sind. Nach Kürzungen der finanziellen Mittel ist diese Unterstützung für den Verein wichtiger denn je. Mit Deinem Kommen und Deiner Spende leistest Du einen direkten Beitrag.  \nKomm und bring Dien Freund*innen mit.  Denn gerade in der stillsten Zeit des Jahres zeigt sich\, was wirklich zählt.  \nVor Ort lädt ein Büchertisch der Buchhandlung Ober St. Veit zum Stöbern ein\, vielleicht findest Du dort ein besonderes Weihnachtsgeschenk.   \n  \n  \n 
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SUMMARY:Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen
DESCRIPTION:“Um zu begreifen\, warum sich die Genitalverstümmelung mit einer derartigen Zähigkeit fortsetzt und warum den Veränderungen dieser Rituale bis zum heutigen Tage solch erbitterter Widerstand entgegengesetzt wird\, muss der immensen Macht tradierter Werte und Glaubenssätze Rechnung getragen werden. Und dies gilt weltweit und nicht nur für die sogenannten Entwicklungsländer.” Zitat der US-amerikanischen FGM-Expertin Hanny Lightfoot-Klein. \n  \nhttps://www.un.org/en/observances/female-genital-mutilation-day
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SUMMARY:Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft
DESCRIPTION:UN Resolution zum Nachlesen\n			\n				\n				\n				\n				\n				Nach Angaben der UN sind nur 30 % aller Wissenschaftler*innen weltweit weiblich. \n\nBestimmte Menschen – natürlich Männer – haben versucht mich zu entmutigen\, indem sie sagten\, dass die Wissenschaften keine gute Karriere für Frauen seien. Das hat mich nur noch mehr voran getrieben! \n\nFrançoise Barré\, Medizin-Nobelpreisträgerin \n\nWir Frauen müssen an uns selber glauben\, sonst wird es keiner tun. \n\nRosalyn Yalow\, Physikerin und Nuklearmedizinerin \n			\n				UN International Day of Women and Girls in Science\n			\n				UNESCO International Day of Women and Girls in Science
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SUMMARY:V-Day
DESCRIPTION:Die aktionistische Kampagne One Billion Rising entwickelte sich 2012 aus der V-Day-Bewegung – einer globalen Bewegung\, die 1998 von der New Yorker Künstlerin Eve Ensler ins Leben gerufen wurde. Demnach ist der 14. Februar nicht nur Valentinstag\, sondern auch V-Day. Das „V“ in V-Day steht für Victory (Sieg)\, Valentine (Valentinstag) und Vagina. \nAm und rund um den 14. Februar erlebt die Bewegung mit der Kampagne One Billion Rising einen Aktionshöhepunkt. Weltweit tanzen tausende Aktivistinnen und Aktivisten gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und holen dieses Thema damit in den öffentlichen Raum. \nOne Billion Rising („eine Milliarde erhebt sich“) setzt sich als getanzter Protest für ein Ende der Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* ein. Die „Milliarde“ errechnet sich aus der statistischen Aussage der UN\, dass ein Drittel aller Frauen* und Mädchen* weltweit in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden. One Billion Rising findet als getanzte Kundgebung statt\, weil Tanz Kraft gibt\, weil Tanz im öffentlichen Raum ein Statement ist – und weil Frauen*\, die durch Gewalt traumatisiert worden sind\, über den Tanz zu ihrem Körper zurückfinden können. \nNiemand ist den Frauen gegenüber aggressiver oder herablassender als ein Mann\, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist. \nSimone de Bouvoir
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SUMMARY:Welttag der Sozialen Gerechtigkeit
DESCRIPTION:Der Welttag der sozialen Gerechtigkeit (engl. World Day of Social Justice) findet seit 2009 jährlich am 20. Februar statt. Soziale Gerechtigkeit ist ein Ideal\, das von fast allen Menschen angestrebt wird. Doch leider liegt das Ziel noch in weiter Ferne\, solange Themen wie Hunger\, Armut und unfaire Verteilung der sozialen Mittel nicht gelöst sind.
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DESCRIPTION:Mehr erfahren \n			\n				\n				\n				\n				\n				Ich denke\, es ist Zeit\, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine „weibliche Zukunft“. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge\, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse\, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn. \nJohanna Dohnal \n  \nFEM.A Forderung\nFEM.A fordert die Anerkennung von Alleinerzieherinnen und ihren Kindern als eine von mehreren Familienformen\, die gleichwertig zueinander existieren. Denn die Ein-Eltern-Familie ist nicht die Ausnahme von der Vater-Mutter-Kind-Familie. \n 
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SUMMARY:Equal Care Day
DESCRIPTION:Der Equal Care Day ist ein Aktionstag\, der auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung von Fürsorgearbeit aufmerksam macht. Die Festlegung auf den 29. Februar\, der als Schalttag nur alle vier Jahre stattfindet und in den Jahren dazwischen übergangen wird\, weist darauf hin\, dass Care-Arbeit als weitgehend „unsichtbare Arbeit“ gilt\, die oft nicht wahrgenommen und nicht bezahlt wird. Der Tag symbolisiert außerdem das Verhältnis von 4:1 bei der Verteilung von Care-Arbeit und ruft in Erinnerung\, dass Männer rechnerisch etwa vier Jahre bräuchten\, um so viel private\, berufliche und ehrenamtliche Fürsorgetätigkeiten zu erbringen wie Frauen in einem Jahr. Das Anliegen der Initiative ist es\, die Aufgaben der Fürsorge und Pflege gleichmäßiger auf beide Geschlechter zu verteilen\, sie generell aufzuwerten und ihre arbeitsrechtlichen sowie gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen zu verbessern. \nSehen Sie sich um. Die meisten Ehemänner sind der beste Beweis dafür\, dass Frauen Humor haben. \nDonna Leon
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