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SUMMARY:Wie der Wohnschirm Alleinerzieher*innen unterstützt
DESCRIPTION:Webinar mit Angelika Weber am Mittwoch\, 3. Mai 2023 | 19-21 Uhr \nAlleinerzieher*innen\, die von Wohnungsverlust bedroht sind\, brauchen schnelle und unkomplizierte Direkthilfe. Genau das bietet der Wohnschirm des Sozialministeriums. Das österreichweite Unterstützungsprogramm wurde im Zuge des COVID-19-Armutsgesetzes ins Leben gerufen. Der Wohnschirm schützt vor Wohnungsverlust durch eine einmalige finanzielle Unterstützung\, zusätzlich erhalten betroffene Personen sozialarbeiterische Beratung. Die Bundesregierung hat die finanziellen Mittel für den Wohnschirm von ursprünglich 24 auf 159 Millionen Euro aufgestockt. Seit 2023 können auch Alleinerzieher*innen\, die von teuerungsbedingten Energiekostenrückständen betroffen oder bedroht sind\, unterstützt werden. \nDas Webinar gibt einen Überblick und einen allgemeinen Hintergrund über das Unterstützungsprogramm Wohnschirm\, seine Ziele und den Stand der Umsetzung. \nDie Vortragende:\nAngelika Weber ist Sozialarbeiterin und stellvertretende Leitung der Abwicklungsstelle der Volkshilfe Wien für das Unterstützungsprogramm Wohnschirm. Vor ihrer Tätigkeit in der Wohnungssicherung arbeitete sie im Bereich Housing First – Leistbares Wohnen und in der Betreuung von wohnungslosen Personen und Familien in Wien.
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SUMMARY:Muttertag
DESCRIPTION:Heute feiern wir Mütter für die wertvolle Leistung\, die sie mit ihrer Care-Arbeit jeden Tag erbringen. 2023 errechnete das Momentum Institut\, dass die unbezahlte Care-Arbeit von Frauen im Jahr 2022 etwa 22% der gesamten Wirtschaftsleistung betrug\, also 57 Milliarden Euro. Männer trugen damals mit 8% der Wirtschaftsleistung\, also 38 Milliarden Euro bei. \nDer Muttertag wurde übrigens von der US-amerikanischen Alleinerzieherin Julia Ward Howe als feministischen Kampftag erdacht. Warum es diesen Tag weiterhin braucht? Care Arbeit ist laut derzeitigem Stand der Wissenschaft einer der Hauptgründe der Entstehung des Patriarchats. Denn als die Menschen sesshaft wurden\, begann eine Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern. Die arbeits- und zeitintensive Care-Arbeit wurde zunehmend den Frauen zugeschoben\, während sie zuvor von der ganzen Gemeinschaft erledigt wurde. Während die Frauen nun mit den Kindern und pflegebedürftigen Eltern bzw. Großeltern beschäftigt waren\, konnten sich die Männer auf die Jagd\, Viehhaltung und die Sicherung und Erweiterung ihrer Besitztümer konzentrieren (zum Beispiel durch Kriege). Sie hatten mehr Zeit und Freiheit\, um Netzwerke zu bilden\, soziale Beziehungen zu pflegen\, politische Bündnisse einzugehen und Handelsnetzwerke aufzubauen. \nDiese ungleiche Verteilung der Aufgaben führte zur Etablierung patriarchaler Strukturen\, die bis heute fortbestehen. In Österreich zeigte zuletzt die Zeitverwendungsstudie 2021/22\, dass Frauen fast doppelt so viel unbezahlte Arbeit leisten wie Männer\, wobei Mütter\, insbesondere Alleinerzieher*innen\, am wenigsten Freizeit haben. Dieselben Mechanismen halten damals wie heute Frauen von der Mitsprache und der Einflussnahme ab. Das Patriarchat hat Frauen aus der geschriebenen Geschichte ausgeschlossen und ihre politische Vertretung\, Bildung und Eigentumsrechte eingeschränkt. So sank der Frauenanteil im Nationalrat durch die Zugewinne der FPÖ bei der letzten Nationalratswahl von 39% auf 36%. \nWir rufen deshalb am Muttertag zur Solidarität mit Müttern auf! Wir fordern die Gleichstellung von Müttern\, insbesondere Alleinerzieher*innen in der Gesellschaft! Für eine Bezahlung der Care-Arbeit in Form einer Care-Umlage! Für die Anerkennung unserer Arbeit in der Pension! \n#Muttertag #Muttertag2025 #CareArbeit #Feminismus #Patriarchat #Gleichberechtigung  #AlleinerzieherInnen #UnbezahlteArbeit #Zeitverwendung #CareUmlage #Sisterhood #Solidarität #Solidarity #Sorority
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SUMMARY:Internationaler Tag der Familie
DESCRIPTION:Alleinerzieher*innen und ihre Kinder sind Familie! Sie sind kein Sonderfall von Familie sondern eine von mehreren regulären Familienformen. https://www.un.org/en/observances/international-day-of-families https://www.un.org/development/desa/family/international-day-of-families.html https://unric.org/de/wp-content/uploads/sites/4/2019/04/A-RES-47-237-de.pdf \nMänner\, die mit Frau und Kind\, getreu durchs Leben wandeln\, und diese auch stets liebevoll sowie gerecht behandeln\, die nennt man Väter\, und zu Recht\, denn da gibt‘s auch gewisse: die sind zu schwach und auch zu faul für kleinste Hindernisse. Sie denken immer nur an sich\, sind kleine schwache Beuger; drum nennt man sie empfindungslos ganz einfach nur ‚Erzeuger‘. Norbert van Tiggelen
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SUMMARY:Wie Frühe Hilfen Alleinerzieher*innen im Alltag wirkungsvoll unterstützen können
DESCRIPTION:Webinar mit Sabine Haas am Montag\, 15.5.2023 | 19 – 21 Uhr \nDas österreichische Programm der Frühen Hilfen (www.fruehehilfen.at) wird seit 2015 in allen Bundesländern in Form von regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken umgesetzt. Diese Netzwerke zielen darauf ab\, auch Ein-Eltern-Familien zu erreichen und zu unterstützen\, die während der Schwangerschaft oder in den ersten Lebensjahren eines Kindes Unterstützung brauchen. Monitoring und Evaluation zeigen\, dass es dem Programm gelingt\, belastete Alleinerzieherinnen frühzeitig (oft schon während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt) und vor allem sozial benachteiligte Familien sehr gut zu erreichen. Im Verlauf der Intervention können die Belastungen der Familien reduziert und ihre Ressourcen gestärkt werden. Das Webinar gibt einen Überblick und einen allgemeinen Hintergrund über das österreichische Programm der Frühen Hilfen\, seine Ziele\, den Stand der Umsetzung sowie die gewonnenen Erkenntnisse mit besonderem Schwerpunkt auf Alleinerzieherinnen. \nDie Vortragende:\nSabine Haas ist Soziologin und arbeitet seit vielen Jahren an der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) schwerpunktmäßig zu Grundlagen von (struktureller) Prävention und Gesundheitsförderung\, Strategien zur intersektoralen Verankerung/Berücksichtigung von Gesundheit sowie insbesondere zu sozioökonomischen Determinanten der Gesundheit bzw. gesundheitlicher Chancengerechtigkeit. Sie hat das österreichische Konzept der Frühen Hilfen mitentwickelt und leitet seit 2015 das Nationale Zentrum Frühe Hilfen\, das die Umsetzung des Österreichischen Programms der Frühen Hilfen fachlich.
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SUMMARY:Wie Alleinerzieher*innen besser mit dem Mental Load umgehen lernen können
DESCRIPTION:Webinar mit Diskussionsmöglichkeit zum Thema Mental Load mit Barbara Schrammel | Montag\, 22. Mai 2023 | 19:00 bis 21:00 Uhr \nMental Load bezeichnet die Belastung durch die 1000 To Dos\, die sich durch die Planung und Organisation in einer Familie ergeben. Diese Tätigkeiten werden hauptsächlich von Frauen* übernommen. Alleinerzieher*innen sind von dieser Belastung noch stärker betroffen\, denn es fehlt in der Regel eine zweite Person\, mit der diese Verantwortung geteilt werden kann. Zusätzlich stehen sie häufig auch unter einem starken finanziellen Druck. Wenig Zeit für sich\, Erschöpfung und Dauerstress sind häufig die Folgen. Es ist kein individuelles Versagen\, als Alleinerziehende erschöpft zu sein. Es ist strukturell bedingt. \nDieser Vortrag widmet sich der speziellen Herausforderung in der Familienorganisation von Alleinerziehender*innen. Was kann ich tun\, um die mentale Belastung zu reduzieren\, die Familienorganisation zu strukturieren\, und den Fokus wieder auf die eigenen Bedürfnisse zu legen? \nAußerdem werden erste Schritte aufgezeigt\, wie auch getrenntlebende Elternpaare Mental Load fair teilen können. \nThemen\, die behandelt werden:\n\nWas ist Mental Load\nWas ist Emotional Load\nWie begegne ich gesellschaftlichen Rollenerwartungen\nTo Do´s strukturieren\nZeit schaffen und Entspannung in den Alltag bringen\nNetzwerk aktivieren\ngetrenntlebende Eltern und erste Schritte in Richtung Aufteilung\n\nVortrag mit Diskussionsmöglichkeit \nVortragende:\nBarbara Schrammel DSP\, MSc\, war von 2000-2010 bei der MA11 als Sozialpädagogin tätig\, langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern/Jugendlichen und deren Familiensystem\, seit 2010 als Psychotherapeutin (Psychodrama) bei Frauen* beraten Frauen* und in eigener Praxis tätig. \nSchwerpunkte: Gleichberechtigte Elternschaft\, Mental Load\, Beratung bei Kontaktrechts- und Obsorgekonflikten\, Paarberatung\, Elternberatung\, Gewalt an Frauen* und Gleichstellung von Frauen*
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SUMMARY:Welche finanzielle Beihilfen gibt es für Alleinerzieher*innen im Burgenland
DESCRIPTION:Tipps\, die Beihilfen zu finden\, die Dir wirklich nützlich sein können\nKostenloses Webinar mit Mag.a Jutta Mailänder und Anika Karall\, MA  | Dienstag\, 23. Mai 2023 | 19:00 bis 21:00 Uhr \nWorum geht es?\nFEM.A hilft Dir\, Dich durch den Dschungel der Beihilfen kämpfen: Wir haben für Dich alle Infos für finanzielle Beihilfen in Burgenland recherchiert und zusammengetragen\, damit du im Nu herausfindest\, was Dir zusteht\, wie viel Du bekommst und wo Du die Beihilfen beantragen kannst. Wir verschaffen Dir einen Überblick\, wo Du wann und was beantragen kannst\, und ob sich das überhaupt auszahlt. \n\n\n\nAnschließend bieten wir Dir ausreichend Zeit für all Deine Fragen zu Deiner speziellen Situation. \nDie Vortragenden\n Mag.a Jutta Mailänder ist Wirtschaftswissenschafterin und hat Erfahrung im Social Media Management\, Projektmanagement und Fundraising. Sie setzt sich bei FEM.A mit der strukturellen Diskriminierung von Alleinerzieher*innen auseinander und macht auf strukturelle Ungerechtigkeiten aufmerksam. Zur Aktivistin wurde sie\, weil sie die Diskriminierung am eigenen Leib verspürt. Deshalb hat sie sich mit anderen Alleinerzieher*innen zusammengeschlossen. \n  \n  \n  \n  \nAnika Karall\, MA\, Gründerin und Obfrau des Vereins Alleinerziehend-aber nicht allein seit 2017.
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SUMMARY:Welche Rechte Alleinerzieher*innen und ihre Kinder gegenüber dem Jugendamt haben
DESCRIPTION:Eine kritische Betrachtung der Rolle der Kinder- und Jugendhilfe in Pflegschafts- und Unterhaltsverfahren\nWebinar mit Dr.in Judith Kolb | Mittwoch\, 31. Mai 2023 | 19-21 Uhr \nRechtsschutzsuchende Alleinerzieher*innen wenden sich normalerweise vertrauensvoll an an das Amt für Jugend und Familie bzw. die Bezirkshauptmannschaft. Im Gesetz ist vorgesehen\, dass die Kinder- und Jugendhilfe Alleinerzieher*innen unterstützt\, sollten sie die Kinder\, für die sie die Verantwortung tragen\, nicht in angemessener Weise pflegen und erziehen können\, um durch entsprechende Förderung\, den Schutz der Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten. \nWie sieht aber der Umgang des Jugendamtes mit Alleinerzieher*innen und ihren Kindern in der Praxis aus und in welcher Art und Weise kommunizieren Mitarbeiter*innen des Jugendamtes mit den Müttern? Was bedeutet Gefährdungsabklärung und welche Konsequenzen hat eine diesbezügliche Abklärung für sämtliche Familienmitglieder? \nWelche Rechte haben Alleinerzieher*innen und ihre Kinder gegenüber der Kinder- und Jugendhilfe? Dies ist besonders kritisch zu hinterfragen\, zumal auf der einen Seite eine Gefährdungsabklärung erfolgt und auf der anderen Seite kein Recht auf Akteneinsicht besteht. Diese mangelnde Transparenz verunsichert viele Mütter. \nDie Funktion des Jugendamtes bzw. der Bezirkshauptmannschaft als Vertreter der Kinder\, was den Unterhalt betrifft\, ist ebenso zu beleuchten und einer kritischen Betrachtungsweise zuzuführen. \nNach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion und Fragen zu stellen. \nDie Vortragende:\nDr.inJudith Kolb\, Anwältin in Graz.Sie ist seit 2013 Rechtsanwältin und seit 2015 Partnerin in der Kanzlei Stipanitz – Schreiner & Partner in Graz. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt im Familienrecht. Sie ist Expertin für Pflegschafts- (Obsorge/Kontaktrecht) und Unterhaltsverfahren.
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