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SUMMARY:Verwendet die Familiengerichtshilfe frauenfeindliche Literatur?
DESCRIPTION:Welche Testverfahren und welche Literatur verwenden Gutachter*innen und die Familiengerichtshilfe?\nPflegschaftsrichter*innen greifen immer mehr auf die Jugend-und Familiengerichtshilfe zurück und beauftragen diese mit einer fachlichen Einschätzung durch Erstellung einer „Fachlichen Stellungnahme“. Wir stellen uns die Frage\, welche fachliche Qualifikationen Mitarbeiter*innen der Jugend- und Familiengerichtshilfe aufweisen müssen. Der primäre fachliche Ansprechpartner in Pflegschaftsverfahren ist der psychologische Sachverständige aus dem Berufsstand der Klinischen Psychologie. Die Familienpsycholgie ist kein genuiner Ausbildungszweig in der Allgemeinen Medizin. Klinische Psycholog*innen\, die die erforderliche Ausbildung im Sinne des § 351ZPO in Obsorge- und Besuchsrechtsangelegenheiten besitzen\, befassen sich mit den Begriffen der Erziehungsfähigkeit\, Bindung\, Grundbedürfnissen\, Bindungstoleranz und Kindeswille. \nWir fragen uns: wird in den Berichten der Familiengerichtshilfe und der Gutachter*innen der qualitativ hochwertigen Begutachtung ausreichend Rechnung getragen?\nDie Jugend- und Familiengerichtshilfe und psychologische Sachverständige\, sogenannte Gutachter*innen\, werden vom Pflegschaftsgericht oftmals mit vielfältigen Fragen beauftragt. Dazu zählen\, ob die alleinige oder die gemeinsame Obsorge eher dem Kindeswohl entspricht sowie welches Ausmaßes an persönlichen Kontakten zum anderen Elternteil angebracht ist. Die Abläufe bei einem Gutachtensprozess und einer Fachlichen Stellungnahme der FGH sind ähnlich. Es werden Explorationsgespräche mit den Elternteilen geführt\, Interaktionsbeobachtungen zwischen Elternteilen und Kindern durchgeführt. Es gibt testpsychologische Untersuchungen und Gutachter*innen und Mitarbeiter*innen der FGH führen Hausbesuche durch. Aber welche Literaturquellen verwenden psychologische Sachverständige und die Jugend-und Familiengerichtshilfe? Das Webinar widmet sich der Frage\, welche Testverfahren Sachverständige und Mitarbeiter*innen der Jugend- und Familiengerichtshilfe anwenden\, insbesondere welche Literaturangaben herangezogen werden. Wir stellen uns die Frage\, ob die Literatur\, Gender-Bias enthält bzw. frauenfeindlich ist. Gibt es Unterschiede\, und wenn ja\, ergeben sich daraus mögliche unterschiedliche Auswirkungen auf die fachliche Empfehlung? Wir analysieren Gutachten aus dem Bereich der Familienpsychologie und Fachliche Stellungnahmen der Familien- und Jugendgerichtshilfe. \nDie Vortragende\nDr.in Judith Kolb ist Anwältin in Graz. Sie ist seit 2013 Rechtsanwältin und hat seit 1. August 2023 eine eigene Kanzlei in Graz. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt im Familienrecht. Im Rahmen ihrer Vertretungstätigkeit in Pflegschaftsverfahren (Obsorge/Kontaktrecht) sowie auch im Unterhaltsverfahren stellt sich immer wieder die Frage\, inwieweit gegen Entscheidungen von Richtern*Innen und Empfehlungen von Sachverständigen Ansprüche definiert werden können. Die Frage der Amtshaftungsansprüche und Schadensersatzansprüche wird kaum Bedeutung beigemessen.
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SUMMARY:Sommer-Netzwerktreffen & Lesen für FEM.A
DESCRIPTION:Samstag\, 16. September 2023 | 18 Uhr | Bezirksmuseum Neubau\, Stiftgasse 8\, 1070 Wien \nKomm zu unserem spätsommerlichen Netzwerktreffen\, bei dem wir mit Sekt und Brötchen die Lesung der großartigen Petra Unger genießen! Sie hat sich in Archive gestürzt und ausgehoben\, was in Geschichtsbüchern nicht vorkommt: Die Geschichte alleinerziehender Frauen in Österreich. Wie ist es Alleinerzieherinnen früher ergangen? Welche Schwierigkeiten mussten sie meistern? Haben wir heute noch ähnliche Herausforderungen? \nDie spannenden Beiträge kannst Du unbeschwert genießen: Wir haben für Kinderbetreuung gesorgt! Bitte bring Spielzeug mit\, damit Dein/e Kind/er spielen können. Für die Kinderbetreuung schicke uns bitte ein Mail an event@verein-fema.at mit den Namen und Alter des/r Kind/er. \nMit Todesverachtung\, Selbstüberwindung und Humor – Zur Geschichte alleinerziehender Frauen in Österreich\nmit Petra Unger von den Wiener Frauen*Spaziergängen\nLedige Dienstmädchen\, Witwen\, geschiedene oder nie verheiratete Frauen\, Frauen\, die sich trennen\, um ihre Kinder zu schützen. Frauen sind aus vielfältigen Gründen\, Alleinerzieherinnen. Ebenso vielfältig sind Probleme und Lösungen für ihre Schwierigkeiten. Alleinerzieher*innen kämpfen im Lauf der Geschichte immer wieder gegen Bevormundung durch staatliche Behörden\, sind Expertinnen der Improvisation\, Kämpferinnen und liebende Mütter! Petra Unger beleuchtet zahlreiche dieser Aspekte und liest aus ihrem historischen Überblick zu alleinerziehenden Frauen in Österreich. \nDie Buchhandlung Ober St. Veit wird mit einem Büchertisch vor Ort sein\, wo Du die aktuelle feministische Literatur kaufen kannst. \n  \n  \nÜber die Autorin:\nPetra Unger verbindet ihr praktisches Wissen aus langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Museen mit ihrer Expertise als Referentin für Gender Studies und feministischer Theorie. Sie forscht zu politischer Frauengeschichte und Frauenkunstgeschichte unter feministischen Aspekten. Als Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge vermittelt sie ihr Wissen in Rundgängen zu Frauengeschichte und Frauenkunstgeschichte in Wien. Seit 2011 ist sie Käthe-Leichter-Preisträgerin für Frauen- und Geschlechterforschung. 2019 wird sie mit dem Preis der Stadt Wien für Volksbildung ausgezeichnet. Sie ist gefragte Vortragende\, Seminarleiterin und Moderatorin zu Fragen der Geschlechterforschung in der Erwachsenenbildung.
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SUMMARY:Welche finanziellen Beihilfen gibt es für Alleinerzieher*innen in Kärnten
DESCRIPTION:Tipps\, die Beihilfen zu finden\, die Dir wirklich nützlich sein können\nKostenloses Webinar mit Mag.a Jutta Mailänder | Montag\, 18. September 2023 | 19:00 bis 21:00 Uhr \nWorum geht es?\nFEM.A hilft Dir\, Dich durch den Dschungel der Beihilfen kämpfen: Wir haben für Dich alle Infos für finanzielle Beihilfen in Kärnten recherchiert und zusammengetragen\, damit du im Nu herausfindest\, was Dir zusteht\, wie viel Du bekommst und wo Du die Beihilfen beantragen kannst. Wir verschaffen Dir einen Überblick\, wo Du wann und was beantragen kannst\, und ob sich das überhaupt auszahlt. \nAnschließend bieten wir Dir ausreichend Zeit für all Deine Fragen zu Deiner speziellen Situation. \nDie Vortragende\n Mag.a Jutta Mailänder ist Wirtschaftswissenschafterin und hat Erfahrung im Social Media Management\, Projektmanagement und Fundraising. Sie setzt sich bei FEM.A mit der strukturellen Diskriminierung von Alleinerzieher*innen auseinander und macht auf strukturelle Ungerechtigkeiten aufmerksam. Zur Aktivistin wurde sie\, weil sie die Diskriminierung am eigenen Leib verspürt. Deshalb hat sie sich mit anderen Alleinerzieher*innen zusammengeschlossen.
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SUMMARY:Wie Alleinerzieherinnen gut in Wien leben - Sonderauswertung der Frauenbefragung der Stadt Wien und des Wiener Gleichstellungsmonitor
DESCRIPTION:In welchem Bezirk leben die meisten Alleinerzieherinnen? Wie wohnen sie? Wie schaut ihre Beschäftigungssituation aus? Was beschäftigt sie besonders? Welche Sorgen und Ängste haben sie? Die Stadt Wien hat 2022 eine Befragung von Frauen und Mädchen in Wien durchgeführt: „Wien\, wie sie will“. Unglaubliche 15.500 Wienerinnen haben geantwortet! Eine der besonderen Zielgruppen der Befragung waren Alleinerzieherinnen. Abgefragt wurden die Ideen\, Wünsche und Bedürfnisse. Das Ziel: Die Lebenssituation von Frauen und Mädchen in Wien etwa 2 Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie zu verstehen. Vielleicht hast auch Du daran teilgenommen? \nSeit Jahren führt Wien auch den Wiener Gleichstellungsmonitor durch. Dieser untersucht\, wie sich die Lebenssituationen von Frauen und Männern in Wien mit der Zeit verändert haben. \nWelche überraschenden Ergebnisse herausgekommen sind\, spannende Details\, aber auch\, wie andere Frauen gegenüber Alleinerzieherinnen eingestellt sind\, erfährst Du im Webinar mit Karima Aziz. Sie stellt uns eine Sonderauswertung der Frauenbefragung der Stadt Wien und des Wiener Gleichstellungsmonitors vor. \nDie Vortragende\nMMag.a Dr.in Karima Aziz hat Politikwissenschaft und Slawistik/Polonistik studiert sowie als Marie Curie Early Stage Researcher ihr Doktorat an der London Metropolitan University absolviert. Nach beruflichen Tätigkeiten in der Integrations-orientierten Gemeinwesenarbeit und emanzipatorischen Mädchenarbeit\, ist sie nun seit 2020 Referentin der Grundlagenarbeit des Frauenservice Wien\, der MA 57. Ihre Schwerpunkte umfassen die Themen Arbeitsmarkt\, Digitalisierung\, Bildung\, Bildungsorientierung\, Diversität und Wohnen.
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SUMMARY:Weltkindertag in Österreich & Deutschland
DESCRIPTION:Kinder haben das Recht auf gewaltfreies und würdiges Aufwachsen. Dieses Recht hat Verfassungsrang. Trotzdem ignorieren Gerichte in Österreich die Gewalt von Vätern. Sie zwingen viele Kinder von Alleinerzieher*innen\, sogar gegen ihren Willen\, zum Besuchskontakt zu gewalttätigen Vätern\, auch unbegleitet. Das hat im Vorjahr sogar zum Mord an einem Fünfjährigen in Wien geführt: https://www.derstandard.at/story/3000000182882/-hammerattacke-nach-f252nfj228hrigem-weitere-leiche-in-donau-entdeckt \nDoch auch die finanzielle Gewalt gegen Kinder von Alleinerzieher*innen steigt: Das Armutsrisiko von Kindern bis 19\, die in Ein-Eltern-Haushalten leben\, ist mittlerweile zweieinhalb Mal so hoch wie in anderen Familienformen. 45% sind armutsgefährdet\, weil sie keinen oder zu wenig Unterhalt bekommen. Die Unterhaltsgesetze schonen Vätervermögen statt das Kindeswohl in den Vordergrund zu stellen. Nur die Hälfte der Kinder von Alleinerzieher*innen bekommt Unterhalt vom Vater\, 10% bekommen Unterhaltsvorschuss. Der Unterhaltsvorschuss diskriminiert Kinder aufgrund des Einkommens und Vermögens der Unterhaltspflichtigen\, denn es gibt keinen Mindestbetrag\, der staatliche Vorschuss wird nur an der Zahlungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners berechnet. Manche Kinder bekommen deshalb wenig oder gar keinen Unterhaltsvorschuss. Das ist ein klarer Verstoß gegen Artikel 1 der Kinderrechtskonvention! \nFEM.A fordert:\n\nDie Einhaltung der Gesamtheit aller Rechte von Kindern\, sei es durch die Kinderrechtskonvention\, das ABGB\, die Istanbul-Konvention oder andere Gesetze und ratifizierte Konventionen.\nDen Kinderschutz in Pflegschaftsverfahren und im Familienrecht\, insbesondere eine Beendigung des Kontaktrechts bei Gewalt.\nDie sofortige Umsetzung der Unterhaltsgarantie\, damit die Kinderarmut in Österreich beendet wird.\n\nZur Info:\n\nFEM.A setzt sich für #Kinderrechte ein: https://kinder-rechte.at/\nDie UN Kinderrechts-Konvention kannst Du hier nachlesen: https://unicef.at/infomaterial/kinderrechte-unterrichtsmaterialien/\nHier findest Du die Handreiche Umgang mit Gewalt im Zusammenhang mit Obsorge und Kontaktrecht: https://verein-fema.at/wp-content/uploads/2024/01/Handreiche_Letzversion-09.01.2024.pdf\nErfahre mehr darüber\, wie die Istanbul-Konvention Kinderrechte schützt: https://verein-fema.at/die-istanbul-konvention/\nWas die Lanzarote-Konvention ist\, und wie sie Dein Kind vor sexuellem Missbrauch schützen möchte\, kannst Du hier nachlesen: https://verein-fema.at/lanzarote-bericht/\nAuch die Frauenrechts-Konvention macht Gewaltschutz für Kinder zum Thema: https://verein-fema.at/bericht-der-un-sonderberichterstatterin-reem-alsalem/\n\n#Weltkindertag #Kindertag #Kinderrechte #Kinderschutz #Kinderarmut #Gewaltschutz #Opferschutz #Obsorge #Kontaktrecht #institutionelleGewalt #StopptInstitutionelleGewalt #Pflegschaftsverfahren #Familienrecht #Familiengericht #Unterhaltsgarantie #Kindesunterhalt #Unterhaltsvorschuss #IstanbulKonvention #LanzaroteKonvention #KinderrechtsKonvention #Unterhaltsvorschuss
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SUMMARY:Wenn alleinerziehende Frauen sich selbst ermächtigen!
DESCRIPTION:Online-Podiumsdiskussion mit Maria Stern und Andrea Czak\, Moderation: Petra Unger\nInteressen werden selten von politischen Parteien\, Frauen-\, Sozial- oder Familienministerinnen aufgegriffen. Das ändert sich mit dem Protest von Maria Stern im Herbst 2012 bis Frühling 2013. Sie steht als Alleinerzieherin von drei Kindern in dieser Zeit jeden Mittwoch eine Stunde mit dem Plakat „Kindesunterhalt: Gesetzeslücke schließen!“ vor dem österreichischen Parlament und versucht möglichst viele Politiker*innen anzusprechen. Es gelingt ihr auf diese Weise\, Öffentlichkeit für die Anliegen der Alleinerzieherinnen selbst zu schaffen. \nAndrea Czak setzt im Jahr 2019 mit der Gründung des Vereins Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A\, den von Maria Stern eingeschlagenen Weg des politischen Lobbyings für die Rechte von Alleinerzieher*innen fort und erweitert ihn mit der Schaffung einer Vielzahl von Hilfs- und Unterstützungsangebote für alleinerziehende Mütter. \nIn einem Gespräch moderiert von Petra Unger erzählen Maria Stern und Andrea Czak von ihren Motivationen\, ihren Aktivitäten\, ihren Erfolgen und was es bedeutet\, sich selbst zu ermächtigen. \nAm Podium:\nMaria Stern ist ehemalige Aktivistin für Alleinerzieher*innen & Spitzenpolitikerin\, Autorin & zertifizierte Mental-Trainerin. Sie war die Erste in Österreich\, die Medientrainings für Alleinerzieher*innen abhielt\, was Vielen den Mut gab\, ihre Stimme zu erheben. \nDieser Weg wird jetzt mit FEM.A fortgesetzt.    \n  \n  \n  \nAndrea Czak gründet 2019 den Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A und ist dessen Obfrau. Gemeinsam mit vielen Mitgliedern kämpft sie für ein besseres und feministisches Familien- und Unterhaltsrecht. Ihr ist die Stärkung und Unterstützung von Frauen und ihren Kindern eine Herzensangelegenheit. \n  \n  \n  \n  \n  \n  \nModeration:\nPetra Unger verbindet ihr praktisches Wissen aus langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Museen mit ihrer Expertise als Referentin für Gender Studies und feministischer Theorie. Sie forscht zu politischer Frauengeschichte und Frauenkunstgeschichte unter feministischen Aspekten. Als Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge vermittelt sie ihr Wissen in Rundgängen zu Frauengeschichte und Frauenkunstgeschichte in Wien.Seit 20211 ist sie Käthe-Leichter-Preisträgerin für Frauen- und Geschlechterforschung. 2019 wird sie mit dem Preis der Stadt Wien für Volksbildung ausgezeichnet. Sie ist gefragte Vortragende\, Seminarleiterin und Moderatorin zu Fragen der Geschlechterforschung in der Erwachsenenbildung.
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SUMMARY:Frauenspaziergang: Alleinerzieherinnen - Expertinnen der Improvisation
DESCRIPTION:Alleinerzieherinnen zwischen Mutterliebe und Zumutungen\nLedige Dienstmädchen\, Witwen\, geschiedene oder nie verheiratete Frauen oder Frauen\, die sich trennen\, um ihre Kinder zu schützen. Frauen haben vielfältige Gründe\, Alleinerzieherinnen zu sein und ebenso vielfältige Lösungen für ihre Schwierigkeiten. Alleinerzieher*innen kämpfen gegen Bevormundung durch staatliche Behörden\, sind Expertinnen der Improvisation\, Kämpferinnen und liebende Mütter! \nEntgegen aller Vorurteile!\nEin Spaziergang auf den Spuren starker\, alleinerziehender Mütter und den sie begleitenden Kämpfen mit Petra Unger\, Wiener Frauen*Spaziergänge! \nAnmeldung unter https://ticket.wien.gv.at/M57/spaziergang-4/ \nDer Spaziergang beginnt im Alten AKH\, 1090\, Spitalgasse 2\, Hof 2\, Denkmal Kaiser Josef II. \nPetra Unger\, MA\n\nPetra Unger ist Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge\, arbeitet als Kulturvermittlerin\, Akademische Referentin für feministische Bildung und Politik sowie als Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung. \nIhr praktisches Wissen aus langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Museen und im öffentlichen Raum Wiens verbindet sie mit Forschungen zu politischer Frauen*Bewegungsgeschichte\, Frauen*Kunstgeschichte unter feministischen Aspekten und Biographieforschung. Transdisziplinär arbeitend zählen neuere Ansätze Queer-feministischer Theorie und Postcolonial Studies zu ihren vielfältigen Arbeitsfeldern. Ihr Wissen vermittelt sie in Form von Vorträgen und Seminaren\, als Autorin und mit den Wiener Frauen*Spaziergängen. \n\nSie ist Trägerin des Mariahilfer Frauenrings 2010\n2011 wird sie mit dem Käthe Leichter Preis für Frauenforschung\, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt ausgezeichnet\n2019 wird ihr der Preis der Stadt Wien für Volksbildung verliehen.\n\nMehr Information über Petra Unger und ihre Tätigkeit als Vortragende\, Moderatorin und Seminarleiterin findest du unter folgendem Link: petra-unger.at
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SUMMARY:Internationaler Tag der Alleinerziehenden
DESCRIPTION:„She has to have four arms\, four legs\, four eyes\, two hearts\, and double the love. There is nothing single about a single mom.“\nMandy Hale \nAm 28. September wird der von Monika Grußmann nach Wien importierte Internationale Tag der Alleinerziehenden im Öffentlichen Raum gefeiert. Der Feiertag wurde 2019 von Wendula Strube in Berlin ausgerufen und seither haben schon mehrere Länder begonnen mitzufeiern: Alleinerzieher*innen in der Schweiz\, Norwegen\, Deutschland\, Österreich\, Frankreich und sogar Ungarn feiern an diesem Tag sich selbst auf vielfältige Weise. \nDer Verein Feministische Alleinerzieher*innen – FEM.A\, der Alleinerzieher*innen österreichweit Hilfe anbietet und für ihre Rechte kämpft\, unterstützte den IDSP in Wien von Beginn an. 2023 hat FEM.A den September zum Monat der Alleinerziehenden erklärt. Obfrau Andrea Czak dazu: „Alleinerzieher*innen werden mit der Sorgearbeit und den finanziellen Schwierigkeiten von unserer Gesellschaft allein gelassen. Monika Grußmann setzt mit dem IDSP ein Zeichen\, damit Alleinerzieher*innen einmal im Jahr zumindest sich selbst feiern können – und zwar ohne dass sie gleichzeitig Care Arbeit leisten müssen.“ \n„Don‘t pity me because I am a single mom. Respect me for having the courage to do it alone\, the strength to never give up\, and the love to put my child‘s needs before my own.“\n(Unbekannt)
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SUMMARY:Die Rechtsgeschichte des Obsorge- und Kindschaftsrecht aus feministischer Perspektive
DESCRIPTION:Obsorge- und Kindschaftsrecht im Wandel der Zeit\nKostenloses Webinar mit Univ. Prof. Ilse Reiter-Zatloukal | Donnerstag\, 28. September 2023 | 19-21 Uhr \nIlse Reiter-Zatloukal lädt zu einem Streifzug durch die österreichische Rechtsgeschichte des Obsorge- und Kindschaftsrechts ein und zeichnet den Weg von der väterlichen (Munt)Gewalt hin zum modernen Obsorgerecht nach. Dabei wird die allmähliche Zersetzung des patriarchalen Familienbildes und die Abkehr vom Prinzip der Herrschaft über das Kind zugunsten des Kindeswohles beleuchtet. \nAusgehend von ersten Reformbemühungen unter Joseph II. werden die langwierigen Bestrebungen zur Verbesserung der rechtlichen Stellung von unehelichen Kindern und ihre Gegenbewegungen skizziert. Parallel dazu erfolgt ein Abriss über die rechtshistorische Diskriminierung von (ledigen) Müttern. Darauf aufbauend wird die grundlegende Umgestaltung des Kindschaftsrechts durch die großen Familienrechtsreformen der zweiten Republik aus feministischer Sicht beleuchtet. Dadurch wird aufgezeigt wie sich der rechtliche Wandel von einem patriarchalischen zu einem partnerschaftlichen Ehe- und Familienmodell vollzog. \nDas besondere Augenmerk des Vortrages liegt auf der rechtlichen Stellung und den Herausforderungen von Alleinerzieher*innen. Dabei soll auch der Frage nachgegangen werden\, welche Rolle Frauenvereine bei der Erreichung von feministischen Errungenschaften zur Stärkung von Alleinerzieher*innen im Laufe der Zeit einnahmen. Thematisiert wird in diesem Kontext auch die antifeministische Männerrechtsbewegung\, in deren Rahmen die „Väterrechtler“ ihre Forderung nach einem Recht des Kindes auf beide Elternteile weniger mit eigenen Pflichten als mit Kontrolle über Frauen und finanziellen Interessen verbinden. \nDie Vortragende\nIlse Reiter-Zatloukal ist Univ. Prof.in für Rechts- und Verfassungsgeschichte an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Rechts- und Verfassungsgeschichte im Austrofaschismus und Nationalsozialismus; Geschichte der juristischen Berufsstände (v.a. Anwält*innen\, Richter*innen); Geschichte des Migrationsrechts (v.a. Formen der „forced migration“); Geschichte des Staatsbürgerschaftsrechts (v.a. politisch motivierter Staatsangehörigkeitsentzugs im 20. Jahrhundert)\, Geschlechtergeschichte. Zu ihren aktuellen Projekten zählen: Maßregelungen von Richtern in Österreich 1934–1938; Österreichische Anwaltsgeschichte in der Zwischenkriegszeit; Pionierinnen des Jus-Studiums in Österreich. \n 
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