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SUMMARY:Ratifizierung der Istanbul Konvention
DESCRIPTION:Istanbul-Konvention Gewalt gegen Frauen\nAm 11. Mai 2011 wurde das “Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt” von 13 Staaten\, unter anderem auch Österreich\, in Istanbul unterzeichnet – und trägt daher den Kurztitel “Istanbul-Konvention”. \nDie Konvention ist das erste völkerrechtlich verbindliche Instrument zur umfassenden Bekämpfung aller Formen von Gewalt an Frauen in Europa. Daher sind Staaten\, die die Konvention ratifiziert haben\, zur Umsetzung verpflichtet. \nÖsterreich ratifizierte die Konvention am 14. November 2013\, am 1. August 2014 trat sie in Kraft. Details zur Vorgeschichte der Konvention können in den Erläuterungen zur Konvention nachgelesen werden: \nÜbereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt sowie Erläuterungen (2011) (PDF\, 1 MB) \nQUELLE: Bundeskanzleramt \n  \n„Die Gewalt lebt davon\, dass sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird.“ \nJean-Paul Sartre \n 
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SUMMARY:Welche finanziellen Beihilfen gibt es für Alleinerzieher*innen in Salzburg
DESCRIPTION:Tipps\, die Beihilfen zu finden\, die Dir wirklich nützlich sein können\nKostenloses Webinar mit Mag.a Jutta Mailänder | Dienstag\, 14. November 2023 | 19:00 bis 21:00 Uhr \nWorum geht es?\nFEM.A hilft Dir\, Dich durch den Dschungel der Beihilfen kämpfen: Wir haben für Dich alle Infos für finanzielle Beihilfen in Salzburg recherchiert und zusammengetragen\, damit du im Nu herausfindest\, was Dir zusteht\, wie viel Du bekommst und wo Du die Beihilfen beantragen kannst. Wir verschaffen Dir einen Überblick\, wo Du wann und was beantragen kannst\, und ob sich das überhaupt auszahlt. \nAnschließend bieten wir Dir ausreichend Zeit für all Deine Fragen zu Deiner speziellen Situation. \nDie Vortragende\n Mag.a Jutta Mailänder ist Wirtschaftswissenschafterin und hat Erfahrung im Social Media Management\, Projektmanagement und Fundraising. Sie setzt sich bei FEM.A mit der strukturellen Diskriminierung von Alleinerzieher*innen auseinander und macht auf strukturelle Ungerechtigkeiten aufmerksam. Zur Aktivistin wurde sie\, weil sie die Diskriminierung am eigenen Leib verspürt. Deshalb hat sie sich mit anderen Alleinerzieher*innen zusammengeschlossen.
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SUMMARY:Unser Online-Mitgliedertreffen
DESCRIPTION:Unser Online-Mitgliedertreffen finden unter dem Motto „Alleinerzieherinnen united“ statt. Es geht um Vernetzung\, gegenseitige Hilfestellung und Motivation\, damit ihr euch gegenseitig bei Gericht\, der Familiengerichtshilfe\, bei Gutachten\, beim Jugendamt\, etc. als Vertrauenspersonen begleiten und unterstützen könnt. \nUnsere Obfrau Andrea Czak führt durch den Abend. Wir freuen uns\, alte und neue Gesichter zu sehen! \nDie Einladung mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird exklusiv vor dem Treffen an unsere Mitglieder versendet. \nDu möchtest auch mit dabei sein\, bist aber noch nicht Mitglied bei FEM.A? Dann melde Dich hier an: \nhttps://community.verein-fema.at/mitglied-werden/
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SUMMARY:Welche finanziellen Beihilfen gibt es für Alleinerzieher*innen in Vorarlberg
DESCRIPTION:Tipps\, die Beihilfen zu finden\, die Dir wirklich nützlich sein können\nKostenloses Webinar mit Mag.a Jutta Mailänder | Donnerstag\, 16. November 2023 | 19:00 bis 21:00 Uhr \nWorum geht es?\nFEM.A hilft Dir\, Dich durch den Dschungel der Beihilfen kämpfen: Wir haben für Dich alle Infos für finanzielle Beihilfen in Vorarlberg recherchiert und zusammengetragen\, damit du im Nu herausfindest\, was Dir zusteht\, wie viel Du bekommst und wo Du die Beihilfen beantragen kannst. Wir verschaffen Dir einen Überblick\, wo Du wann und was beantragen kannst\, und ob sich das überhaupt auszahlt. \nAnschließend bieten wir Dir ausreichend Zeit für all Deine Fragen zu Deiner speziellen Situation. \nDie Vortragende\n Mag.a Jutta Mailänder ist Wirtschaftswissenschafterin und hat Erfahrung im Social Media Management\, Projektmanagement und Fundraising. Sie setzt sich bei FEM.A mit der strukturellen Diskriminierung von Alleinerzieher*innen auseinander und macht auf strukturelle Ungerechtigkeiten aufmerksam. Zur Aktivistin wurde sie\, weil sie die Diskriminierung am eigenen Leib verspürt. Deshalb hat sie sich mit anderen Alleinerzieher*innen zusammengeschlossen.
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SUMMARY:Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch
DESCRIPTION:Jedes Jahr lädt der Europarat seine Partner ein\, sich anlässlich des Europatags einem bestimmten Thema zu widmen. \nDie Ausgabe 2023 des Europäischen Tages konzentriert sich auf „Von Opfern/Überlebenden sexueller Gewalt in der Kindheit lernen\, um politische Veränderungen anzuregen“. \nDies wird eine Gelegenheit sein\, hervorzuheben\, wie wichtig es ist\, sich auf nationaler und lokaler Ebene mit Opfern/Überlebenden auseinanderzusetzen\, von ihnen und ihren traumatischen Erfahrungen zu lernen und zu verstehen\, was besser hätte getan werden können\, um auf sie zu reagieren\, sie zu melden und sie zu unterstützen. \nDer Europarat arbeitet anlässlich des Europatags mit einem breiten Publikum zusammen\, darunter Mitgliedstaaten\, Organisationen der Zivilgesellschaft und nationale Parlamente. Diese Webseite bietet Zugriff auf die verschiedenen Initiativen dieser Partner (siehe unten unter „Aktivitäten“)\, sodass alle ihre Produkte teilen können\, um bewährte Verfahren zu entwickeln. \nSexuelle Ausbeutung und sexueller Missbrauch betreffen Kinder überall. Der Großteil des Missbrauchs geschieht im Vertrauenskreis des Kindes. In vielen Fällen wird die Polizei nie darüber informiert. Den Opfern/Überlebenden zufolge sind Schamgefühle und Stigmatisierung häufige Hindernisse für die Offenlegung oder Meldung von Missbrauch. Daher haben sie keine Möglichkeit\, Hilfe oder Unterstützung bei der Heilung dieses Traumas in Anspruch zu nehmen. Dies bedeutet auch\, dass die Täter ungestraft bleiben\, was zu weiterem Missbrauch desselben oder anderer Kinder führen kann. \nDen Opfern/Überlebenden eine Stimme zu geben\, kann zu Veränderungen führen. Dieses Jahr ist eine Gelegenheit\, das Bewusstsein auf allen Ebenen der Gesellschaft zu schärfen\, um Stigmatisierung vorzubeugen und zu beseitigen. Es ist von entscheidender Bedeutung\, aus den Erfahrungen der Opfer/Überlebenden zu lernen\, um Gesetze\, Richtlinien und Dienstleistungen zu verbessern\, um diese Verbrechen besser zu verhindern und minderjährige Opfer/Überlebende zu schützen. \nWir möchten mehr darüber erfahren\, wie Opfer/Überlebende bereits Veränderungen bewirken\, sei es auf lokaler\, nationaler oder regionaler Ebene. In diesem Zusammenhang führen wir Untersuchungen durch\, um mehr über die verschiedenen Arten zu erfahren\, wie Opfer/Überlebende Veränderungen anregen. \nDas Übereinkommen des Europarats zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch\, auch bekannt als „Lanzarote-Konvention“\, verlangt die Kriminalisierung aller Arten von Sexualstraftaten gegen Kinder. Darin ist festgelegt\, dass Staaten in Europa und darüber hinaus spezifische Gesetze erlassen und Maßnahmen ergreifen sollen\, um sexuelle Gewalt zu verhindern\, minderjährige Opfer zu schützen und Täter strafrechtlich zu verfolgen.
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SUMMARY:Lesen für FEM.A: Bilderbuchkino mit Cornelia Travnicek
DESCRIPTION:Bezirksmuseum Hietzing | 1130\, Am Platz 2\nDie Autorin präsentiert ihre beiden Bilderbücher für die Altersklasse 5-7 Jahre auf der großen Leinwand und beantwortet gerne neugierige Fragen über ihre Geschichten und das Leben als Autorin. \n\n“Kurz bevor der Wecker klingelt”\, illustriert von Raffaela Schöbitz\, Picus Verlag 2023\n“Zwei dabei”\, illustriert von Birgitta Heiskel\, Picus Verlag 2019\n\n  \n  \nDie Buchhandlung Ober St. Veit wird mit einem Büchertisch vor Ort sein\, wo Du die Bücher sowie aktuelle feministische Literatur kaufen kannst. \n  \nÜber die Autorin\nCORNELIA TRAVNICEK\, geboren 1987\, lebt in Niederösterreich. Sie studierte an der Universität Wien Sinologie und Informatik und arbeitet Teilzeit als Researcher und Projektmanagerin in einem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet\, u. a. erhielt sie 2012 den Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für einen Auszug aus ihrem Roman “Junge Hunde”. Ihr dritter Roman „Feenstaub“ war auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises 2020. Neben einigen eigenständigen Publikationen veröffentlichte sie auch diverse Texte in Zeitungen\, Zeitschriften und Magazinen (wie Die Zeit\, Der Standard\, Volltext\, LICHTUNGEN\, Manuskripte). 2019 erschien ihr erstes Kinderbuch “Zwei dabei” im Wiener Picus Verlag.\nIm Jahr 2023 folgte ihr zweites Bilderbuch “Kurz bevor der Wecker klingelt”\, illustriert von Raffaela Schöbitz\, ebenfalls im Picus Verlag erschienen. \ngefördert durch
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LOCATION:Bezirksmuseum Hietzing\, Am Platz 2\, Wien\, 1130\, Österreich
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SUMMARY:Tag der Kinderrechte
DESCRIPTION:Wir fordern zum heutigen Tag der Kinderrechte:\n– Die ausnahmslose Anwendung der Istanbul-Konvention\, insbesondere des Artikels 31\n– Eine inhaltlich verpflichtende Gewaltschutz-Schulung aller Familienrichter*innen und aller anderen Akteur*innen in Pflegschaftsverfahren\n– Die sofortige Aussetzung des Kontaktrechts und der Obsorge\, wenn Gewalt im Raum steht\n– Die wortwörtliche Aufnahme des Artikel 31 der Istanbul-Konvention in den Gesetzestext des § 138 ABGB zum Kindeswohl.\n– Eine Informationskampagne für Betroffene durch das Justizministerium über die Istanbul-Konvention\, insbesondere über den Artikel 31\, damit Kinder über ihre Rechte aufgeklärt werden.\nWeltkindertag (A/RES/836 (IX))\nhttps://www.un.org/en/observances/world-childrens-day\nhttps://www.unicef.org/world-childrens-day \n„In ihren kleinen Welten\, in denen Kinder ihre Existenz haben\, gibt es nichts\, das so genau wahrgenommen und so genau gefühlt wird\, wie Ungerechtigkeit.“ \nCharles Dickens
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SUMMARY:Wie Mütter argumentativ richtig und strategisch stark bei Gericht auftreten können
DESCRIPTION:Wie Mütter argumentativ richtig und strategisch stark bei Gericht auftreten können\, wenn ihnen Bindungsintoleranz und PAS unterstellt wird.\nkostenloses Webinar mit Diskussionsmöglichkeit | Dienstag\, 21. November 2023 | 19:00 bis 21:00 Uhr \nWorum geht es?\nDie Väterrechtsbewegung ist seit einigen Jahren sehr aktiv und bemüht sich\, frauen- und gleichstellungspolitische Errungenschaften wieder zu untergraben. Ziele sind Privilegien wieder herzustellen\, die eigenen zum Teil gewaltvollen Strategien als Opferreaktionen darzustellen und Stimmung gegen weitere Verbesserungen in der Gleichstellungspolitik zu machen. \nHäufige Argumente\, die die Vertreter*innen der Väterrechtsbewegung einbringen\, versuchen sie wissenschaftlich zu belegen\, um ihnen mehr Gewicht zu verleihen. Diese Argumente werden oftmals auch bei Unterhalts- und Obsorgeverfahren eingesetzt\, was häufig zu für Frauen nachteiligen Entscheidungen führt. \nIn diesem Webinar geht es um Informationen zu den unterschiedlichen Taktiken der Väterrechtsbewegung sowie darum\, mit diesen strategisch umzugehen\, um bei den eigenen Wahrnehmungen zu bleiben\, sich zu schützen und diesen argumentativ zu begegnen. \nDas Webinar soll auch die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Austausch und Fragen bieten. \nVortragende:\n\nDSAin Elisabeth Cinatl\, MSc \nSystemische Psychotherapeutin und Organisationsentwicklerin\, diplomierte Sozialarbeiterin; Geschäftsleiterin des Vereins wendepunkt – Frauenberatungsstelle und Frauenhaus Wiener Neustadt sowie Vorstandsvorsitzende des Netzwerks österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen. \n\nwww.cinatl.at\nwww.wendepunkt.or.at\nwww.netzwerk-frauenberatung.at
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SUMMARY:Wie Du Dich strategisch auf Termine bei Gericht und bei Gutachter*innen vorbereiten kannst
DESCRIPTION:Kostenloses Webinar mit Dr.in Judith Kolb und Mag.a Maria Eberstaller  | Donnerstag\, 23. November 2023 | 19-21 Uhr\n\nIn einem Pflegschaftsverfahren werden durch die Pflegschaftsrichter:innen entweder Sachverständige aus dem Bereich der Familienpsychologie oder Mitarbeiter:innen der Jugend- und Familiengerichtshilfe beigezogen\, um aus dem psychologischen Blickwinkel die Frage der Obsorge und/ oder Kontaktausübung zu beantworten\, da der Begriff des KINDESWOHLES sowohl psychologisch\, als auch rechtlich eng miteinander verknüpft ist. \nDas Webinar beleuchtet den gesetzlichen und familien­psychologischen Blickwinkel eines Pflegschaftsverfahren\, indem neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen\, Erfahrungswerte und Empfehlungen den Alleinerzieher*innen näher gebracht werden. Im Dialog sollen Synergien aus den jeweiligen Fachbereichen gebündelt werden\, damit Alleinerzieher*innen gestärkt in ein Pflegschaftsverfahren gehen. \n  \nDie Vortragenden:\n\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Dr.in Judith Kolb ist Anwältin in Graz. Sie ist seit 2013 Rechtsanwältin und hat seit 1. August 2023 eine eigene Kanzlei in Graz. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt im Familienrecht. Im Rahmen ihrer Vertretungstätigkeit in Pflegschaftsverfahren (Obsorge/Kontaktrecht) sowie auch im Unterhaltsverfahren stellt sich immer wieder die Frage\, inwieweit gegen Entscheidungen von Richtern*Innen und Empfehlungen von Sachverständigen Ansprüche definiert werden können. Die Frage der Amtshaftungsansprüche und Schadensersatzansprüche wird kaum Bedeutung beigemessen. \n			\n			\n				\n				\n				\n				\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n			\n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				Die Klinische- und Gesundheitspsychologin Mag.a Maria Eberstaller ist 53 Jahre alt. Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Nach ihrer Ausbildung hat sie als Hortpädagogin zu arbeiten begonnen und vier Jahre eine Gruppe geleitet. Danach erst kam der Entschluss zum Studium der Psychologie. Die Freude an der Arbeit mit Kindern ist geblieben. Die Tätigkeit als Sachverständige hat sie in den Bereich der Obsorge und Familienrecht geführt. Seit einigen Jahren wird sie immer öfter von Müttern und Vätern aufgesucht\, die Sorge haben\, dass es ihrem Kind im Obsorgestreit nicht gut geht. Sie begleitet diese Familien als Psychotherapeutin\, schreibt aber auch Befunde und Stellungnahmen\, um darzulegen\, wie es dem Kind in seiner Situation geht. Sie hält dies für sehr wichtig\, weil meist der Blick auf das Kind in den Obsorgeverfahren verloren geht.
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SUMMARY:Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
DESCRIPTION:FEM.A kämpft für ein Ende der Gewalt gegen Mütter und Kinder durch Kindsväter und Institutionen. \nWas Gewalt gegen Frauen betrifft befinden wir uns in einem Notstand. \nLaut der FRA (European Union Agency For Fundamental Rights) hat mehr als jede Dritte Frau in Österreich (35\,7 %) im Laufe ihres Lebens körperliche Gewalt oder Drohungen und/oder sexuelle Gewalt erlebt. In der Partnerschaft ist es nahezu jede Fünfte Frau in Österreich (17\,1 %)\, die im Laufe ihres Lebens körperliche Gewalt oder Drohungen und/oder sexuelle Gewalt durch einen Intimpartner in ihrem Leben erfahren hat. Die Thematisierung von Gewalt gegen Frauen ist lebensnotwendig. Eine Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigt\, dass es in Österreich in den Jahren 2010 bis 2020 312 Morde und 439 Mordversuche an Frauen gab. Diese besorgniserregenden Zahlen bedeuten nicht nur\, dass Frauen passiv zum Opfer fallen\, sondern\, dass ein Großteil der Männer in Österreich im Allgemeinen und in Partnerschaften gewalttätig ist. \nGewalt gegen Frauen kann viele Formen annehmen – körperliche\, sexualisierte\, finanzielle\, psychische\, digitale\, institutionelle Gewalt oder Stalking. Dabei ist Gewalt nicht etwas\, was mit einem Beziehungsende endet. Die sogenannte Nachtrenungsgewalt bezeichnet Gewalt vom Ex-Partner gegen Frau und Kind ab dem Zeitpunkt der Trennung. Diese Gewalt tritt vor allem dann auf\, wenn häusliche Gewalt bereits während der Beziehung ausgeübt wurde. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes konnte in der ersten bundesweiten Umfrage in Deutschland zum Thema zeigen\, dass es bei jeder zehnten Trennung zu Nachtrennungsgewalt kommt. Nach Angaben einer Studie des Bundesministeriums für Bildung\, Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (BMFSFJ) haben 70 Prozent der Frauen\, die häusliche Gewalt erfahren haben und deren Kinder weiterhin Kontakt zum Vater haben\, bei Treffen oder Übergaben erneut Gewalterfahrungen gemacht. Empirische Untersuchungen zeigen\, dass gerade in der Trennungsphase das Gewalt- und Tötungsrisiko für Frauen und Kinder um ein 5-Faches höher ist. Nachtrennungsgewalt kann in Form von häuslicher Gewalt auftreten\, in Form von Aufhetzen der Kinder gegen die Mutter um eine Entfremdung herbeizuführen\, sowie durch Ausübung psychischer und finanzieller Belastung auf die Mutter durch Anordnung von Gerichtsverfahren.  \nStändige Gerichtsanträge zu Obsorge und Kontaktrecht sind ein Weg für Kindsväter\, um nach der Trennung weiterhin Kontrolle auf die Mutter ausüben zu können. Diese Gewalt kann auch von offiziellen Institutionen getragen und verstärkt werden. Gerade in Pflegschaft- und Unterhaltsverfahren\, bei denen Sensibilität und Schutz von höchster Bedeutung sein sollten\, erfahren Frauen oftmals Diskriminierung. Unzureichende Gewaltschutzmaßnahmen im Familienrecht und unzureichende Sensibilisierung von Richter*innen und Gutachter*innen lassen dies oft ungestört zu.  \nEs gibt Fortschritte: Die österreichische Bundesregierung beschloss im Rahmen eines Ministerratsbeschlusses die Erarbeitung eines Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen 2025–2029. Sie verpflichtet sich damit zur langfristigen\, ressortübergreifenden Erarbeitung und Umsetzung konkreter Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt.  \nDennoch ist der Kampf für ein gewaltfreies Leben von Frauen lange nicht vorbei. FEM.A fordert weitere umfassende Reformen im Bereich Gewaltschutz. Wir brauchen Vernetzungsstrukturen\, die Hilfe bieten und Frauen davor schützen\, isoliert häuslicher Gewalt ausgeliefert zu sein. Es braucht weitreichende finanzielle\, rechtliche und psychologische Unterstützung für Frauen\, um sie im Fall von Gewalterfahrungen aufzufangen. Vor allem fordern wir einen gesellschaftlichen Wandel um Gewalt gegen Frauen entschieden zu bekämpfen. Dafür müssen wir aufhören\, Gewalt gegen Frauen als ein isoliertes Problem im privaten Raum zu betrachten\, und beginnen\, sie offen zu thematisieren. Wir dürfen nicht länger von Einzelfällen sprechen\, sondern müssen die zugrunde liegenden patriarchalen Strukturen sichtbar machen und anprangern. Dazu gehört auch\, die Täter beim Namen zu nennen – meist sind es Ehemänner\, Ex-Partner oder Väter. Gewalt gegen Frauen ist kein Zufall\, kein Versehen. Sie ist das Ergebnis bewusster Handlungen von Männern\, begünstigt durch gesellschaftliche Strukturen\, die Frauen isolieren und Täter schützen.  \n  \nQuellen:  \n\nDaten der FRA & PKS https://www.gewaltinfo.at/fachwissen/gewalt-in-der-partnerschaft.html\nDaten der Terre des Femmes & BMFSFJ https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/hintergrundinformationen/umgangsrecht/nachtrennungsgewalt#:~:text=Bei%20jeder%20zehnten%20Trennung%20kommt\,Kind%20durch%20den%20Ex%2DPartner.\nBMFSFJ – Bundesministerium für Familie\, Senioren\, Frauen und Jugend (2011) https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/93728/ddf0bb44235e207056818876f794767f/famfg-familiensachen-arbeitshilfe-data.pdf \nhttps://verein-fema.at/fort-und-rueckschritte-im-gewaltschutz-von-alleinerzieherinnen/\n\nZusätzliche Info:  \nhttps://www.un.org/en/observances/ending-violence-against-women-day \nhttps://www.unwomen.org/en/news-stories/in-focus/2022/11/in-focus-16-days-of-activism-against-gender-based-violence
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SUMMARY:Mahnwache für Opfer institutioneller Gewalt
DESCRIPTION:FEM.A ruft zur Solidarität mit den Opfern institutioneller Gewalt und Vätergewalt auf\nImmer noch sterben Kinder in Österreich an den Folgen von Vätergewalt. Der Grund ist\, dass Müttern und Kindern vor Gericht nicht geglaubt wird. Ihre Berichte über Gewaltvorfälle\, Drohungen oder sexuellen Missbrauch werden herabgespielt und verharmlost. \nObwohl die Istanbul-Konvention\, die Frauen und Kinder vor Gewalt schützen soll\, in Österreich bereits seit mehreren Jahren Verfassungsrang hat\, setzen sich Familiengerichte einfach darüber hinweg. Den Müttern fehlen die finanziellen Mittel\, um sich und ihre Kinder vor der Männergewalt zu schützen\, indem sie ihre Rechte in der nächsten Instanz einklagen können. \nAm 27. November gehen wir gemeinsam auf die Straße\, um im Rahmen einer Mahnwache den Opfern institutioneller Gewalt in Österreich\, allen voran den Kindern\, zu gedenken. Wir prangern diese Menschenrechtsverletzungen\, die unbemerkt mitten in unserer Gesellschaft geschehen\, an! Kein Kind\, keine Mutter darf mehr sterben\, weil ihr vor Gericht nicht geglaubt wird! Kein Kind darf mehr in die Obhut eines Gewalttäters oder sexuellen Missbrauchers gezwungen werden\, weil die Gewalt verharmlost wird. \nZeig Deine #Solidarität mit den Opfern und schließe Dich der Mahnwache an!\nWir freuen uns besonders\, wenn Betroffene und/ oder Alleinerzieher*innen solidarisch mit Opfern institutioneller Gewalt zur Mahnwache kommen. Da wir im Rahmen der Veranstaltung auch explizit über die Gewalt sprechen\, die die Mütter und Kinder erleiden mussten\, ist die Mahnwache nicht für Kinder geeignet. Möchtest Du teilnehmen\, und brauchst Du in dieser Zeit Kinderbetreuung? Wir tragen gerne finanziell bei\, wenn Du für die Zeit der Teilnahme an der Mahnwache eine*n Babysitter*in bezahlen musst! Wende Dich bitte bis 24.11.2023 an event@verein-fema.at für weitere Infos\, damit wir Dir ein Formular für die Rechnung der Babysitter*in übermitteln können. \nMehr über die Hintergründe\, warum Kinder durch die Hand ihrer eigenen Väter sterben müssen und wie es möglich ist\, dass sie weder geschützt noch ihnen geglaubt wird\, erfährst Du hier: https://stoppt-institutionelle-gewalt.verein-fema.at/ \nUnsere Forderungen zur Beendigung dieser Gewalt sind klar: besserer Schutz der Kinder\, insbesondere die durchgängige Anwendung der Istanbul-Konvention\, wirksamere Kontrollmechanismen\, Bildung und Schulung aller Beteiligten und vor allem Schutz vor Gewalt und Diskriminierung. \nMöchtest Du als Privatperson oder mit Deiner Organisation der Mahnwache anschließen? Gerne kannst Du dieses Bild auf Deinen Kanälen verwenden\, um andere zum Mitmachen zu animieren: \nVisual für Facebook \nVisual für Instagram \nDie Bilder kannst du ganz einfach downloaden: am PC einfach mit der rechten Maustaste auf das Bild klicken und dann speichern. Auf mobilen Geräten einfach mit dem Finger antippen und unter Fotos sichern. \nUnser Textvorschlag:\nZeig Deine Solidarität mit Opfern institutioneller Gewalt in Österreich!\nSchließ Dich der Mahnwache von FEM.A an: \n\nWann: 27. November 18:00 Uhr\nWo: Bezirksgericht Innere Stadt\nBahnhof Wien Mitte\, U4 und U3\nMarxergasse 1A\n1030 Wien
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CATEGORIES:Demo,Veranstaltung
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SUMMARY:Lesen für FEM.A - MALUS
DESCRIPTION:Online-Lesung mit Simone Hirth | Mittwoch\, 29. November 2023 | 19-21 Uhr \nEva googelt: Scheidungsberatung.\nDer Apfel\, die Schlange\, die Erkenntnis\, die Schuld\, die Vertreibung\, das Leben danach. Was\, wenn Eva heute leben wurde und sich aus der gewaltvollen Beziehung mit Adam befreien konnte? Die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben hatte? \nSimone Hirth nimmt das biblische erste Menschenpaar als Ausgangspunkt fur eine Parabel\, die unversehens in der Gegenwart landet – toxische Mannlichkeit\, Arbeits­ losigkeit und Scheidungsprozess inklusive. Sie rechnet gnadenlos ab mit dem patriarchalen Erbe unserer Gesellschaft und offnet die Tur zu einem anderen Lebensentwurf. \nÜber die Autorin:\nSimone Hirth\, lebt in Kirchstetten (NÖ)\, freischaffende Autorin. Hat sich in “Malus” mit den Untiefen in der Rechtssprechung an österreichischen Familiengerichten und mit der oft absurden\, vor allem aber schwer bedenklichen Situation von Frauen auseinandergesetzt\, die männlicher Gewalt in unterschiedlichsten Formen ausgesetzt sind.
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CATEGORIES:2023,Lesen für FEM.A,Webinar
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