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SUMMARY:Webinar: Gewaltvorwürfe im Familienrecht: Wie Gerichte Gewalt beurteilen und Betroffene schützen können
DESCRIPTION:Kostenloses Webinar mit Dr.in Judith Kolb | Dienstag\, 1. Dezember 2026 | 19 – 21 Uhr \nGewaltvorwürfe spielen in Pflegschafts-\, Scheidungs- und Kontaktrechtsverfahren eine zentrale Rolle. Für betroffene Frauen stellt sich dabei häufig die Frage\, wie ihre Schilderungen von Gewalt rechtlich eingeordnet und welche Anforderungen an die Glaubhaftmachung von Gewaltvorfällen gestellt werden. Gleichzeitig können sich für Betroffene erhebliche rechtliche und persönliche Folgen ergeben\, wenn Gewaltvorwürfe im familienrechtlichen Verfahren nicht ausreichend berücksichtigt werden.  \nIn diesem Webinar gibt Dr.in Judith Kolb einen fundierten Einblick in die österreichische Rechtsprechung zum Gewaltbegriff im Familienrecht und beleuchtet die einschlägigen verfahrensrechtlichen Regelungen. Im Mittelpunkt steht die Frage\, wie Gerichte mit Vorwürfen von häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt umgehen und welche Bedeutung diese Vorwürfe für familienrechtliche Entscheidungen haben können. Dabei werden sowohl materiell-rechtliche als auch verfahrensrechtliche Aspekte betrachtet.  \nBehandelt werden unter anderem:  \n\nder Gewaltbegriff im familienrechtlichen Kontext und seine rechtliche Einordnung\, \nder Umgang mit Gewaltvorwürfen in Pflegschafts- und Scheidungsverfahren\, \ndie Bedeutung von Partnerschaftsgewalt für Obsorge-\, Kontaktrechts- und andere familienrechtliche Entscheidungen\, \nBetretungs- und Annäherungsverbote sowie weitere Schutzmaßnahmen\, \ndie einstweilige Verfügung zum Schutz vor Gewalt und die dafür maßgeblichen rechtlichen Voraussetzungen\, \nverfahrensrechtliche Besonderheiten bei Gewaltvorwürfen\, \ndie Frage\, wie Aussagen und Vorbringen von Betroffenen im Verfahren rechtlich beurteilt werden\, \naktuelle österreichische Rechtsprechung zum Umgang mit häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt\, \nsowie rezente Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zu häuslicher Gewalt und den daraus abzuleitenden menschenrechtlichen Verpflichtungen. \n\nGerade in familienrechtlichen Verfahren ist es wesentlich\, Gewalt nicht isoliert als Konflikt zwischen zwei Elternteilen zu betrachten. Gewalt kann Auswirkungen auf die Sicherheit und das Wohl von Frauen und Kindern haben und damit unmittelbar für Fragen von Obsorge\, Kontakt und Schutzmaßnahmen relevant sein. Das Webinar bietet daher auch die Möglichkeit\, die Schnittstelle zwischen Gewaltschutz und Familienrecht besser zu verstehen und aktuelle Entwicklungen der Rechtsprechung einzuordnen.  \nDas Webinar richtet sich insbesondere an Alleinerzieher*innen und von Gewalt betroffene Frauen\, die sich in familienrechtlichen Verfahren befinden oder sich über ihre rechtlichen Möglichkeiten informieren möchten. Es bietet zugleich wertvolle Informationen für Personen\, die Frauen und Kinder in solchen Verfahren beraten und begleiten. Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit\, Fragen zu stellen.  \nHinweis: Das Webinar dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.  \nDie Vortragende:\nDr.in Judith Kolb ist Rechtsanwältin in Graz und seit 2013 als Rechtsanwältin tätig. Seit 1. August 2023 führt sie ihre eigene Kanzlei in Graz. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt im Familienrecht.  \nIn ihrer anwaltlichen Praxis begleitet sie unter anderem Alleinerzieher*innen in Pflegschaftsverfahren rund um Obsorge und Kontaktrecht sowie in Unterhaltsverfahren. Dabei erlebt sie immer wieder\, dass Entscheidungen von Richter*innen oder Einschätzungen und Empfehlungen von Sachverständigen für betroffene Mütter weitreichende Folgen haben können\, insbesondere dann\, wenn diese Entscheidungen aus Sicht der Betroffenen nicht nachvollziehbar sind oder ihre Situation und ihre Schilderungen von Gewalt nicht ausreichend berücksichtigt werden.  \nFür Alleinerzieher*innen stellt sich in solchen Situationen häufig die Frage: Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich\, wenn ich mich durch eine gerichtliche Entscheidung oder eine sachverständige Empfehlung geschädigt oder in meinen Rechten verletzt fühle? Und unter welchen Voraussetzungen können daraus Amtshaftungs- oder Schadenersatzansprüche entstehen?  \nDiesen rechtlichen Möglichkeiten wird in der familienrechtlichen Praxis bislang vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade für betroffene Mütter kann es jedoch wichtig sein\, die eigenen Rechte und mögliche rechtliche Schritte zu kennen. 
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SUMMARY:Webinar „Wie Frauen und Alleinerzieher*innen die Polizei nach Partnergewalt erleben“
DESCRIPTION:Kostenloses Webinar mit Magdalena Übleis-Lang | Mittwoch\, 2. Dezember 2026 | 19 – 21 Uhr \nFrauen kontaktieren die Polizei oft aus akuter Angst vor schwerer Gewalt oder Tötung – für sich selbst oder ihre Kinder. Doch wie erleben sie diesen entscheidenden Kontakt? Und welche Hürden stehen einem wirksamen Opferschutz im Weg? \nDiese Veranstaltung rückt die Herausforderungen und Erfahrungen von Betroffenen sowie Opferschutzmitarbeiter*innen mit der Polizei ins Zentrum. Die zugrundeliegende Masterarbeit basiert auf einer qualitativen Studie mit Interviews und einer Fokusgruppe. \nDie Ergebnisse zeigen: Betroffene stoßen im Kontakt mit der Polizei auf große Hürden. Dazu zählen hohe Erwartungen daran\, wie sich Opfer „zu verhalten haben“\, Schwierigkeiten der Polizei\, Gefährder zu erkennen – besonders wenn diese manipulativ sind oder selbst Polizisten –\, sowie eine kaum hinterfragte Macht der Polizei zu entscheiden\, wer als Opfer anerkannt wird. \nBleiben opferschutzbezogene Maßnahmen aus\, führt das häufig dazu\, dass Gewalt wieder erlebt wird. Aus den Ergebnissen werden konkrete Vorschläge abgeleitet\, wie die Polizeiarbeit verbessert werden kann\, um Betroffene besser zu schützen und sekundäre Viktimisierung durch die Polizei zu vermeiden. \nInhalte des Webinars:\n\nWarum der erste Polizeikontakt über weiteren Schutz entscheidet\nHohe Erwartungen an Opfer: Wie das Narrativ vom „perfekten Opfer“ wirkt\nSchwierigkeiten der Polizei\, Gefährder zu identifizieren – besonders bei manipulativem Verhalten oder wenn der Gefährder selbst Polizist ist\nSprachliche Barrieren und Dolmetsch-Einsatz\nSekundäre Viktimisierung durch die Polizei: Wenn Opferschutz ausbleibt\nKonkrete Vorschläge zur Verbesserung der Polizeiarbeit und des Opferschutzes\n\nHinweis: Das Webinar stellt keine Rechtsberatung dar\, sondern evidenzbasierte Einblicke und Handlungsempfehlungen aus Forschung und Praxis. \nDie Vortragende:\nMagdalena Übleis-Lang ist Sozialarbeiterin und hat in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Frauenhaus Wien gearbeitet. Sie hält Masterabschlüsse in Gender Studies und Politikwissenschaft. Für ihre Masterarbeit „Wie Opfer von Partnergewalt die Polizei erleben“ erhielt sie den Johanna-Dohnal Preis 2025. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Partnergewalt gegen Frauen\, Geschlechtergerechtigkeit\, Migration und Neoliberalismuskritik. Aktuell arbeitet sie als politische Referentin für Frauen und Soziales. Sie lehrte an der Universität Wien (BA Politikwissenschaft) sowie an der FH St. Pölten (BA Soziale Arbeit). Sie arbeitete in verschiedenen Forschungsprojekten an der Universität Wien\, der ÖAW und dem Oiip. Demnächst schließt sie ihre Ausbildung zur Supervisorin\, Coach und Organisationsentwicklerin ab. Der rote Faden ihrer beruflichen Laufbahn ist ein tiefes Interesse an gesellschaftlicher Ungleichheit und sozialer Gerechtigkeit\, das Arbeiten mit und für Menschen. Magdalena ist Mutter eines dreijährigen Kindes und bemüht sich\, stets politisch up to date zu sein.
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SUMMARY:Internationaler Tag der Menschenrechtsaktivistinnen
DESCRIPTION:Am Internationaler Tag der Menschenrechtsaktivistinnen werden Menschenrechtsaktivistinnen geehrt\, die seit Jahrhunderten gegen das Patriarchat\, Diskriminierung und Ungleichheit kämpfen. Sie haben sich für eine freiere und gleichberechtigtere Welt eingesetzt und so maßgeblich zum Fortschritt der Menschheit beigetragen. Viele von ihnen standen an der Spitze von Sozialbewegungen und haben uns mit ihrem Kampf inspiriert. \nAls feministische Alleinerzieherinnen ehren wir an diesem Tag jährlich eine der vielen Menschenrechtsaktivistinnen\, die sich für Mütter und ihre Rechte eingesetzt haben. Gleichzeitig haben wir es uns auf unsere Fahnen geheftet\, ihr Vermächtnis zu verteidigen und weiterzutragen. \nMehr Infos zum Internationalen Tag der Menschenrechtsaktivistinnen:\nInternational Day for Women Human Rights Defenders – Statement by United Nations High Commissioner for Human Rights Volker Türk\, 29 November 2022 \nInternational Women Human Rights Defenders Day\, US Department of State\, November 2021
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SUMMARY:Tag der Menschenrechte
DESCRIPTION:Heute\, am 10. Dezember\, feiern wir den Internationalen Tag der Menschenrechte\, der an die Verabschiedung der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 erinnert. Diese Rechte gelten für alle Menschen\, unabhängig von Geschlecht\, Herkunft oder Lebenssituation. \nAlleinerzieher*innen in Österreich erleiden Diskriminierung in vielen Lebensbereichen\, zum Beispiel am Arbeitsmarkt\, im Steuerrecht\, im Pensionssystem und dem Unterhaltsrecht. Etwa die Hälfte der Alleinerzieher*innen und ihre Kinder leben deshalb in Armut oder Ausgrenzung. Im Familienrecht geschehen oftmals die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen: Mütter und Kinder erleben institutionelle Gewalt. Ihre Rechte als Gewaltopfer werden verletzt. Sie begegnen Vorurteilen gegenüber Frauen und stehen oftmals unter Generalverdacht. Sie werden gezwungen\, dem gewalttätigen Mann immer wieder gegenüberzutreten. Auch Alleinerzieher*innen und ihre Kinder\, die zu Unrecht unter Berufung auf „Gefahr im Verzug“ von der Kinder- und Jugendhilfe in Obhut genommen wurden\, erleiden schwere Menschenrechtsverletzungen in Form von institutioneller Gewalt durch ungerechtfertigte Kindesabnahmen! \nWir erinnern heute daran\, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind\, schon gar nicht\, wenn es um ein so wichtiges Gut wie die Familie und Kinder geht! Stoppt institutionelle Gewalt! \n#TagDerMenschenrechte #StopptInstitutionelleGewalt #HumanRightsDay #OurRightsOurFuture \nhttps://www.un.org/en/observances/human-rights-day\nhttps://www.ohchr.org/en/aboutus/pages/humanrightsday.aspx \n„Die Frage der Menschenrechte ist so wichtig\, dass es bezüglich ihrer Gültigkeit keine Meinungsverschiedenheiten geben kann.“ \nDalai Lama
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SUMMARY:Charity: Vorweihnachtliche Lesung mit Cornelius Obonya 
DESCRIPTION:Lesung mit Cornelius Obonya |  Freitag\, 18. Dezember | 18 Uhr\nBezirksmuseum Hietzing\, Am Platz 1\, 1130 Wien \nWenn die Tage kürzer werden und sich der Zauber der Vorweihnachtszeit über die Stadt legt\, ist es Zeit\, innezuhalten und füreinander da zu sein. \nAm Freitag\, dem 18. Dezember 2026 um 18 Uhr lädt der Verein FEM.A zu einem besonderen Abend ins Bezirksmuseum Hietzing zu einer vorweihnachtlichen Lesung mit Cornelius Obonya ein. Als einer der bedeutendsten Schauspieler Österreichs versteht er es wie kaum ein anderer\, Sprache zum Klingen zu bringen\, klar\, eindringlich und mit einer Tiefe\, die weit über den Moment hinaus wirkt. Seine Stimme trägt durch Texte\, legt Zwischentöne frei und schafft genau jene konzentrierte Atmosphäre\, die die Adventszeit so besonders macht. Durch den Abend führt die Obfrau von FEM.A\, Andrea Czak. Es wird ein Abend voller Worte sein\, die nachklingen. Ein Abend\, an dem Literatur und vorweihnachtliche Stimmung zusammenfinden\, ruhig\, berührend und von einer Intensität\, die Raum lässt zum Zuhören und Nachdenken. \nGleichzeitig ist dieser Abend mehr als eine Lesung\, denn er ist ein Zeichen der Solidarität. FEM.A unterstützt alleinerziehende Frauen\, die im Alltag oft große Verantwortung alleine tragen und auf konkrete Hilfe angewiesen sind. Nach Kürzungen der finanziellen Mittel ist diese Unterstützung für den Verein wichtiger denn je. Mit Deinem Kommen und Deiner Spende leistest Du einen direkten Beitrag. Komm und bring Dien Freund*innen mit. Denn gerade in der stillsten Zeit des Jahres zeigt sich\, was wirklich zählt. \nVor Ort lädt ein Büchertisch der Buchhandlung Ober St. Veit zum Stöbern ein\, vielleicht findest Du dort ein besonderes Weihnachtsgeschenk.
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SUMMARY:Online-Mitgliedertreffen "Alleinerzieher*innen united"
DESCRIPTION:Unsere Online-Mitgliedertreffen finden unter dem Motto „Alleinerzieher*innen united“ statt. Im Mittelpunkt stehen Vernetzung\, gegenseitige Unterstützung und Motivation. Die Treffen werden moderiert und bieten einen geschützten Raum für Austausch\, gegenseitige Stärkung und das gute Gefühl: Du musst schwierige Situationen nicht alleine bewältigen. \nEin wesentliches Element ist dabei die kollegiale Beratung: Jede Teilnehmerin bringt ihre Erfahrungen\, ihr Wissen und ihre Perspektiven ein und gibt diese an die Gruppe weiter. Du hast die Möglichkeit\, Deine persönliche Situation einzubringen\, Fragen zu stellen und Feedback\, Tipps sowie neue Sichtweisen zu erhalten. \nGerade in belastenden und herausfordernden Zeiten kann der Austausch mit anderen eine wertvolle Hilfe und wichtige Orientierung sein\, besonders bei Themen rund um Gericht\, Familiengerichtshilfe\, Kinder- und Jugendhilfe\, psychologische Gutachten oder Besuchsbegleitung. Welche Vorgehensweisen haben sich bewährt? Welche Herausforderungen können auftreten? Was kann Dich stärken und unterstützen? Wie laufen Elternberatung\, Mediation\, gerichtliche Verfahren oder Besuchskontakte ab? \nAuch ganz konkrete Fragen und schwierige Situationen finden hier Platz: Wie gehe ich mit Konflikten mit dem Ex-Partner um? Was kann ich tun\, wenn ich das Gefühl habe\, dass meine Kinder beeinflusst oder manipuliert werden? Wie erkenne ich Formen von Gewalt\, auch wenn sie nicht immer sichtbar sind? Und wie kann ich Gewalterfahrungen oder problematische Dynamiken im Familienrechtsverfahren klar und verständlich kommunizieren? \nBesonders wichtig: Du bist mit Deinen Sorgen\, Fragen und Erfahrungen nicht allein. Viele andere haben ähnliche Situationen erlebt\, stehen vor denselben Herausforderungen oder haben bereits Wege gefunden\, die helfen können. Manchmal macht schon das Wissen\, verstanden zu werden und Unterstützung zu finden\, einen großen Unterschied. \nUnser Ziel ist es\, Euch miteinander zu vernetzen\, damit Ihr Euch gegenseitig stärken\, begleiten und als Vertrauenspersonen unterstützen könnt\, sowohl emotional als auch praktisch. Gemeinsam entsteht ein Netzwerk\, das trägt\, ermutigt und Kraft gibt. \nUnsere Obfrau Andrea Czak führt durch den Abend. Wir freuen uns darauf\, bekannte und neue Gesichter willkommen zu heißen! \nDie Einladung inklusive Anmeldemöglichkeit wird exklusiv vor dem Treffen an unsere Mitglieder versendet. \nDu möchtest dabei sein\, bist aber noch nicht Mitglied bei FEM.A? Dann melde Dich hier an: \nhttps://community.verein-fema.at/mitglied-werden/
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