BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//FEMA - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:FEMA
X-ORIGINAL-URL:https://verein-fema.at
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für FEMA
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Vienna
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Vienna:20250321T090000
DTEND;TZID=Europe/Vienna:20250321T170000
DTSTAMP:20260422T105904
CREATED:20250113T080936Z
LAST-MODIFIED:20250311T102547Z
UID:10000476-1742547600-1742576400@verein-fema.at
SUMMARY:Präsenzveranstaltung: Fachtagung mit Expert*innen im Unterhaltsrecht - 2. Tag
DESCRIPTION:Fachtagung ist am 20. und 21. März 2025 im Dachgeschoss des Juridicums\,\nSchottenbastei 10 – 16\, 1010 Wien\, von 9 – 17 Uhr. \n2. Tag der Fachtagung – 21. März 2025\nDie Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos\nIn den letzten Jahrzehnten ist eine zunehmende Komplexität im Bereich familienrechtlicher Entscheidungen zu verzeichnen. Dies hat maßgeblich mit dem Einzug der Psy-Wissenschaften an den Gerichten\, einem gesamt-europäischem Trend\, zu tun. Der langjährige Leiter des Psychologischen Instituts an der Medizinischen Universität Hannover\, Uwe Tewes\, weist in seinem Buch „Psychologie im Familienrecht“ darauf hin\, dass durch die massiv angestiegene Anzahl an beteiligten Player*innen auch die Fehleranfälligkeit gestiegen ist. Die Vielzahl an beteiligten Stellen und somit Disziplinen bringt auch den Einfluss verschiedenster Paradigmen auf die Urteilsfindung mit sich. Nicht nur verschiedene Berufsgruppen\, Bildungswissenschaftler*innen\, Sozialarbeiter*innen\, Psycholog*innen\, auch Stakeholder von Mütter- oder Vätervereinen drängen heute mehr denn je mit ihren Vorstellungen durch Lobbying in die Gerichtssäle. So fand der Soziologe Wolfgang Hammer in einer Studie durchgeführt an deutschen Gerichten\, Jugendämtern\, bei Sachverständigen und anderen Akteur*innen heraus\, wie sehr vor allem mütterfeindliche Narrative mittlerweile im Mainstream angekommen sind. \nDie von FEM.A organisierte interdisziplinäre Tagung will den verschiedenen Positionen Raum bieten\, um den offenen Diskurs über die Ausrichtung eines neuen\, modernen Kindschaftsrechts zu ermöglichen und allzu einfache Lösungen zu hinterfragen. Dafür sollen Expert*innen aus dem Bereich der Rechtswissenschaften\, der Soziologie\, der Psychologie\, Psychotherapie\, Psychiatrie\, Gender Studies\, Geschichtswissenschaften\, Ökonomie und Konfliktforschung zu Wort kommen\, die aufzeigen\, wie sehr das neue Gesetzesvorhaben von gewissen Ideologien und Paradigmen geleitet wird und wie diese historische einzuordnen sind. Am Ende der zweitägigen Veranstaltung hofft FEM.A\, mehr Transparenz zur Frage geschaffen zu haben\, wo Wissenschaft endet\, und Lobbying beginnt – und was tatsächlich aktueller Stand der Forschung ist. \nAm zweiten Tag der interdisziplinären Tagung will FEM.A das Thema Unterhalt umfassend beleuchten. Die derzeit vorliegenden Studien EU-SILC 2022\, die Kinderkostenanalyse 2021 sowie die Unterhaltsbefragung 2021 zeichnen ein düsteres Bild: Etwa die Hälfte der Kinder\, die in Ein-Elternhaushalten leben\, sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Kinderarmut hat besonders hohe Folgekosten für die Betroffenen selbst und die Gesellschaft: Der Gesundheitszustand dieser Kinder ist im Vergleich schlechter\, sie bekommen meist eine schlechtere Ausbildung und werden in der Folge weniger verdienen und somit auch weniger Steuern zahlen können. Einer der Hauptgründe für die Armut von Kindern von Alleinerzieher*innen ist der fehlende oder zu geringe Unterhalt der unterhaltspflichtigen Elternteile. Wir präsentieren die aktuellen Studienergebnisse und zeigen auf\, wie sich der gesetzliche Wille im Laufe der Zeit gewandelt hat\, und welche Änderungen bevorstehen könnten. \nProgramm\nTag 2: Narrative\, Ideologien und AkteurInnen im Unterhaltsrecht auf dem Prüfstand\n08.45   Einlass \n09.00   Eröffnung\nPetra Unger\, Moderatorin\, Wiener Frauen*Spaziergänge \n09.10   Keynote: Familienleistungen als Politikum\nKlaudia Frieben\, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings\, ÖFR \n10.00  Eine alleinerziehende Mutter erzählt von finanzieller Gewalt\nBettina Hössel\, Psychologische Beratung & Supervision \n10.45   Kaffeepause \n11.15  Wer zahlt für Kinder nach der Trennung: Wieviel es kostet\, ein Kind allein groß zu ziehen\nJutta Mailänder\, Analystin für Sozial- und Familienpolitik\, FEM.A\, Wien \n12.00   Mittagspause\n(Es gibt die Möglichkeit\, sich in der Kantine auf eigene Kosten zu verköstigen\, FEM.A stellt kein Mittagessen zur Verfügung) \n13.15   Kindesunterhalt zwischen Bedarf und Leistungsfähigkeit: Warum die derzeitigen Unterhaltsgesetze für Kindesarmut verantwortlich sind\nJudith Kolb\, Rechtsanwältin\, Graz \n14.00   Kindeswohl: Wie sich Kinderarmut auf Kinder auswirkt\nCaroline Culen\, Klinische Psychologin\, Wien \n14.45   Kaffeepause \n15.15   Einkommen und Lebensbedingungen von Ein-Elternhaushalten in Österreich\nRichard Heuberger\, Statistik Austria \n16.00   Podiumsdiskussion Wie können neue Konzepte im Unterhaltsrecht aussehen?\nAm Podium: Klaudia Frieben\, Jutta Mailänder\, Judith Kolb\, Bettina Hössel und Caroline Culen \nModeration: Petra Unger \n17.00   Abschlussresümee \n17.15   Ende der Fachtagung
URL:https://verein-fema.at/event/fachtagung-mit-expertinnen-im-familien-und-unterhaltsrecht-2-tag/
LOCATION:Juridicum\, Dachgeschoß\, Schottenbastei 10 - 16\, Wien\, Wien\, 1010\, Österreich
CATEGORIES:Fachtagung,Präsenz
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://verein-fema.at/wp-content/uploads/2024/12/Fachtagung.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Vienna:20250320T090000
DTEND;TZID=Europe/Vienna:20250320T170000
DTSTAMP:20260422T105904
CREATED:20241219T155930Z
LAST-MODIFIED:20250320T085003Z
UID:10000467-1742461200-1742490000@verein-fema.at
SUMMARY:Präsenzveranstaltung: Fachtagung mit Expert*innen im Familienrecht - 1. Tag
DESCRIPTION:Fachtagung mit Expert*innen im Familien- und Unterhaltsrecht – 20. – 21. März 2025 | von 9 – 17 Uhr\nDachgeschoss des Juridicums | Schottenbastei 10 – 16\, 1010 Wien \n1. Tag der Fachtagung – 20. März 2025\nDie Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos\nIn den letzten Jahrzehnten ist eine zunehmende Komplexität im Bereich familienrechtlicher Entscheidungen zu verzeichnen. Dies hat maßgeblich mit dem Einzug der Psy-Wissenschaften an den Gerichten\, einem gesamt-europäischem Trend\, zu tun. Der langjährige Leiter des Psychologischen Instituts an der Medizinischen Universität Hannover\, Uwe Tewes\, weist in seinem Buch „Psychologie im Familienrecht“ darauf hin\, dass durch die massiv angestiegene Anzahl an beteiligten Player*innen auch die Fehleranfälligkeit gestiegen ist. Die Vielzahl an beteiligten Stellen und somit Disziplinen bringt auch den Einfluss verschiedenster Paradigmen auf die Urteilsfindung mit sich. Nicht nur verschiedene Berufsgruppen\, Bildungswissenschaftler*innen\, Sozialarbeiter*innen\, Psycholog*innen\, auch Stake-holder von Mütter- oder Vätervereinen drängen heute mehr denn je mit ihren Vorstellungen durch Lobbying in die Gerichtssäle. So fand der Soziologe Wolfgang Hammer in einer Studie durchgeführt an deutschen Gerichten\, Jugendämtern\, bei Sachverständigen und anderen Akteur*innen heraus\, wie sehr vor allem mütterfeindliche Narrative mittlerweile im Mainstream angekommen sind. \nDie von FEM.A organisierte interdisziplinäre Tagung will den verschiedenen Positionen Raum bieten\, um den offenen Diskurs über die Ausrichtung eines neuen\, modernen Kindschaftsrechts zu ermöglichen und allzu einfache Lösungen zu hinterfragen. Dafür sollen Expert*innen aus dem Bereich der Rechtswissenschaften\, der Soziologie\, der Psychologie\, Psychotherapie\, Psychiatrie\, Gender Studies\, Geschichtswissenschaften\, Ökonomie und Konfliktforschung zu Wort kommen\, die aufzeigen\, wie sehr das neue Gesetzesvorhaben von gewissen Ideologien und Paradigmen geleitet wird und wie diese historische einzuordnen sind. Am Ende der zweitägigen Veranstaltung hofft FEM.A\, mehr Transparenz zur Frage geschaffen zu haben\, wo Wissenschaft endet\, und Lobbying beginnt – und was tatsächlich aktueller Stand der Forschung ist. \nAm zweiten Tag der interdisziplinären Tagung will FEM.A das Thema Unterhalt umfassend beleuchten. Die derzeit vorliegenden Studien EU-SILC 2022\, die Kinderkostenanalyse 2021 sowie die Unterhaltsbefragung 2021 zeichnen ein düsteres Bild: Etwa die Hälfte der Kinder\, die in Ein-Elternhaushalten leben\, sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Kinderarmut hat besonders hohe Folgekosten für die Betroffenen selbst und die Gesellschaft: Der Gesundheitszustand dieser Kinder ist im Vergleich schlechter\, sie bekommen meist eine schlechtere Ausbildung und werden in der Folge weniger verdienen und somit auch weniger Steuern zahlen können. Einer der Hauptgründe für die Armut von Kindern von Alleinerzieher*innen ist der fehlende oder zu geringe Unterhalt der unterhaltspflichtigen Elternteile. Wir präsentieren die aktuellen Studienergebnisse und zeigen auf\, wie sich der gesetzliche Wille im Laufe der Zeit gewandelt hat\, und welche Änderungen bevorstehen könnten. \nDie von FEM.A organisierte interdisziplinäre Tagung will den Diskurs über ein modernes Kindschaftsrecht fördern\, Ideologien und Paradigmen hinterfragen und mehr Transparenz schaffen. \nProgramm\nTag 1: Narrative\, Ideologien und Akteur*innen im Familienrecht auf dem Prüfstand\n08.45 Einlass \n09.00   Eröffnung\nPetra Unger\, Moderatorin\, Wiener Frauen*Spaziergänge \n09.30   Keynote: Die neuen Narrative im Kindschaftsrecht\nAndrea Czak\, Obfrau Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A\, Wien \n10.00   Eine alleinerziehende Mutter erzählt von Nachtrennungs- und institutioneller Gewalt \n10.45   Kaffeepause \n11.15   Der neue Geist des Kindschaftsrechts – eine Analyse der spezifisch österreichischen Rechtssituation seit 2013 (KindNamRÄG)\nSonja Aziz\, Rechtsanwältin\, Wien \n12.00   Mittagspause\n(Es gibt die Möglichkeit\, sich in der Kantine auf eigene Kosten zu verköstigen\, FEM.A stellt kein Mittagessen zur Verfügung) \n13.15   Helfersystem oder Mittäter*innenschaft? Gedanken zu Macht und Gewalt im Rahmen von Obsorgeverfahren\nElisabeth Cinatl\, Psychotherapeutin\, Mödling \n14.00   Der Einfluss von Sachverständigen und der Kinder- und Jugendhilfe in Pflegschaftsverfahren\nBarbara Beclin\, Juristin\, Wien \n14.45   Kaffeepause \n15.15   Podiumsdiskussion: Wie können neue Konzepte im Familienrecht aussehen?\nAm Podium: Sonja Aziz\, Barbara Beclin\, Elisabeth Cinatl\, Andrea Czak\nModeration: Petra Unger\n \n16.45   Abschlussresümee und Ausblick \n17.00   Ende des 1. Tages der Fachtagung
URL:https://verein-fema.at/event/fachtagung-familien-und-unterhaltsrecht/
LOCATION:Juridicum\, Dachgeschoß\, Schottenbastei 10 - 16\, Wien\, Wien\, 1010\, Österreich
CATEGORIES:Fachtagung,Präsenz
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://verein-fema.at/wp-content/uploads/2024/12/Fachtagung.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR