
Webinar: Wie Alleinerzieher*innen sich strategisch gut auf ein familienrechtliches Gutachten vorbereiten können

Wie Alleinerzieher*innen sich strategisch gut auf ein familienrechtliches Gutachten vorbereiten können
Webinar: Wie Alleinerzieher*innen sich strategisch gut auf ein familienrechtliches Gutachten vorbereiten können
Webinar mit Markus Drechsler am Mittwoch, den 3. Juni 2026 | 19 – 21 Uhr
Familienrechtsverfahren stellen für Mütter eine erhebliche emotionale und psychische Belastung dar – insbesondere dann, wenn es um Fragen der Obsorge oder des Kontaktrechts geht. Eine zentrale Rolle in diesen Verfahren spielen psychologische und mitunter auch psychiatrische Gutachten, die oft maßgeblich darüber entscheiden, wie Gerichte die Eltern-Kind-Beziehungen bewerten und welche Maßnahmen sie setzen. Doch gerade in hochstrittigen Verfahren oder bei Gewalt- und Manipulationsvorwürfen kann die Begutachtung für betroffene Elternteile und Kinder zur zusätzlichen Belastung werden – insbesondere dann, wenn methodische Mängel, Voreingenommenheit oder eine unzureichende Berücksichtigung von Gewalt- und Kindeswohlaspekten vorliegen.
In diesem Seminar beleuchten wir die Rolle psychologischer Gutachten in familienrechtlichen Verfahren aus einer kritischen Perspektive. Wir zeigen auf, welche Anforderungen an qualifizierte und methodisch fundierte Begutachtungen gestellt werden müssen, wie Betroffene sich gegen fehlerhafte oder einseitige Gutachten zur Wehr setzen können und welche Möglichkeiten es gibt, sich auf die Begutachtungssituation individuell vorzubereiten.
Eingegangen wird unter anderem auf folgende Fragen:
- Welche Rolle spielen psychologische Gutachten in Obsorge- und Familienrechtsverfahren, und wie beeinflussen sie gerichtliche Entscheidungen?
- Welche Qualitätskriterien müssen Gutachten erfüllen, um eine objektive und methodisch fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten?
- Wie können sich Betroffene gegen fehlerhafte, voreingenommene oder wissenschaftlich nicht haltbare Gutachten wehren?
- Welche rechtlichen und fachlichen Möglichkeiten gibt es, ein Gegengutachten oder eine fachliche Überprüfung eines bestehenden Gutachtens einzufordern?
- Inwiefern werden psychologische Konzepte wie „Parental Alienation“ oder „Bindungstoleranz“ in der Begutachtung herangezogen, und wie kann man auf unzutreffende Annahmen reagieren?
- Welche Fallstricke gibt es bei der Kommunikation mit Sachverständigen, Gerichten und Behörden, und wie kann man sich darauf vorbereiten?
- Wie können sich betroffene Mütter und Kinder vor Retraumatisierung durch familienrechtliche Verfahren schützen?
- Wie kann man sich als Betroffene auf die Begutachtungssituation konkret vorbereiten?
- Welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, um sicherzustellen, dass Kindeswohlaspekte und erlittene Gewalt in Obsorge- und Kontaktrechtsentscheidungen angemessen berücksichtigt werden?
Viel zu oft erleben Betroffene, dass psychologische Gutachten in Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren nicht den wissenschaftlichen Standards entsprechen, Gewalt- und Manipulationsdynamiken nicht ausreichend berücksichtigt werden oder stereotype Vorstellungen über Elternrollen Einfluss auf die Bewertung nehmen. Dies kann schwerwiegende Folgen für Obsorge- und Kontaktregelungen haben und zu weiteren Belastungen oder sogar einer Gefährdung von Kindern führen.
Mit den aktuellen Leitlinien zur Qualitätssicherung psychologischer Gutachten in familiengerichtlichen Verfahren gibt es jedoch klare Vorgaben, die Sachverständige einhalten müssen. Der Experte Markus Drechsler zeigt in diesem Seminar, wie Du die Einhaltung dieser Standards einfordern kannst, woran Du ein methodisch korrektes Gutachten erkennst, und welche Möglichkeiten bestehen, sich gegen fehlerhafte oder parteiische Begutachtungen zu wehren.
Außerdem hast Du die Möglichkeit, in einer Fragerunde mit dem Experten spezifische Fragen zu Deiner individuellen Situation zu stellen und um einzelne Gutachtensituationen nachzustellen und selbst auszuprobieren.
Der Vortragende:

Markus Drechsler ist Berater für Straf- und Familienrechtsverfahren, organisiert mediale Begleitung von Gerichtsverfahren (Litigation PR), begleitet und koordiniert umfangreichen Verfahren und ist Journalist. Er beschäftigt sich seit 2012 mit dem Maßnahmenvollzug. Durch diese Tätigkeiten ist er oft mit psychiatrischen und psychologischen Gutachten konfrontiert. Dieses Wissen und diese Erfahrungen kann er durch die Kontakte zu und den Austausch mit internationalen Experten noch aufwerten. Außerdem ist er Herausgeber und Chefredakteur des Magazins „Menschen & Rechte“.
Besonders am Herzen liegt Markus Drechsler die Arbeit mit Menschen und deren Begleitung und Koordination in umfassenden Gerichtsverfahren im Strafrecht, Familienrecht und Fremdenrecht.
Er lebt mit seiner Frau, deren Kindern und dem Familienhund Yoko in Wien.
Seine Tätigkeitsschwerpunkte:
- Analyse von psychiatrischen und psychologischen Gutachten in Zusammenarbeit mit FachexpertInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.
- Mediale Begleitung von Gerichtsverfahren (Litigation PR).
- Begleitung und Koordination von umfangreichen Verfahren im Straf-, Familien- und Fremdenrecht.
Er ist Mitglied bei: AIDP – Internationale Strafrechtsgesellschaft, Österreichischer
Journalisten Club, Österreichischer Juristenverband, Presseclub Concordia, International Press Institute und der Prisoner Learning Alliance.
Weiters ist Markus Drechsler bereits mit dem Prof-Claus-Gatterer-Preis für sozial engagierten Journalismus und der Sozialmarie ausgezeichnet worden.
Markus Drechsler
Simmeringer Hauptstraße 108B/10
1110 Wien
Telefon: +43 1 435 12 30
Web: www.zentrum-familienrecht.at
Mail: kontakt@zentrum-familienrecht.at
Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.
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