Lesung „Female Rage“ mit Beatrice Frasl „Patriachale Belastungsstörung. Geschlecht, Klasse und Psyche“ und Anja Bachl mit „Weich werden“

Hietzinger Bezirksmuseum, Am Platz 2, 1130 Wien | 16.02.2023 | 19 Uhr

Über die Wut der ernüchternden Realität im Patriarchat Feministin zu sein: Beatrice Frasl wühlt tief in den Eingeweiden unseres „kranken“ Gesundheitssystems. Ihr Buch behandelt die Zusammenhänge von Patriarchat und mentaler Gesundheit. Anja Bachl will mit Ihrer Lyrik die Herzen mit Wucht treffen und verändert – darüber, wie wir uns Narben körpereigen machen, welche Spuren wir nicht hinterlassen und die Gespenster, die bleiben.

Mit Beatrice Frasl, Feministin, Kulturwissenschaftlerin/Geschlechterforscherin, Podcasterin, Kolumnistin und Anja Bachl, Feministin, Schriftstellerin und Kunsttherapeutin.

Moderation: Andrea Czak, Obfrau des Vereins Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A

In Kooperation mit dem Haymon Verlag 

Büchertisch: Bücher & Geschenkeladen, Buchhandlung 1130 Wien

Nähere Infos zu den Büchern und den Autorinnen:

Beatrice Frasl – Patriachale Belastungsstörung. Geschlecht, Klasse und Psyche (2022) https://www.haymonverlag.at/produkt/patriarchale-belastungsstoerung/

Anja Bachl – Weich werden (2022):  https://www.haymonverlag.at/produkt/weich-werden/

Die Veranstaltung ist offen für alle.

Anschließend Snacks und Getränke.

Die Autorinnen

Foto: Pamela Rusmann

Beatrice Frasl

Beatrice Frasl ist Kulturwissenschaftlerin/Geschlechterforscherin, Podcasterin, Kolumnistin und immer: Feministin. In ihren Arbeiten setzt sie sich seit Jahren mit den Leerstellen im Gesundheitssystem, psychischen Erkrankungen und Feminismus auseinander. In ihrem Podcast „Große Töchter“ bearbeitet sie geschlechterspezifische, gesellschaftspolitische Fragen. Als @fraufrasl betreibt sie auf Social Media Aufklärung zum Thema psychische Gesundheit und Feminismus. Ihr Ziel? Ein besserer Zugang zu Therapie für alle und: das endgültige Aus für das Patriarchat.

Foto: Sarah Fruehling

Anja Bachl

Anja Bachl ist Schriftstellerin und Kunsttherapeutin. In ihren Texten wird das zutiefst Persönliche zum Politikum: das Frausein, die Mutterschaft, die Zwänge der Gesellschaft, die Liebe und Intensität des Lebens. Anja Bachls Sprache ist plastisch, eindringlich. Die Bilder, die durch die Gedichte entstehen und greifbar werden, tanzen im Kopf der Lesenden, bleiben haften. 2021 erhielt Anja Bachl den Irma-von-Troll- Borostyáni-Preis für journalistische Beiträge. „weich werden“ ist das Debüt der Autorin, ihre Lyrik wurde mit dem Georg-Trakl-Förderungspreis ausgezeichnet.

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