Podiumsdiskussion „Von der ‚Gruppenvergewaltigung‘ zum glatten Freispruch“

Am 25. November 2025 fand in Wien die Präsenz-Podiumsdiskussion „Von der ‚Gruppenvergewaltigung‘ zum glatten Freispruch“ statt. Ziel der Diskussion war es, juristische, gesellschaftliche und psychologische Aspekte sexueller Gewalt sowie die Gründe für niedrige Verurteilungsraten in Österreich zu beleuchten. Grundlage der Veranstaltung waren aktuelle Fälle sexueller Gewalt und die damit verbundene öffentliche Debatte über Strafverfahren und Urteile im Sexualstrafrecht. Nur ein geringer Anteil der angezeigten Gewalttaten führe zu Verurteilungen, was aus Sicht der Veranstalterin kritisch hinterfragt wurde.

Auf dem Podium sprachen Mag.a Rebecca Oberdorfer, Mag.a Pia Hoffmann und Clemens Neuhold, MSc., moderiert von Andrea Czak, MA. Die Referent*innen behandelten unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen, die Situation von Betroffenen und die gesellschaftliche Wahrnehmung sexualisierter Gewalt. Zudem wurden Fragen der Gesetzgebung und Prävention erörtert sowie mögliche Veränderungen zur Verbesserung des Opferschutzes diskutiert.

Die Diskussion wurde im Kontext zahlreicher aktueller Fälle geführt, darunter medienpräsentierte Prozesse, in denen Vorwürfe sexueller Gewalt juristisch bewertet wurden und Urteile – auch Freisprüche – für öffentliche Kontroversen sorgten.

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