Kinder- und Jugendhilfe, Kinderbeistand, Besuchsmittlung, Elternberatung und  Mediation

Kinder- und Jugendhilfe, Kinderbeistand, Besuchsmittlung, Elternberatung und  Mediation

Welche Aufgaben haben die begleitenden Institutionen des Pflegschaftsgerichts wie Kinderbeistand, Besuchsmittlung, Elternberatung, Mediation und Kinder- und Jugendhilfe? Was wird hier von mir als Mutter erwartet?

Worum geht es?

Im Rahmen eines Pfegschaftsverfahrens ist ein Elternteil oft mit den Begriffen „Kinder- und Jugendhilfe, Kinderbeistand, Besuchsmittlung/-begleitung, Elternberatung und Mediation“ konfrontiert.

Immer wieder stellt sich die Frage der gesetzlichen Verankerung und welche Maßnahmen ein Pflegschaftsgericht beschlussmäßig auferlegen kann. Muss ich als Elternteil mitwirken? Über welche Institutionen erfolgen Besuchsmittlungen oder -begleitungen und was ist das definierte Ziel dieser Maßnahmen?

Während diesem gegenständlichen Rechtsworkshop wird jeder der einzelnen Begriffe näher beleuchtet. Der Rechtsworkshop „Kinder- und Jugendhilfe, Kinderbeistand, Besuchsmittlung/-begleitung, Elternberatung und Mediation“ soll dir nachstehendes Wissen vermitteln:

  • Was versteht man unter dem Begriff „Kinder- und Jugendhilfe“ und wie erfolgt die gesetzliche Regelung?
  • Was ist von der Kinder- und Jugendhilfe mitumfasst?
  • Welche Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gibt es?
  • Was versteht man unter dem Begriff „Kinderbeistand“?
  • Wann bestellt ein Pflegschaftsgericht einen Kinderbeistand und was sind seine Aufgaben?
  • Was versteht man unter dem Begriff der „Besuchsmittlung“ und der „Besuchsbegleitung“?
  • Wie erfolgt die Finanzierung einer Besuchsbegleitung?
  • Was sind die Aufgaben einer Besuchsmittlung und Besuchsbegleitung und welche Berichtspflicht hat ein Besuchsmittler und -begleiter gegenüber dem Pflegschaftsgericht?
  • Was bedeutet der Begriff der „Elternberatung“?
  • Was ist das definierte Ziel einer Elternberatung?
  • Wie viele Einheiten werden auferlegt?
  • Wird die Einhaltung von gerichtlich auferlegten Einheiten überprüft?
  • Was versteht man unter dem Begriff der „Mediation“?
  • Wie läuft eine Mediation ab, was sind die Voraussetzungen?
  • Was ist das definierte Ziel einer Mediation?
  • Was ist der Unterschied zwischen Elternberatung und Mediation?
  • Praxisbeispiele
  • Diskussionspunkte

Vortragende:

Dr.in Judith Kolb ist Anwältin in Graz. Sie ist seit 2013 Rechtsanwältin und hat seit 1. August 2023 eine eigene Kanzlei in Graz. Ihr beruflicher Schwerpunkt liegt im Familienrecht. Im Rahmen ihrer Vertretungstätigkeit in Pflegschaftsverfahren (Obsorge/Kontaktrecht) sowie auch im Unterhaltsverfahren stellt sich immer wieder die Frage, inwieweit gegen Entscheidungen von Richtern:Innen und Empfehlungen von Sachverständigen Ansprüche definiert werden können. Die Frage der Amtshaftungsansprüche und Schadensersatzansprüche wird kaum Bedeutung beigemessen. 
Warum der Großteil unserer Angebote Frauen* und weiblich gelesenen Personen vorbehalten ist

Der Großteil unserer Webinare und Seminare richtet sich an Frauen* und weiblich gelesene Personen, um einen geschützten Raum zu schaffen. Viele Teilnehmerinnen* sind von Gewalt betroffen oder haben diese erlebt, in der Regel Männergewalt. In diesem sensiblen Kontext ist es wichtig, sich sicher austauschen zu können, ohne Angst vor Bewertung oder Rechtfertigungsdruck.

Diese Vorgehensweise versteht sich ausdrücklich nicht als Ausschluss von Männern, sondern als Beitrag zum Gewaltschutz und zur Stärkung von Betroffenen.

Unser Fördergeber, das Sozialministerium, unterstützt uns in dieser Haltung.

Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.