Welchen ideologischen Pseudodiagnosen Alleinerzieher*innen im Gerichtssaal begegnen

Welchen ideologischen Pseudodiagnosen Alleinerzieher*innen im Gerichtssaal begegnen

Ideologische Pseudodiagnosen im Gerichtssaal: Welche Funktion haben sie? Wie kann ich sie als solche erkennen? -Was kann ich tun, wenn im Gutachten diese Begriffe vorkommen?

Kostenloses Webinar am Donnerstag,  18. Jänner 2024 | 19 – 21 Uhr

Elternentfremdungssyndrom, Eltern-Kind-Entfremdungssyndrom, Parental-Alienation Syndrome, Besuchsrechtssyndrom, Bindungsintoleranz, Anpassungsblockierung, False-Memory-Syndrome…diese und ähnliche Begriffe tauchen in Gerichtsverhandlungen in Sachverständigen-Gutachten auf. Sie verändern sich im Laufe der Zeit, es kommen immer wieder neue Begriffe dazu.

Im Webinar wenden wir uns diesen Begrifflichkeiten zu und lernen, welche Funktion sie im Gutachten und in der Verhandlung haben. Wenn wir verstehen, warum sie eingesetzt werden, verstehen wir auch besser, wie damit umzugehen ist. Wir werden uns Themen des Kinderschutzes widmen, den Kindeswillen und das Kindeswohl besprechen. Im Zusammenhang mit der Europäischen Menschenrechtskonvention und den Kinderrechten ergeben sich Handlungsspielräume für Eltern und Kinder, die im Verfahren genützt werden wollen.

Das Webinar bietet auch den Zugang zur aktuellen Fachliteratur, die im Verfahren unterstützend eingesetzt werden kann.

Dr.in Ulrike Altendorfer-KlingGeneralsekretärin der Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP) 
Dr.in Altendorfer-Kling ist darüber hinaus als Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin ärztliche Leiterin der Kinder-Jugend-Seelenhilfe der Pro Mente SalzburgSie ist Lehrbeauftragte der Österreichischen Ärztekammer für Psychosoziale, Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin und zertifizierte Balintgruppenleiterin (in dieser Funktion Lehrbeauftragte der Med Uni Wien). In der Österreichischen Balintgesellschaft ist sie Vorstandsmitglied. Weiters ist sie Lehrbeauftragte des ÖAGG, Fachsektion Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel und der Paracelsus Medizinischen Universität (PMU). 

Warum der Großteil unserer Angebote Frauen* und weiblich gelesenen Personen vorbehalten ist

Der Großteil unserer Webinare und Seminare richtet sich an Frauen* und weiblich gelesene Personen, um einen geschützten Raum zu schaffen. Viele Teilnehmerinnen* sind von Gewalt betroffen oder haben diese erlebt, in der Regel Männergewalt. In diesem sensiblen Kontext ist es wichtig, sich sicher austauschen zu können, ohne Angst vor Bewertung oder Rechtfertigungsdruck.

Diese Vorgehensweise versteht sich ausdrücklich nicht als Ausschluss von Männern, sondern als Beitrag zum Gewaltschutz und zur Stärkung von Betroffenen.

Unser Fördergeber, das Sozialministerium, unterstützt uns in dieser Haltung.

Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.

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