
Webinar: Neue Männer braucht das Land – Patriarchale Macht, Frauenhass und demokratische Resilienz

Neue Männer braucht das Land – Patriarchale Macht, Frauenhass und demokratische Resilienz
Webinar: Neue Männer braucht das Land – Patriarchale Macht, Frauenhass und demokratische Resilienz
Webinar mit Dr. Wolfgang Hammer und Kathy Furor | Dienstag, 29. September 2026 | 19-21 Uhr
Wir erleben weltweit eine Zunahme antifeministischer Bewegungen, misogyn motivierter Gewalt und demokratischer Polarisierung. Welche Rolle spielen hier patriarchale Machtstrukturen. Und warum wird die Auseinandersetzung mit Männlichkeit in Politik, Institutionen und Gesellschaft häufig vernachlässigt? Doch was vor allem: Welche dramatischen Folgen hat das für Mütter und insbesondere Alleinerziehende?
In diesem Webinar diskutiert der Soziologe und Kinderschutzexperte Wolfgang Hammer zusammen mit der Soziologin und Filmemacherin Kathy Furor aktuelle Entwicklungen rund um Antifeminismus, Frauenhass und Männlichkeitsbilder, von digitalen Männernetzwerken über institutionelle Gewalt bis hin zu den gesellschaftlichen Folgen patriarchaler Normen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
• Warum gewinnen frauenfeindliche Narrative gerade bei jüngeren Männern an Einfluss?
• Wie wirken patriarchale Muster auf soziale Institutionen, Behörden, Familiengerichte?
• Welche Verantwortung tragen Männer in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen?
• Und wie könnte eine empathische, demokratische Männlichkeitskultur aussehen?
Das Webinar lädt dazu ein, Ursachen, Dynamiken und Handlungsmöglichkeiten gemeinsam zu reflektieren mit Blick auf Geschlechtergerechtigkeit, Prävention von Gewalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Autor:innen
Wolfgang Hammer, Dr. phil.: Als Soziologe und Pädagoge forscht Wolfgang Hammer seit 2013 zu den Themen Kinderschutz, Kinder- und Frauenrechte und zu frauenfeindlichen Narrativen in familiengerichtlichen Verfahren. Nationale und internationale Aufmerksamkeit erzielte er durch seine Studien Familienrecht in Deutschland 2022 und Macht und Kontrolle in familiengerichtlichen Verfahren 2024. 2017 wurde in den Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Kinderhilfswerks berufen. Er verfügt über Praxiserfahrungen in verschiedenen Arbeitsfeldern der Kinder-und Jugendhilfe und war von 2005 bis 2013 Leiter der Abteilung Kinder-und Jugendhilfe in der Hamburger Sozialbehörde. Er ist Vater von drei Söhnen.
Kathy Furor: Als Soziologin und Filmemacherin hat Kathy Furor sozialkritische und feministische Dokumentarfilme gedreht. Derzeit strebt sie eine Promotion zum Thema „Die Psychologisierung von Müttern“ an (Eine soziologische Analyse der Individualisierung struktureller Belastungen in der Mutterschaft und ihrer Funktion im Kontext gesellschaftlicher Machtverhältnisse). Sie engagiert sich im Anti-Feminizid-Netzwerk Hamburg, führt Workshops zum Thema an Schulen durch, hat einen Lehrauftrag zu geschlechtsspezifischer Diskriminierung an der HAW und befindet sich zusammen mit der Soziologin Tamara Candela in einer Arbeitsgemeinschaft mit Wolfgang Hammer. Sie ist Mutter von zwei Kindern.
Der Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A ist in Österreich einzigartig mit seinem Beratungs- und Serviceangebot rund um die Themen Finanzwissen, Unterhalt, Obsorge und Kontaktrecht. Es reicht von kostenlosen Webinaren mit Rechtsanwält*innen und Psycholog*innen, Entlastungsgesprächen an der kostenlosen FEM.A-Helpline, Orientierungsgesprächen zu finanziellen Beihilfen bis zu Informationen auf der Website, in einem regelmäßigen Newsletter sowie auf diversen sozialen Medien, Vernetzung, Erfahrungsaustausch und Lobbying.
Mehr dazu: https://verein-fema.at/der-verein/
Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.
Warum der Großteil unserer Angebote Frauen* und weiblich gelesenen Personen vorbehalten ist
Der Großteil unserer Webinare und Seminare richtet sich an Frauen* und weiblich gelesene Personen, um einen geschützten Raum zu schaffen. Viele Teilnehmerinnen* sind von Gewalt betroffen oder haben diese erlebt, in der Regel Männergewalt. In diesem sensiblen Kontext ist es wichtig, sich sicher austauschen zu können, ohne Angst vor Bewertung oder Rechtfertigungsdruck.
Diese Vorgehensweise versteht sich ausdrücklich nicht als Ausschluss von Männern, sondern als Beitrag zum Gewaltschutz und zur Stärkung von Betroffenen.
Unser Fördergeber, das Sozialministerium, unterstützt uns in dieser Haltung.
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