Online-Webinar: Strafanzeige und dann?

Online-Webinar: Strafanzeige und dann?

Wie und wo Alleinerzieher*innen sich bei Gewalt Hilfe holen können 

Kostenloses Webinar mit Patricia Hofmann | Dienstag, 18.06.2024 | 19 – 21 Uhr  Viele alleinerziehende Mütter und ihre Kinder sind während Pflegschafts- und Unterhaltsverfahren von Gewalt betroffen. In dem Vortrag von Patricia Hofmann, der Anwältin, die auf Gewalt- und Opferschutz spezialisiert ist, geht es darum, was schon Gewalt ist und was bereits strafbar ist. Sie erklärt, was es zu einer Anzeige zu wissen gibt und wie es danach weiter geht und welche Rechte frau hat. Viele gewaltbetroffene Frauen erzählen, dass sie von der Polizei weggeschickt werden, wenn sie eine Anzeige aufgeben wollen. Im Vortrag zeigt die Expertin auf, wie Frauen vorgehen können, wenn dies passiert und informiert darüber, an wen bzw. an welche Beratungsstellen sich gewaltbetroffene Frauen wenden können. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. 

Die Vortragende

(c) Foto-Maria-Noi Mag.a Patricia Hofmann ist Anwältin in der Kanzlei Christina Toth in Wien und ist auf Gewaltschutz- und Opferschutzrecht spezialisiert. In dieser Funktion ist sie auch als juristische Prozessbegleiterin tätig und arbeitet mit vielen Opferschutzeinrichtungen in Österreich zusammen. Nebenbei betreibt sie einen Blog auf gewaltschutzrecht.at und schreibt regelmäßig Beiträge in ihrem Gastblog bei derstandard.at. Patricia ist auch Vorstandsmitglied von 100% Sport, ein Verein der seit vielen Jahren als Arbeitsschwerpunkt die Prävention sexualisierter Gewalt im Sport hat.       
Warum der Großteil unserer Angebote Frauen* und weiblich gelesenen Personen vorbehalten ist

Der Großteil unserer Webinare und Seminare richtet sich an Frauen* und weiblich gelesene Personen, um einen geschützten Raum zu schaffen. Viele Teilnehmerinnen* sind von Gewalt betroffen oder haben diese erlebt, in der Regel Männergewalt. In diesem sensiblen Kontext ist es wichtig, sich sicher austauschen zu können, ohne Angst vor Bewertung oder Rechtfertigungsdruck.

Diese Vorgehensweise versteht sich ausdrücklich nicht als Ausschluss von Männern, sondern als Beitrag zum Gewaltschutz und zur Stärkung von Betroffenen.

Unser Fördergeber, das Sozialministerium, unterstützt uns in dieser Haltung.

Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.

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