Wie Frühe Hilfen Alleinerzieher*innen im Alltag wirkungsvoll unterstützen können

Wie Frühe Hilfen Alleinerzieher*innen im Alltag wirkungsvoll unterstützen können

Webinar mit Sabine Haas am Montag, 15.5.2023 | 19 – 21 Uhr

Das österreichische Programm der Frühen Hilfen (www.fruehehilfen.at) wird seit 2015 in allen Bundesländern in Form von regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken umgesetzt. Diese Netzwerke zielen darauf ab, auch Ein-Eltern-Familien zu erreichen und zu unterstützen, die während der Schwangerschaft oder in den ersten Lebensjahren eines Kindes Unterstützung brauchen. Monitoring und Evaluation zeigen, dass es dem Programm gelingt, belastete Alleinerzieherinnen frühzeitig (oft schon während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt) und vor allem sozial benachteiligte Familien sehr gut zu erreichen. Im Verlauf der Intervention können die Belastungen der Familien reduziert und ihre Ressourcen gestärkt werden. Das Webinar gibt einen Überblick und einen allgemeinen Hintergrund über das österreichische Programm der Frühen Hilfen, seine Ziele, den Stand der Umsetzung sowie die gewonnenen Erkenntnisse mit besonderem Schwerpunkt auf Alleinerzieherinnen.

Die Vortragende:

Sabine Haas ist Soziologin und arbeitet seit vielen Jahren an der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) schwerpunktmäßig zu Grundlagen von (struktureller) Prävention und Gesundheitsförderung, Strategien zur intersektoralen Verankerung/Berücksichtigung von Gesundheit sowie insbesondere zu sozioökonomischen Determinanten der Gesundheit bzw. gesundheitlicher Chancengerechtigkeit. Sie hat das österreichische Konzept der Frühen Hilfen mitentwickelt und leitet seit 2015 das Nationale Zentrum Frühe Hilfen, das die Umsetzung des Österreichischen Programms der Frühen Hilfen fachlich.

Warum der Großteil unserer Angebote Frauen* und weiblich gelesenen Personen vorbehalten ist

Der Großteil unserer Webinare und Seminare richtet sich an Frauen* und weiblich gelesene Personen, um einen geschützten Raum zu schaffen. Viele Teilnehmerinnen* sind von Gewalt betroffen oder haben diese erlebt, in der Regel Männergewalt. In diesem sensiblen Kontext ist es wichtig, sich sicher austauschen zu können, ohne Angst vor Bewertung oder Rechtfertigungsdruck.

Diese Vorgehensweise versteht sich ausdrücklich nicht als Ausschluss von Männern, sondern als Beitrag zum Gewaltschutz und zur Stärkung von Betroffenen.

Unser Fördergeber, das Sozialministerium, unterstützt uns in dieser Haltung.

Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.