Vatertag

Vatertag

Anders als der Muttertag, dessen Ursprung auf einen feministischen Kampf zurückgeht, entstand der Vatertag Ende des 1910 in den USA auf Initiative von Sonora Smart Dodd. Sie wollte ihren Vater ehren, der sie und ihre fünf Geschwister nach dem Tod ihrer Mutter bei der Geburt des jüngsten Kindes allein großgezogen hat. Wie wichtig die Förderung von Care-Work der Väter ist, hat die UNICEF 2017 in einer Aussendung benannt:
Eine Mehrheit der Kinder im Alter zwischen drei und vier Jahren in 74 Ländern – also rund 40 Millionen – haben Väter, die nicht mit ihnen spielen oder sich an frühkindlichen Lernaktivitäten beteiligen.
„Diese Zahlen zeigen uns, dass es Vätern schwerfällt, in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder eine aktive Rolle zu spielen“, sagte Laurence Chandy.
Wir möchten den Tag zum Anlass nehmen um den Verein @Papainfo vorzustellen. Der feministische Verein berät (werdende) Väter, bietet Weiterbildung zur Vaterschaft und vernetzt Väter. Sie fördern damit eine gelingende Vater-Kind-Beziehung, Gewaltprävention und gleichberechtige Sorgearbeit: https://www.papainfo.at/
Der Vereinsobmann Mag. Hubert Steger ist als Klinischer- und Gesundheitspsychologe seit 2006 Mitarbeiter der Männerberatung Wien und leitet den Bereich Opferschutz und Prozessbegleitung von Buben*, Burschen* und Männern*.
Seine Message zum Vatertag: „𝐻𝑒𝑢𝑡𝑒 𝑓𝑒𝑖𝑒𝑟𝑛 𝑤𝑖𝑟 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑑𝑎𝑠 𝑘𝑙𝑎𝑠𝑠𝑖𝑠𝑐ℎ𝑒 ‚𝑠𝑡𝑎𝑟𝑘𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑐ℎ𝑙𝑒𝑐ℎ𝑡‘, 𝑠𝑜𝑛𝑑𝑒𝑟𝑛 𝑓ü𝑟𝑠𝑜𝑟𝑔𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑃𝑎𝑝𝑎𝑠, 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒𝑣𝑜𝑙𝑙𝑒 𝑃𝑎𝑟𝑡𝑛𝑒𝑟, 𝐶𝑎𝑟𝑒-𝐴𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟, 𝑒𝑚𝑜𝑡𝑖𝑜𝑛𝑎𝑙𝑒 𝑉𝑜𝑟𝑏𝑖𝑙𝑑𝑒𝑟 𝑢𝑛𝑑 𝑎𝑙𝑙𝑒, 𝑑𝑖𝑒 𝑉𝑎𝑡𝑒𝑟𝑠𝑐ℎ𝑎𝑓𝑡 𝑛𝑒𝑢 𝑢𝑛𝑑 𝑔𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑏𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑡𝑖𝑔𝑡 𝑙𝑒𝑏𝑒𝑛. 𝐷𝑎𝑛𝑘𝑒 𝑎𝑛 𝑑𝑖𝑒 𝑉ä𝑡𝑒𝑟, 𝑑𝑖𝑒 𝑧𝑒𝑖𝑔𝑒𝑛, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝑒𝑐ℎ𝑡𝑒 𝑆𝑡ä𝑟𝑘𝑒 𝑖𝑚 𝑍𝑢ℎö𝑟𝑒𝑛, 𝑀𝑖𝑡𝑓üℎ𝑙𝑒𝑛 𝑢𝑛𝑑 𝐷𝑎𝑠𝑒𝑖𝑛 𝑙𝑖𝑒𝑔𝑡.“
Warum der Großteil unserer Angebote Frauen* und weiblich gelesenen Personen vorbehalten ist

Der Großteil unserer Webinare und Seminare richtet sich an Frauen* und weiblich gelesene Personen, um einen geschützten Raum zu schaffen. Viele Teilnehmerinnen* sind von Gewalt betroffen oder haben diese erlebt, in der Regel Männergewalt. In diesem sensiblen Kontext ist es wichtig, sich sicher austauschen zu können, ohne Angst vor Bewertung oder Rechtfertigungsdruck.

Diese Vorgehensweise versteht sich ausdrücklich nicht als Ausschluss von Männern, sondern als Beitrag zum Gewaltschutz und zur Stärkung von Betroffenen.

Unser Fördergeber, das Sozialministerium, unterstützt uns in dieser Haltung.

Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.