Webinar: Welche Rechte Alleinerzieher*innen haben, wenn sie sich aus einer Lebensgemeinschaft lösen

Welche Rechte Alleinerzieher*innen haben, wenn sie sich aus einer Lebensgemeinschaft lösen

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Webinar: Welche Rechte Alleinerzieher*innen haben, wenn sie sich aus einer Lebensgemeinschaft lösen

Kostenloses Webinar mit Mag.a Rebecca Oberdorfer | Mittwoch, 27. Mai 2026 | 19-21 Uhr

Die nichteheliche Lebensgemeinschaft ist heute eine weit verbreitete Form des Zusammenlebens und gewinnt gegenüber der Ehe zunehmend an Bedeutung. Während die Ehe gesetzlich umfassend geregelt ist, fehlt für Lebensgemeinschaften eine einheitliche gesetzliche Grundlage. Gerade daraus ergeben sich zahlreiche rechtliche Unsicherheiten, die in der Praxis oft erst bei Trennung, Tod oder Streit über Vermögen sichtbar werden. 

Das Webinar gibt Alleinerzieherinnen zunächst einen Überblick darüber, was unter einer Lebensgemeinschaft überhaupt zu verstehen ist und welche Kriterien die Rechtsprechung dafür entwickelt hat. Anschließend werden die wesentlichen Unterschiede zur Ehe dargestellt, insbesondere in Hinblick auf Entstehung, Beendigung, Unterhalt, Vermögen, Wohnrecht, Erbrecht sowie Rechte im Zusammenhang mit gemeinsamen Kindern. 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Rechtsfragen der nichtehelichen Lebensgemeinschaft:  

  • Welche Ansprüche bestehen während des Zusammenlebens?  
  • Welche rechtlichen Folgen treten bei einer Trennung ein?  
  • Wie sind Leistungen zu beurteilen, die ein Partner für den anderen erbracht hat? 

Besonders relevant ist dabei auch die Frage, ob eine Lebensgemeinschaft in bestimmten Fällen als Gesellschaft bürgerlichen Rechts zu qualifizieren ist, etwa wenn gemeinsames Vermögen aufgebaut oder ein Haus errichtet wurde. Ergänzend werden bereicherungsrechtliche Ansprüche behandelt, wenn es zwar keine Gesellschaft bürgerlichen Rechts gibt, aber dennoch außergewöhnliche Leistungen erbracht wurden, die nach dem Scheitern der Beziehung nicht folgenlos bleiben sollen. 

Abschließend zeigt das Webinar die praktische Bedeutung von Partnerschaftsverträgen. Diese können helfen, Unterhalt, Eigentum, Investitionen, Wohnverhältnisse oder gemeinsame Verpflichtungen klar zu regeln und spätere Konflikte zu vermeiden. 

Das Webinar richtet sich damit an alle, die sich einen fundierten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen von Lebensgemeinschaften verschaffen und die Unterschiede zur Ehe besser verstehen möchten. 

Die Vortragende:

Mag.a Rebecca Oberdorfer ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkt im Familienrecht und Gewaltschutz. Sie verbrachte die ersten Jahre ihrer Karriere in renommierten Wirtschaftskanzleien in Wien und arbeitete zudem als Senior Legal Lawyer in angesehenen Unternehmen in Österreich, hat ihre Karriere sodann aber in der renommierten Anwaltssozietät der Dr. Helene Klaar und Dr. Norbert Marschall Rechtsanwälte OG, welche auf Familienrecht spezialisiert ist, fortgesetzt, wo sie schließlich als Rechtsanwältin gearbeitet hat. Im Jahr 2024 hat die Rechtsanwältin gemeinsam mit ihrer Kanzleipartnerin die Allen & Oberdorfer Rechtsanwältinnen OG gegründet.

Die Rechtsanwältin weist durch ihre langjährige Tätigkeit in der Dr. Helene Klaar und Dr. Norbert Marschall Rechtsanwälte OG eine besondere Expertise in sämtlichen Bereichen des Familienrechts aus. Zudem verfügt sie aufgrund ihrer Erfahrungen in Unternehmen und Wirtschaftskanzleien über ein besonderes wirtschaftliches Know How aus, welches sie vor allem in Unterhalts- und Aufteilungsverfahren mit Unternehmensbezug zum Vorteil ihrer Mandantinnen einsetzen kann.

Mag.a Rebecca Oberdorfer
Mariahilfer Straße 117/2/24
1060 Wien
Telefon: +43 650 73 27 985
E-Mail: office@allen-oberdorfer.at
Website: www.allen-oberdorfer.at

Warum der Großteil unserer Angebote Frauen* und weiblich gelesenen Personen vorbehalten ist

Der Großteil unserer Webinare und Seminare richtet sich an Frauen* und weiblich gelesene Personen, um einen geschützten Raum zu schaffen. Viele Teilnehmerinnen* sind von Gewalt betroffen oder haben diese erlebt, in der Regel Männergewalt. In diesem sensiblen Kontext ist es wichtig, sich sicher austauschen zu können, ohne Angst vor Bewertung oder Rechtfertigungsdruck.

Diese Vorgehensweise versteht sich ausdrücklich nicht als Ausschluss von Männern, sondern als Beitrag zum Gewaltschutz und zur Stärkung von Betroffenen.

Unser Fördergeber, das Sozialministerium, unterstützt uns in dieser Haltung.

Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.