Wenn Gleichberechtigung zur Gefahr wird – Sorgerecht und väterliche Gewalt
Gemeinsam diskutieren, gemeinsam feiern: Ein gelungener FEM.A-Abend!
Eine spannende Podiumsdiskussion, interessierte Teilnehmer*innen und viele bereichernde Begegnungen: Unser FEM.A Community-Abend am 10. Oktober war ein voller Erfolg!
Unter dem Titel „Wenn Gleichberechtigung zur Gefahr wird – Sorgerecht und väterliche Gewalt“ diskutierten Sonja Aziz, Mariam Irene Tazi-Preve und Maria Rösslhumer, moderiert von Andrea Czak, über Gewaltschutz, Elternrechte und die Selbstbestimmung von Müttern nach einer Trennung. Ausgangspunkt war das Buch Sorgerecht und väterliche Gewalt von Ilka Schnaars. Im Zentrum stand eine unbequeme Frage: Kann gemeinsame Obsorge Gleichberechtigung herstellen – oder kann sie dazu führen, dass Macht und Kontrolle auch nach einer Trennung fortbestehen? Denn formale Gleichstellung bedeutet nicht automatisch gleiche Macht. Wenn Gewalt, Drohungen oder Kontrolle eine Rolle spielen, müssen die Sicherheit von Müttern und Kindern sowie die tatsächlichen Lebensumstände im Mittelpunkt stehen. Ein feministisches Kindschaftsrecht muss Gewalt ernst nehmen und die Selbstbestimmung von Müttern schützen.
Nach der engagierten Diskussion ging der Abend in ein gemütliches Get-together mit guten Gesprächen, entspanntem Plaudern und viel Gelegenheit zum Vernetzen über.
Ein herzliches Dankeschön an unsere großartigen Podiumsgästinnen und alle, die dabei waren! Ihr macht FEM.A zu einer lebendigen Community, in der wir gemeinsam für Veränderungen kämpfen, uns gegenseitig stärken und auch das Miteinander feiern.
Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A
Starke Mütter und glückliche Kinder.































