Webinar: Kindesabnahmen im interkulturellen Kontext – Was alleinerziehende Mütter wissen sollten

Kindesabnahmen im interkulturellen Kontext - Was alleinerziehende Mütter wissen sollten

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Webinar: Kindesabnahmen im interkulturellen Kontext – Was alleinerziehende Mütter wissen sollten

Kostenloses Webinar mit Mag.a iur. Tamara Schmidt, MA | Montag, 16. November 2026 | 19 – 21 Uhr 

Kindesabnahmen gehören zu den schwerwiegendsten Eingriffen in das Familienleben und werfen viele rechtliche, soziale und gesellschaftliche Fragen auf. Besonders als Alleinerzieherin, nach Flucht- oder Migrationserfahrungen oder nach belastenden und traumatischen Erlebnissen kannst Du im Kontakt mit Behörden, Gerichten und der Kinder- und Jugendhilfe vor großen Herausforderungen stehen. 

In diesem Webinar beleuchtet Mag.a iur. Tamara Schmidt, MA, Co-Leiterin der Opferschutzeinrichtung LEFÖ-IBF, die juristischen Grundlagen von Kindesabnahmen und gibt Dir Einblicke in die praktische Arbeit von LEFÖ. Du erfährst, unter welchen Voraussetzungen eine Kindesabnahme zulässig ist, welche Rechte Eltern haben und welche Bedeutung Kultursensibilität und Traumasensibilität im Kinderschutz zukommt.

Gemeinsam beschäftigen wir uns unter anderem mit folgenden Fragen: 

  • Wann darf Dein Kind tatsächlich abgenommen werden?
  • Welche rechtlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
  • Welche Rechte hast Du in Kinderschutzverfahren?
  • Welche Rolle spielen kulturelle Unterschiede und Sprachbarrieren?
  • Wie können Vorurteile die Beurteilung der Erziehungsfähigkeit beeinflussen?
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Dich und Deine Familie?

Anhand konkreter Praxisbeispiele werden die Herausforderungen und Spannungsfelder zwischen dem Schutz des Kindes, dem Recht auf Familienleben und der Verhältnismäßigkeit staatlicher Eingriffe diskutiert.

Das Webinar richtet sich insbesondere an Alleinerzieher*innen, Betroffene, Fachkräfte sowie alle Interessierten, die sich mit den Themen Kinderschutz, Familienrecht und kultursensible Unterstützung auseinandersetzen möchten.

Am Ende des Webinars hast Du außerdem die Möglichkeit, Deine Fragen direkt an die Referentin zu stellen und Dich mit ihr auszutauschen.

Die Vortragende

Mag.a Tamara Schmidt, MA ist Juristin mit einem Masterabschluss im Bereich Menschenrechte und verfügt über langjährige Berufserfahrung an den Schnittstellen von Gewaltschutz, Migration, Asyl- und Fremdenrecht sowie Kinderschutz. Vor ihrer Tätigkeit bei LEFÖ arbeitete sie unter anderem bei der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU), insbesondere mit unbegleiteten minderjährigen Fremden und gewaltbetroffenen Frauen. Seit 2025 ist sie Co-Leiterin von LEFÖ-IBF, der österreichischen Opferschutzeinrichtung für Betroffene des Frauenhandels, und Mitglied des Gesamtleitungsteams von LEFÖ. In ihrer täglichen Arbeit begleitet sie Frauen in komplexen Lebenssituationen und setzt sich mit den rechtlichen und praktischen Herausforderungen an der Schnittstelle von Opferschutz, Kinderschutz und Familienrecht auseinander.

Der Verein Feministische Alleinerzieherinnen – FEM.A ist in Österreich einzigartig mit seinem Beratungs- und Serviceangebot rund um die Themen Finanzwissen, Unterhalt, Obsorge und Kontaktrecht. Es reicht von kostenlosen Webinaren mit Rechtsanwält*innen und Psycholog*innen, Entlastungsgesprächen an der kostenlosen FEM.A-Helpline, Orientierungsgesprächen zu finanziellen Beihilfen bis zu Informationen auf der Website, in einem regelmäßigen Newsletter sowie auf diversen sozialen Medien, Vernetzung, Erfahrungsaustausch und Lobbying.

Mehr dazu: https://verein-fema.at/der-verein/

Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.

Warum der Großteil unserer Angebote Frauen* und weiblich gelesenen Personen vorbehalten ist

Der Großteil unserer Webinare und Seminare richtet sich an Frauen* und weiblich gelesene Personen, um einen geschützten Raum zu schaffen. Viele Teilnehmerinnen* sind von Gewalt betroffen oder haben diese erlebt, in der Regel Männergewalt. In diesem sensiblen Kontext ist es wichtig, sich sicher austauschen zu können, ohne Angst vor Bewertung oder Rechtfertigungsdruck.

Diese Vorgehensweise versteht sich ausdrücklich nicht als Ausschluss von Männern, sondern als Beitrag zum Gewaltschutz und zur Stärkung von Betroffenen.

Unser Fördergeber, das Sozialministerium, unterstützt uns in dieser Haltung.

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