Feministischer Raubaktionstag

Feministischer Raubaktionstag

Der geschlechtsspezifische Gesamteinkommensunterschied (GEOG) beträgt in Österreich 44,9%! Mascha Madörin, feministische Ökonomin, hat in dem Artikel „Die große Ungerechtigkeitsmaschine“ (in AEP Nr.3/2017) die Prozentzahlen in Geldsummen berechnet. „Grob auf das Arbeitnehmerentgelt des Jahres 2014 umgerechnet verdienen Frauen in Österreich 46 Milliarden Euro weniger als Männer (…) Das jedes Jahr! Es entspricht ungefähr den gesamten Einnahmen des österreichischen Staates aus den Einkommens- und Vermögenssteuern oder dem 2.8 fachen der Staatsausgaben für Bildung“. Und „46 % aller Arbeitenden, im besonderen Migrantinnen und Alleinerzieherinnen und 3/4 aller Frauen als Reinigungskräfte, Kassiererinnen, Friseurinnen und Kosmetikerinnen können von ihrem Einkommen NICHT eigenständig leben …und später nicht von der Pension.“ (aus: Frauenstreik-Flugblatt). Wir nennen es Raub! – daher Raub-Aktionstag. Die 44,9% entsprechen – auf die Tage des Jahres berechnet – dem 12. Juni. Aktuell, im Zuge der Gesundheitskrise und Jahreskalender unter https://unric.org/de/internationale-tage/

„Ich weiß aus meiner ganzen Lebenserfahrung: wenn wir fordern, was uns zusteht, werden wir Disziplinierungsversuchen ausgesetzt sein. Aber mit geradem Rücken ist diesen leichter zu begegnen als mit hängenden Schultern. Das ist meine Empfehlung, wie der Statik in den Gebäuden der Macht beizukommen ist.“

Johanna Dohnal

https://www.toechtertag.at/

https://fstreikgraz.diebin.at/ruckblick/12-juni-feministischer-und-frauenstreik/

https://www.facebook.com/events/1120-wien-meidlinger-hauptstra%25C3%259Fe-vom-meidlinger-platzl/feministischer-raub-aktionstag-12-juni-2020/347032889603408/

Warum der Großteil unserer Angebote Frauen* und weiblich gelesenen Personen vorbehalten ist

Der Großteil unserer Webinare und Seminare richtet sich an Frauen* und weiblich gelesene Personen, um einen geschützten Raum zu schaffen. Viele Teilnehmerinnen* sind von Gewalt betroffen oder haben diese erlebt, in der Regel Männergewalt. In diesem sensiblen Kontext ist es wichtig, sich sicher austauschen zu können, ohne Angst vor Bewertung oder Rechtfertigungsdruck.

Diese Vorgehensweise versteht sich ausdrücklich nicht als Ausschluss von Männern, sondern als Beitrag zum Gewaltschutz und zur Stärkung von Betroffenen.

Unser Fördergeber, das Sozialministerium, unterstützt uns in dieser Haltung.

Hast Du schon vorab Fragen oder kannst Du beim Webinar nicht dabei sein? Interessiert Dich ein Aspekt besonders? Dann schicke uns gerne eine E-Mail an event@verein-fema.at unter der Angabe des Namens des Webinars. Wir leiten Deine Frage an die Vortragende weiter und beantworten sie nach Möglichkeit im Webinar.

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